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Ernährung, Getränke

BERLIN - Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) sieht für eine nachhaltige Landwirtschaft nicht nur die Bauern in der Pflicht, sondern auch Politik, Handel und Verbraucher.

16.01.2020 - 19:47:24

Klöckner zum Grüne-Woche-Auftakt: Sehe uns alle in der Pflicht. "Landwirtschaft allein wird die Erderwärmung nicht stoppen", sagte sie am Donnerstagabend bei der Eröffnungsveranstaltung der Internationalen Grünen Woche in Berlin laut Redemanuskript.

Mit dem Handel wiederum seien Bauern nicht auf Augenhöhe. "Landwirte haben Sorge, ausgelistet zu werden, und sie sind häufig gezwungen, unlautere Handelspraktiken zu akzeptieren", sagte Klöckner. "Natürlich nicht überall, aber es gibt sie."

Mit Blick auf die Verbraucher stelle sie häufig fest: "Verbale Aufgeschlossenheit bei weitgehender Verhaltensresistenz." Während stattliche Preise etwa für Handys bezahlt würden, könne Fleisch, Obst und Gemüse nicht billig genug sein, sagte Klöckner. "Ich meine, es gibt auch einen Verbraucher-Imperativ: Kaufe immer so ein, wie Du Dir wünschst, dass auf dem Acker und im Stall gewirtschaftet wird."

Auf politischer Ebene gebe es "weniger zu verteilen, aber mehr zu tun". Der von EU-Kommissionschefin Ursula von der Leyen ausgerufene Green Deal sei ein ambitioniertes Vorhaben. Um dieses zu unterstützen, müsse die Gemeinsame Agrarpolitik der EU finanziell mindestens so gut ausgestattet sein wie bislang. "Nicht, um mit mehr Geld eine alte Landwirtschaftspolitik zu finanzieren, sondern um neue Lösungen möglich zu machen."

Die Grüne Woche eröffnet am Freitag für Besucher ihre Tore. Erwartet werden bis zum 26. Januar rund 400 000 Besucher. 1800 Aussteller sind registriert.

@ dpa.de

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