Pharma, Biotechnologie

BERLIN - Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger hat sich gegen die Freigabe von Patenten für Corona-Impfstoffe ausgesprochen.

24.12.2021 - 13:38:28

Forschungsministerin warnt vor Freigabe von Impfstoff-Patenten. "Damit würden wir die Impfstoffentwicklung gefährden", sagte die FDP-Politikerin den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. "Die Unternehmen forschen lange und investieren viel, bevor sie eine Zulassung bekommen. Eine Freigabe der Patente würde das zunichte machen." Eine andere Frage sei, ob die Produktionskapazitäten nicht weiter erhöht werden könnten.

Stark-Watzinger betonte, Deutschland sei einer der größten Geldgeber für die internationale Impfstoffallianz Cepi. "Auch haben und werden wir viele Millionen Impfstoffdosen spenden", sagte sie. "Eine Aufgabe der Entwicklungszusammenarbeit wird sein, Infrastruktur zur Impfstoffproduktion in verschiedenen Ländern aufzubauen."

Viele Schwellen- und Entwicklungsländer sind vehement für die Freigabe. Befürworter einer Aufhebung des Patentschutzes sehen darin einen Weg, die vorhandenen Impfstoffe im Süden der Welt schnell und bezahlbar zur Verfügung zu stellen. Während in Deutschland und anderen Industrienationen immer größere Teile der Bevölkerung bereits zum dritten Mal geimpft werden, haben viele Menschen in anderen Teilen der Welt noch nicht einmal eine Erstimpfung erhalten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

39 Flugzeuge aus China dringen in Taiwans Luftverteidigungszone ein. Für dieses Jahr handle es sich um einen neuen Höhepunkt der täglichen Einsätze, teilte das Verteidigungsministerium in Taipeh am Sonntag mit. Die Luftverteidigungszone ist nicht identisch mit dem Luftraum eines Staates. TAIPEH - China hat nach Angaben Taiwans 39 Flugzeuge in die Identifikationszone für die Luftverteidigung (ADIZ) des Inselstaats gesendet. (Wirtschaft, 23.01.2022 - 19:17) weiterlesen...

Blinken sieht USA und Europa im Ukraine-Konflikt geeint. "Ich bin überzeugt, dass es eine einheitliche Antwort auf alles geben wird, was Russland tut", sagte Blinken am Sonntag dem Sender CBS auf eine Frage zu den umstrittenen Äußerungen des inzwischen zurückgetretenen deutschen Marine-Inspekteurs Kay-Achim Schönbach. Blinken betonte, sich gerade erst in Berlin mit Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) sowie mit weiteren Verbündeten ausgetauscht zu haben. WASHINGTON - US-Außenminister Antony Blinken geht von einer "einheitlichen Antwort" der US-Regierung und der Verbündeten in Europa auf eine mögliche Invasion Russlands in die Ukraine aus. (Wirtschaft, 23.01.2022 - 18:05) weiterlesen...

Vorlage für Bund/Länder: Keine neuen Maßnahmen - andere PCR-Regeln. Man sei sich einig, dass "die bisher geltenden Regeln für soziale Kontakte und Veranstaltungen weiterhin Bestand haben", heißt es in einer Beschlussvorlage vom Sonntagnachmittag, die mehreren Medien und auch der Deutschen Presse-Agentur vorlag. BERLIN - Vor den Bund-Länder-Beratungen über das weitere Vorgehen in der Corona-Krise zeichnet sich immer mehr eine Beibehaltung des momentan Kurses ohne weitere Verschärfungen ab. (Wirtschaft, 23.01.2022 - 18:04) weiterlesen...

Erstmals seit Dezember Anstieg der Intensivbetten-Belegung. BERLIN - Erstmals seit Mitte Dezember gibt es wieder einen Anstieg bei der Zahl auf Intensivstationen behandelter Covid-19-Patienten. Laut Tagesreport des Divi-Intensivregisters waren am Sonntag 2426 Covid-19-Patienten in intensivmedizinischer Behandlung erfasst - und damit 28 mehr als am Vortag. Ein Anstieg war zuletzt im Tagesreport vom 13. Dezember gemeldet worden, um 21 auf 4926 Patienten. Danach war die Zahl stetig gesunken. Erstmals seit Dezember Anstieg der Intensivbetten-Belegung (Wirtschaft, 23.01.2022 - 17:31) weiterlesen...

WDH/Medien: Türkische Bankenaufsicht empfiehlt Banken Dividendenstopp (Tippfehler in Überschrift beseitigt) (Boerse, 23.01.2022 - 17:23) weiterlesen...

Medien: Türkische Bankenaufsicht empiehlt Banken Dividendenstopp. Die Aufsichtsbehörde habe ihre Empfehlung über den türkischen Bankenverband an die Kreditgeber weitergegeben, müsse aber noch eine formelle, schriftliche Mitteilung über das Verbot von Dividendenzahlungen versenden, berichete die Nachrichtenagentur "Bloomberg" unter Berufung auf Personen mit direkter Kenntnis der Angelegenheit. Sowohl die BDDK als auch die Bankenvereinigung hätten eine Stellungnahme abgelehnt, hieß es. ANKARA - Die türkische Bankenaufsichtsbehörde BDDK hat einem Medienbericht zufolge den heimischen Geldhäusern geraten, keine Dividenden für 2021 auszuschütten, wenn ein Währungscrash die Liquiditätspuffer der Banken aushöhlt. (Boerse, 23.01.2022 - 17:18) weiterlesen...