Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Produktion

BERLIN - Bessere Arbeitsbedingungen in Großschlachtereien sind nach Ansicht der Arbeitnehmervertreter der Unionsfraktion höhere Preise für das Fleisch wert.

23.07.2020 - 05:44:04

Zustimmung für höhere Preise für Fleisch aus Großschlachtereien. "Wir brauchen ehrliche Preise", sagte der Vorsitzende der Arbeitnehmergruppe der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Uwe Schummer, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Am Mittwoch war ein Referentenentwurf des Bundesarbeitsministeriums bekannt geworden. Ausbeuterische Zustände in Teilen der Fleischindustrie sollen durch Gesetzesverschärfungen eingedämmt werden. Die Verbraucherpreise könnten laut dem Entwurf dadurch steigen. Die Debatte um Gesetzesverschärfungen hatte nach dem massenhaften Corona-Ausbruch beim Branchenriesen Tönnies in Nordrhein-Westfalen Fahrt aufgenommen.

Schummer sagte: "Wir zahlen einen zu hohen Preis für billiges Fleisch ohne Verantwortung für die Bedingungen der Produktion. Fleisch und Tiere sind keine Ramschware."

Vor allem sollen Werkverträge in der Branche verboten werden. Für osteuropäische Arbeitnehmer, die über solche Verträge in den Schlachthöfen arbeiten, herrschen oft weit unterdurchschnittliche Arbeitsbedingungen.

Der Deutsche Gewerkschaftsbund rief die Industrie zu Änderungen auf. "Die Fleischbarone wären gut beraten, endlich etwas in ihren Betrieben und an ihrem Geschäftsmodell zu ändern, statt sich weg zu ducken oder gar neue ausbeuterische Strukturen zu erfinden", sagte DGB-Vorstandsmitglied Anja Piel der dpa. "Sie sollten die Macht der kritischen Konsumenten und die Kritik des Handels ernst nehmen."

Katja Mast, stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion, sagte der dpa: "Wir sind fest entschlossen, den Gesetzentwurf schnell Gesetz werden zu lassen. Wir sind auch auf Widerstände eingestellt. Schließlich kennen wir die Fleischindustrie nur zu gut." Schluss sei nun mit einem Geschäftsmodell, dass viel zu lange praktiziert worden sei. "Und allen, die jetzt wieder Schlupflöcher suchen, sei schon heute gesagt: Wir werden auch nach Corona am Thema dranbleiben, wo notwendig."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Beratungen über Lage an den Schulen im Kanzleramt. Bei dem "informellen" Gespräch im Kanzleramt gehe es um einen Austausch zu den Herausforderungen, vor denen die Schulen in Zeiten der Corona-Pandemie stünden, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Mittwoch in Berlin. Gesprächsthema sollen auch digitale Bildungsangebote sein. BERLIN - Die Lage an den Schulen in der Corona-Pandemie ist an diesem Donnerstag Thema eines Treffens zwischen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU), SPD-Chefin Saskia Esken, Bildungsministerin Anja Karliczek (CDU) und mehreren Kultusministern aus den Ländern. (Wirtschaft, 13.08.2020 - 05:48) weiterlesen...

Söders Regierung nach Panne bei Corona-Tests in Bedrängnis. Die Opposition kritisierte den CSU-Chef heftig und verlangte Konsequenzen. Söder sagte zunächst eine für diesen Donnerstag geplante Reise an die Nordsee ab. "Bayern geht vor", schrieb er am Mittwoch auf Twitter. Wie es am Donnerstag weitergeht, war zunächst nicht abzusehen. MÜNCHEN - Die Panne bei der Übermittlung von Corona-Testergebnissen in Bayern bringt die Staatsregierung von Ministerpräsident Markus Söder (CSU) in Bedrängnis. (Wirtschaft, 13.08.2020 - 05:44) weiterlesen...

Biden und Harris greifen Trump als Team an. Bei ihrem ersten Auftritt als Team warfen sie Amtsinhaber Donald Trump Versagen in der Corona-Krise und allgemeine Führungsschwäche vor. "Jammern ist, was Donald Trump am besten kann", sagte der designierte Präsidentschaftskandidat Biden am Mittwoch (Ortszeit). Die schwarze Senatorin Harris, die erst am Vortag als Kandidatin für den Vizepräsidentenposten ausgewählt wurde, machte Trump für die hohen Corona-Opferzahlen in Amerika verantwortlich. WASHINGTON - Im Kampf ums Weiße Haus gehen die demokratischen Anwärter Joe Biden und Kamala Harris in die Offensive. (Wirtschaft, 13.08.2020 - 05:44) weiterlesen...

Strafzölle auf EU-Importe: USA passen Liste betroffener Produkte an. WASHINGTON - Marmeladen aus Deutschland und Frankreich werden vom 1. September an von Strafzöllen bei der Einfuhr in die USA betroffen sein. Dafür fielen griechischer Käse und Kekse aus Großbritannien nach einer Überprüfung aus der Strafzoll-Liste der US-Regierung. Insgesamt bleibe es bei Strafzöllen auf Waren im Wert von 7,5 Milliarden US-Dollar, teilte der US-Handelsbeauftragte Robert Lighthizer am Mittwoch (Ortszeit) mit. Auch die Zollsätze blieben unverändert. Die Änderungen seien maßvoll, hieß es. Strafzölle auf EU-Importe: USA passen Liste betroffener Produkte an (Wirtschaft, 13.08.2020 - 05:43) weiterlesen...

Arzneimittelreport: Informationsfluss über Medikamente oft mangelhaft. Vor allem bei Patienten, die mindestens fünf Medikamente gleichzeitig benötigen, gebe es Informationsmängel, die gefährliche Folgen haben können, stellt die Krankenkasse Barmer in ihrem Arzneimittelreport fest, der am Donnerstag (heute) in Berlin vorgestellt wird. BERLIN - Ärzte in Krankenhäusern wissen häufig nicht genau, welche Medikamente ihre Patienten bereits einnehmen. (Boerse, 13.08.2020 - 05:43) weiterlesen...

Trotz Polizeigewalt neue Proteste gegen Lukaschenko in Belarus. In mehreren unabhängigen Kanälen des Nachrichtendienstes Telegram war in der Nacht zum Donnerstag auf Videos zu sehen, wie Menschen in Minsk, Grodno und anderen Städten Lukaschenko dazu aufriefen, die Gewalt zu beenden und abzutreten. Es gab erneut Dutzende Festnahmen und mehrere Verletzte. Zugleich wuchs die Solidarität mit den Demonstranten. In Minsk traten mehr als 100 Ärzte gegen Gewalt auf. MINSK - Trotz massiver Polizeigewalt haben den vierten Abend in Folge Menschen in vielen Städten in Belarus (Weißrussland) für einen Rücktritt von Präsident Alexander Lukaschenko demonstriert. (Wirtschaft, 13.08.2020 - 05:43) weiterlesen...