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Moderna, US60770K1079

BERLIN / BRÜSSEL - Der knappe Corona-Impfstoff soll für mehr Menschen reichen als bisher gedacht.

08.01.2021 - 13:08:27

Impfmengen können um bis zu 20 Prozent steigen - Neuer Vertrag. Denn seit Freitagnachmittag kann aus den gelieferten Ampullen mehr von dem schützenden Serum entnommen werden. Die Mengen könnten sich so voraussichtlich um bis zu 20 Prozent steigern, teilten die europäische Arzneimittelbehörde EMA und ein Sprecher des Bundesgesundheitsministeriums am Freitag mit. EU-weit gibt es zudem eine neue Vereinbarung über bis zu weitere 300 Millionen Dosen Corona-Impfstoff der Mainzer Firma Biontech und seines US-Partners Pfizer .

hat die EU sich mittlerweile 760 Millionen Einheiten gesichert. Damit könnten mehr als 80 Prozent der EU-Bevölkerung geimpft werden, sagte von der Leyen.

Ein Sprecher Spahns sprach von einer "guten Nachricht". Wie viele Impfdosen davon auf Deutschland entfallen, konnte er in der laufenden Pressekonferenz der Sprecher der Bundesregierung am Mittag noch nicht sagen, da der neue Vertrag noch ganz frisch sei.

Die Frage, ob Deutschland über die EU-Kontingente hinaus Alleingänge bestreite, die diese Impfmengen für andere EU-Staaten verkleinern könnten, verneinte der Sprecher. Es seien zwar Lieferungen von Biontech/Pfizer von 30 Millionen Dosen an Deutschland unabhängig von den EU-Verträgen voraussichtlich in diesem Jahr geplant. Aber das vermindere die EU-Kontingente nicht.

Aus den EU-Verträgen erhalte Deutschland rund 60 Millionen Dosen von Biontech/Pfizer, aus den bilateralen Vereinbarungen 30 Millionen. Dazu komme das Präparat des US-Konzerns Moderna in einem Volumen von 50 Millionen Dosen. Diese rund 140 Millionen Dosen reichten aus, um eine Herdenimmunität in Deutschland zu erreichen, hieß es.

Wie geplant ausgeliefert wurden in Deutschland laut dem Ministeriumssprecher die angekündigten neue Biontech-Impfdosen. Es handelt sich um insgesamt 667 875 Dosen. Die Lieferung erfolge über Biontech direkt an die 27 Anlieferzentren der Länder, hatte es im Vorfeld geheißen. Den größten Anteil sollte das bevölkerungsreichste Bundesland Nordrhein-Westfalen mit 141 375 Dosen erhalten, den kleinsten Bremen mit 4875 Dosen.

@ dpa.de

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