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Ernährung, Produktion

BERLIN - Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) stellt am Dienstag (14.15) neue Daten zur Biolandwirtschaft für das vergangene Jahr vor.

22.06.2021 - 05:48:27

Klöckner stellt neue Daten zur Biolandwirtschaft vor. Der Ökolandbau hatte zuletzt weiter zugelegt. Der Anteil an der gesamten Agrarfläche stieg 2019 auf 9,7 Prozent. Erklärtes Ziel der Bundesregierung sind 20 Prozent bis 2030. Biologisch arbeiteten rund 34 000 Betriebe, ein Anteil von 12,9 Prozent. Das vor 20 Jahren eingeführte staatliche Bio-Siegel wird laut Ministerium inzwischen von mehr als 6000 Anbietern für 90 000 Produkte freiwillig genutzt. Zum Jubiläum ist am Abend eine Festveranstaltung in Berlin geplant.

Die Verbraucherorganisation Foodwatch kritisierte, der Erfolg des Siegels sei eher "ein Bio-Märchen". Nach 20 Jahren sei bio "immer noch Nische", sagte Foodwatch-Gründer Thilo Bode der Deutschen Presse-Agentur. Statt vergeblich auf den großen Bio-Boom zu warten und sich mit Appellen an die Verantwortung der Verbraucher zu begnügen, sollte Klöckner einen Umbau der gesamten Landwirtschaft vorantreiben. Zudem sollte das Verursacherprinzip gelten: "Wer die Umwelt schädigt, ob durch eine schlechte Klimabilanz oder durch Pflanzenschutzmittel und Mineraldünger, muss dafür auch aufkommen. Das würde umweltfreundlich erzeugte Produkte relativ günstiger gegenüber Produkten machen, deren Herstellung hohe Umweltschäden verursacht."

Nach Branchendaten wuchs der deutsche Markt für Bio-Lebensmittel im vergangenen Jahr auf knapp 15 Milliarden Euro. Der Anteil am gesamten Lebensmittelmarkt lag bei 6,4 Prozent. Das Bundesagrarministerium hob die Förderung für den Ausbau des Ökolandbaus hervor. Dazu gehörten Prämien, wenn Landwirte von konventioneller Wirtschaftsweise auf bio umstellen - und auch, wenn sie diese beibehalten. Das deutsche Bio-Siegel war 2001 eingeführt worden. Es kann freiwillig und zusätzlich zu dem seit 2010 verpflichtenden EU-weiten Bio-Logo verwendet werden. Laut einer Umfrage für das Ministerium achten 64 Prozent der Befragten auf den Packungen auf das Bio-Siegel.

@ dpa.de

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