Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Versorger

BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat nach dem US-Verzicht auf Sanktionen im Zusammenhang mit der deutsch-russischen Gas-Pipeline Nord Stream 2 Verhandlungen mit US-Präsident Joe Biden über das Verhältnis zu Russland angekündigt.

20.05.2021 - 15:01:33

Merkel: Verhandlungen nach US-Verzicht auf Nord-Stream-Sanktionen. Biden sei "jetzt auch auf uns ein Stück zugegangen im Zusammenhang mit dem Nord-Stream-2-Konflikt, wo wir ja unterschiedliche Ansichten haben", sagte Merkel am Donnerstag beim WDR-Europaforum im Interview mit der Leiterin des ARD-Hauptstadtstudios, Tina Hassel, und NDR-Chefredakteur Andreas Cichowicz. Man werde nun weiter darüber sprechen, "was sind jetzt auch die notwendigen Gemeinsamkeiten im Verhältnis zu Russland".

Auf die Frage, was Biden für den Verzicht auf die Sanktionen von Deutschland oder Europa bekomme, sagte Merkel: "So geht das doch nicht." Sie werde Biden beim G7-Treffen vom 11. bis 13. Juni in Großbritannien und beim Nato-Gipfel in Brüssel sehen. Sie trete dafür ein, dass Deutschland zu seinen Versprechungen stehe, den Verteidigungshaushalt weiter zu steigern und Verantwortung in der Nato zu übernehmen. Man werde über Russland, die Ukraine- und auch über die China-Politik zu sprechen haben. Aber das werde "doch jetzt nicht aufgemessen in Millimeter und Gramm". Partnerschaften bestünden darin, dass man versuche, "auf die Gedankengänge und die Haltungen des anderen einzugehen und gute Kompromisse zu finden".

Auf die Bemerkung, dass es in der Politik doch immer Deals gebe, entgegnete die Kanzlerin: "Über die spricht man meistens erst, wenn sie fertig sind." Man sei in vielen Bereichen mit den USA im Gespräch

- dabei gebe es einen sehr breite Agenda.

In einem Bericht von US-Außenminister Antony Blinken an den Kongress heißt es, der Verzicht auf Strafmaßnahmen gegen die Nord Stream 2 AG im schweizerischen Zug, deren deutschen Geschäftsführer Matthias Warnig sowie vier weitere Mitarbeiter sei im "nationalen Interesse" der USA. Als Begründung wurde angeführt, dass solche Sanktionen "die US-Beziehungen mit Deutschland, der EU und anderen europäischen Verbündeten und Partnern" negativ beeinflusst hätten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Japan erlaubt Tausende heimische Zuschauer bei Olympia. Maximal darf aber nur die Hälfte der Plätze in den Arenen besetzt werden, wie die Gastgeber am Montag nach Beratungen mit dem Internationalen Olympischen Komitee entschieden. TOKIO - Allen Sorgen im eigenen Volk und allen Warnungen von Experten zum Trotz erlauben Japans Olympia-Organisatoren bis zu 10 000 einheimische Zuschauer bei allen Wettkämpfen der Sommerspiele in Tokio. (Boerse, 21.06.2021 - 14:22) weiterlesen...

EU erhöht Druck auf Lukaschenko. Bei einem Treffen der Außenminister verständigten sich die 27 Mitgliedstaaten am Montag in Luxemburg darauf, die Kali- und Düngemittelindustrie der ehemaligen Sowjetrepublik sowie Mineralölunternehmen und den Finanzdienstleistungssektor des Landes ins Visier zu nehmen. Der Beschluss soll schon in den nächsten Tagen umgesetzt werden. LUXEMBURG - Mit weitreichenden Wirtschaftssanktionen erhöht die EU den Druck auf den Apparat des belarussischen Machthabers Alexander Lukaschenko. (Boerse, 21.06.2021 - 14:12) weiterlesen...

Bund will 2022 mehr Schulden machen als bisher geplant. Konkret ist eine Nettokreditaufnahme von 99,7 Milliarden Euro vorgesehen, wie aus einer Kabinettsvorlage zum Bundeshaushalt 2022 und der Finanzplanung bis 2025 hervorgeht. Diese lag der Deutschen Presse-Agentur am Montag vor. Zuerst hatte das "Handelsblatt" darüber berichtet. BERLIN - Der Bund will im kommenden Jahr mehr neue Schulden machen als bisher geplant. (Wirtschaft, 21.06.2021 - 14:12) weiterlesen...

Kliniken weisen Schummelvorwurf um Betten für Covid-Patienten zurück. Der Bundesrechnungshof habe keine Belege für entsprechende Vorwürfe vorgelegt, sagte der Vorsitzende der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, am Montag bei einer Veranstaltung seiner Organisation. Seit Tagen wird darüber spekuliert, die Kliniken hätten mit Manipulationen Pauschalzahlungen für frei gehaltene Betten bekommen wollen. BERLIN - Deutschlands Krankenhäuser haben Vorwürfe zurückgewiesen, sie hätten aus finanziellen Gründen bei Angaben zu Betten für Covid-19-Behandlungen geschummelt. (Wirtschaft, 21.06.2021 - 14:02) weiterlesen...

Söder: Programm-Prioritäten erst nach Kassensturz nach der Wahl. Dann würden "Stück für Stück Prioritäten" definiert, sagte er am Montag nach dem Ende der Präsidiensitzung von CDU und CSU in Berlin. Der Kassensturz könne erst nach der Wahl erfolgen, weil erst dann die politischen Verantwortungen neu verteilt seien. BERLIN - Die Union will nach Angaben von CSU-Chef Markus Söder erst nach der Bundestagswahl und einem Kassensturz entscheiden, welche Pläne aus dem Wahlprogramm wann und wie umgesetzt werden. (Wirtschaft, 21.06.2021 - 13:59) weiterlesen...

Verteidigungsministerium bezeichnet FCAS als genehmigungsfähig BERLIN - Vor der Entscheidung über das milliardenschwere Luftkampfsystem FCAS im Bundestag sieht das Verteidigungsministerium keine weiteren Hindernisse. (Boerse, 21.06.2021 - 13:58) weiterlesen...