Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

RWE AG(NEU), DE0007037129

BERLIN - Bei ihrem letzten TV-Dreikampf vor der Bundestagswahl haben die Kanzlerkandidaten von Union, SPD und Grünen erneut heftig über die richtigen Strategien beim Klimaschutz diskutiert.

20.09.2021 - 04:35:29

WAHL: Kanzlerkandidaten streiten über Kohleausstieg und Verbote. Grünen-Bewerberin Annalena Baerbock warf ihren Kontrahenten vor, keine schlüssige Linie zu verfolgen. "Wollen Sie das Pariser Klimaziel einhalten oder wollen Sie weiterhin 17 Jahre lang Kohle verstromen?", fragte Baerbock am Sonntagabend in der von ProSieben, Sat.1 und Kabeleins ausgestrahlten Sendung ihre Rivalen von Union und SPD, Armin Laschet und Olaf Scholz.

Scholz verwies auf den dringend nötigen Ausbau der erneuerbaren Energien, ging aber nicht weiter auf das Datum zum Kohleausstieg ein. Laschet verwies auf die Kräfte des Marktes und die Kreativität der Industrie, die man als Staat fördern müsse. Er glaube, dass die CO2-Preise die fossilen Energieträger so sehr verteuern würden, dass ein früherer Kohleausstieg durchaus möglich sei.

Alle drei Kandidaten bekannten sich zur Notwendigkeit, die Wirtschaft auf eine klimaneutrale Produktionsweise umzustellen. Scholz sagte, für die "größte industrielle Modernisierung", die Deutschland vor sich habe, sei es nötig, ein leistungsfähiges Stromnetz zu haben und auch Planungssicherheit für Schlüsselindustrien wie Stahl und Chemie zu schaffen.

Laschet warf Baerbock erneut vor, beim Klimaschutz eine Politik der Verbote zu verfolgen. "Sie haben in dem letzten Triell gesagt: Verbote schaffen Innovation. Ich bin fundamental anderer Meinung", sagte er.

Die Frage von Moderatorin Linda Zervakis, ob die Union in den vergangenen 30 Jahren den Fortschritt im Kampf gegen den Klimawandel verschlafen habe, wies Laschet zurück. Wie bereits beim zweiten TV-Triell in der vergangenen Woche nannte er den frühen Ausstieg aus der Kernenergie einen Fehler. Scholz widersprach und machte deutlich, dass er das "Philosophieren" über die Atomenergie für falsch halte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

RWE-Aufsichtsrat wieder komplett: Kufen folgt auf Schartz. ESSEN - Der Aufsichtsrat des Energiekonzerns RWE ist wieder komplett: Der Essener Oberbürgermeister Thomas Kufen (CDU) ist zum neuen Mitglied bestellt worden. Wie die RWE AG am Dienstag in Essen mitteilte, folgte der 48-Jährige am 18. Oktober als Vertreter der Anteilseigner auf den Landrat des Landkreises Trier-Saarburg, Günther Schartz (CDU). Schartz hatte sein Amt Ende September niedergelegt. Er gehörte dem Gremium seit April 2016 an. Zuvor hatte die "Westdeutsche Allgemeine" darüber berichtet. RWE-Aufsichtsrat wieder komplett: Kufen folgt auf Schartz (Boerse, 26.10.2021 - 14:37) weiterlesen...

Energiepreise: EU-Minister weiter über Maßnahmen gespalten. "Es ist ein besonders wichtiges Problem für Europa, mitten im wirtschaftlichen Aufschwung, für das man außergewöhnliche Lösungen finden muss", sagte die spanische Energie-Staatssekretärin Sara Aagesen Muñoz vor einem Sondertreffen am Dienstag. Spanien fordert unter anderem eine Reform des Strom- und Gasmarktes. Der luxemburgische Energieminister Claude Turmes plädierte hingegen für nationale Notfallmaßnahmen. Die Energieminister und Staatssekretäre wollen in Luxemburg besprechen, was langfristig gegen Preisschwankungen getan werden kann. LUXEMBURG - Die EU-Energieminister sind sich über europäische Maßnahmen gegen die gestiegenen Energiepreise weiter uneins. (Wirtschaft, 26.10.2021 - 10:49) weiterlesen...

EU-Staaten uneins bei europäischen Maßnahmen für bezahlbare Energie. Die Staats- und Regierungschefs verständigten sich bei einem Gipfel in Brüssel darauf, den Gründen für den Preisanstieg genauer auf den Grund zu gehen. Das geht aus Schlussfolgerungen am Donnerstagabend hervor. Zunächst sollen die EU-Länder demnach national eingreifen, um Verbraucher und Unternehmen kurzfristig vor hohen Kosten zu schützen. Die Diskussionen sollen bei einem Sondertreffen der Energieminister am nächsten Dienstag fortgeführt werden. BRÜSSEL - Die EU-Staaten sind sich weiter uneins, wie sie langfristig gegen hohe Energiepreise vorgehen sollen. (Wirtschaft, 22.10.2021 - 05:40) weiterlesen...