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Transport, Verkehr

BERLIN - Bei der Deutschen Bahn will die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) die laufenden Tarifverhandlungen an verbindliche Vereinbarungen mit dem Bund für das Unternehmen koppeln.

26.08.2020 - 05:29:26

Gewerkschaft fordert von Scheuer mehr Klarheit zur Bahn. Notwendig seien etwa konkrete Zahlen zur künftigen Personalplanung beim größten Staatsbetrieb. "Wir würden sonst einen ungedeckten Scheck unterschreiben", sagte EVG-Verhandlungsführer Kristian Loroch der Deutschen Presse-Agentur.

Im "Bündnis für unsere Bahn" hatten Scheuer, der Bahn-Vorstand, die EVG und der Konzernbetriebsrat im Mai vereinbart, es solle keinen Stellenabbau geben und auch kein Ende der laufenden Einstellungsoffensive.

Bei den Tarifverhandlungen geht es darum, wie sich dennoch Personalkosten senken lassen. Sie wurden nach fünftägigen Gesprächen vergangene Woche am Dienstag in Frankfurt wieder aufgenommen. Auch am Mittwoch soll verhandelt werden.

"Angesichts der Corona-Krise wären geringere Gehalts- und Lohnsteigerungen möglich, sofern die DB AG Entgegenkommen bei anderen uns wichtigen Themen zeigt", sagte Loroch. Er nannte Wegezeitentschädigungen, Zulagen für die Wissensvermittlung an neue Kollegen und Unterstützung für Kollegen mit weiten Fahrtwegen oder hohen Mieten.

"Bei den Themen, die tariflich nicht zu regeln sind, brauchen wir das "Bündnis für unsere Bahn" und ein klares Bekenntnis des Eigentümers, sagte Loroch. Die "Bündnis"-Partner müssten wieder zusammentreffen. Dabei will die Gewerkschaft auch verhindern, dass die Bahn mehr Aufträge an Subunternehmen vergibt; sie befürchtet das besonders im Güterverkehr.

Der neue Tarifvertrag soll nach Vorstellung der Arbeitnehmerseite nur gelten, wenn die EU-Kommission geplante Milliardenhilfen des Bundes genehmigt. Eine weitere Klausel soll sichern, dass neu verhandelt wird, sollte die Corona-Krise die Bahn weniger stark treffen als angenommen. "Es kann nicht sein, dass Menschen, die in der Krise durchweg ihren Job gemacht haben, jetzt nichts bekommen", sagte Loroch.

Der Konzern hat mit hohen Verlusten zu kämpfen. In der Corona-Krise waren die Fahrgastzahlen eingebrochen. Hinzu kommen Schwierigkeiten im Güterverkehr und im Auslandsgeschäft. Die Bahn hat 211 000 Beschäftigte in Deutschland.

@ dpa.de

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