Transport, Verkehr

BERLIN - Bei der Deutschen Bahn und am Hauptstadtflughafen BER ist die Weihnachtsreisewelle nach Angaben der Unternehmen ohne Probleme angelaufen.

24.12.2021 - 13:39:28

Weihnachtsreisverkehr ruhig angelaufen. "Der Bahnverkehr verlief trotz einiger witterungsbedingter Störungen im Norden Deutschlands insgesamt ruhig", teilte eine Sprecherin des Konzerns am Freitag mit. Wie erwartet hätten am Donnerstag, dem ersten Ferientag in den meisten Bundesländern, mehr Reisende die Züge der Deutschen Bahn genutzt.

Die Bahn hatte für den Donnerstag vor den Feiertagen und für den Montag nach den Feiertagen mit besonders vielen Reisenden gerechnet. Nach Angaben eines Sprechers liegen die Buchungszahlen höher als im vergangenen Jahr, jedoch immer noch 35 bis 40 Prozent unter dem Vor-Corona-Niveau.

Dieses Jahr gibt es im Weihnachtsverkehr gut 550 000 Sitzplätze - 50 000 Sitzplätze mehr als vor einem Jahr. Auf stark nachgefragten Verbindungen setzt die Bahn seit Mittwoch bis zum 2. Januar Sonderzüge ein, etwa zwischen Berlin und Stuttgart beziehungsweise München und zwischen Köln, Düsseldorf und Berlin.

Fahrgäste müssen nachweisen, dass sie gegen Covid-19 geimpft, davon genesen oder auf das Coronavirus getestet sind. Kinder bis sechs Jahren sind davon ausgenommen. Für ältere Schülerinnen und Schüler gilt das nur während der Schulzeit.

Auch am Flughafen BER startete der Weihnachtsverkehr laut einer Sprecherin "ruhig und stabil". 43 000 Fluggäste wurden am Donnerstag gezählt, sagte die Sprecherin. Erwartet worden waren 45 000. Der Donnerstag war auch in der Hauptstadt der erste Ferientag. Am Freitag wurde mit 36 000 Fluggäste gerechnet.

Größeren Andrang erwartet die Flughafengesellschaft wieder am 2. Januar, dem letzten Ferientag in Berlin und Brandenburg. Wieder werden rund 45 000 Passagiere erwartet. Zum Vergleich: An den Spitzentagen während der Herbstferien reisten rund 60 000 Passagiere über den BER. Vor allem aufgrund von Personalengpässen und aufwendigeren Check-in-Prozessen während der Pandemie kam es dort zu langen Warteschlangen.

@ dpa.de

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