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Einzelhandel, Ernährung

BERLIN - Bundesagrarministerin Julia Klöckner setzt trotz anderer Vorstöße im Handel auf ein umfassenderes staatliches Logo für Fleisch aus besserer Tierhaltung.

17.08.2021 - 05:53:28

Klöckner weiter für umfassende staatliche Tierwohlkennzeichnung. "Es gibt den klaren Wunsch vieler Verbraucher nach einem staatlichen Tierwohlkennzeichen, das glaubwürdig ist und ein Mehr an Tierwohl schnell erkennbar macht", sagte die CDU-Politikerin der Deutschen Presse-Agentur. Dabei gehe es um die Bedingungen in der gesamten Lebensspanne eines Tieres. "Die Kennzeichnung des Handels gibt lediglich die Haltung in der Mast wieder.

Große Supermarktketten hatten 2019 eine einheitliche Kennzeichnung für Fleisch eingeführt. Das Logo mit der Aufschrift "Haltungsform" hat vier Stufen, die aber schon mit dem gesetzlichen Mindeststandard beginnen und nicht erst darüber. Der Discounter Aldi will bis 2030 den Verkauf von Fleisch einstellen, das von Tieren der unteren zwei Stufen stammt - also aus reiner Stallhaltung ohne Außenluft. Auch andere Handelsketten kündigten Umstellungen des Sortiments an. Pläne Klöckners für ein staatliches Logo zur Nutzung auf freiwilliger Basis wurden von der großen Koalition im Bundestag nicht umgesetzt.

Die Ministerin betonte mit Blick auf die Bundestagswahl: "Die neue Regierung muss die Frage beantworten: Will sie lediglich den Status quo abbilden? Dann macht sie eine Haltungskennzeichnung. Oder will sie eine Transformation hin zu mehr Tierwohl voranbringen und sichtbar machen? Unser Modell ist ein Positiv-Kennzeichen - es bildet höhere Standards ab, die über dem Gesetz liegen." Zu den Ankündigungen von Aldi sagte Klöckner: "Man kann nur hoffen, dass das keine PR-Aktion ist." Es gebe bisher "keine Garantie, Tierhaltern für die nötigen Mehrkosten auch höhere Preise zu zahlen".

Auch die Verbraucherzentralen setzen weiter auf ein staatliches Logo. Der Chef des Bundesverbands (vzbv), Klaus Müller, sagte der dpa, Staaten dürften in der EU kein obligatorisches Label für sich alleine beschließen, das sei im Binnenmarkt so geregelt. "Ich bin aber der festen Überzeugung, dass Europa erst dann zu einem verbindlichen Label kommen wird, wenn große Nationalstaaten einen Schritt vorangegangen sind." Es sei an der nächsten Ministerin oder dem nächsten Minister, dies umzusetzen.

@ dpa.de

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