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Produktion, Absatz

BERLIN - Bei der Versorgung von Kliniken und Pflegeheimen mit dringend benötigten Schutzmasken deutet sich langsam Entspannung an.

25.03.2020 - 16:20:24

Kliniken und Heime warten auf Schutzmasken - Entspannung in Sicht?. Am Dienstag und Mittwoch wurden je eine Million sogenannte FFB-2-Masken ausgeliefert, wie das Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Ressortchef Jens Spahn (CDU) sagte der "Zeit", die Preise für solche Masken hätten sich nach einem astronomischen Anstieg wieder fast halbiert. China habe Exportverbote aufgehoben. Die Produktion laufe auf Hochtouren.

Auch Gernot Marx, Sprecher des Arbeitskreises Intensivmedizin der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI), berichtete von einer Besserung. "FFP-2-Schutzmasken für das Personal werden allmählich wieder geliefert, weil in China die Produktion langsam wieder anläuft", sagte er der Deutschen Presse-Agentur.

Aus der Gesundheits- und Pflegebranche war die Bundesregierung wiederholt dringend um Hilfe bei der Versorgung mit Schutzausrüstung gebeten worden. Um die Beschaffung kümmert sich federführend das Beschaffungsamt der Bundeswehr. Das Gesundheitsministerium verwies allerdings darauf, dass der Markt extrem umkämpft sei. Zuletzt seien sogar bereits zugesagte Lieferungen nicht gekommen.

"Wir hätten uns doch nie vorstellen können, dass so ein Cent-Produkt auf einmal so einen Mangel hat", sagte Spahn in der ZDF-Sendung "Markus Lanz". Der Minister ging auch auf einen "Spiegel"-Bericht über frühzeitige Warnungen vor einem Maskenmangel ein, die nicht beantwortet worden seien. Er bekomme jeden Tag sehr viele Emails mit den unterschiedlichsten Hinweisen. Wenn es keine Antwort gegeben habe, tue ihm das leid.

Bundesärztekammer-Präsident Klaus Reinhardt appellierte zu kreativen Lösungen aus den verschiedensten Branchen. "Ob Automobilzulieferer oder Textilunternehmen - alle sind aufgerufen, wenn irgend möglich ihre Fertigung umzustellen und in die Produktion von Schutzausrüstung einzusteigen." Die Arbeiterwohlfahrt (Awo) warnte, wenn der Bedarf an Schutzkleidung nicht schnell gedeckt werde, drohten Schließungen ambulanter Pflegedienste und anderer sozialer Dienste.

@ dpa.de

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