Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Bei der Deutschen Bahn sind weitere Streiks nicht ausgeschlossen.

06.09.2021 - 16:45:29

GDL-Chef Weselsky: Nach dem Streik ist vor dem Streik. "Nach dem Streik ist vor dem Streik", sagte der Vorsitzende der Lokführergewerkschaft GDL, Claus Weselsky, am Montag vor Mitgliedern am Berliner Hauptbahnhof. Das Management der Bahn habe es in der Hand, ob es einen weiteren Arbeitskampf gebe. Der bislang dritte Streik in der laufenden Tarifrunde werde in der Nacht zu Dienstag planmäßig beendet.

Weselsky forderte ein Angebot, dass es der Gewerkschaft ermöglicht, einen Tarifvertrag für sämtliche Mitglieder in den verschiedenen Betrieben der Bahn abzuschließen. Er verlangte für die Beschäftigten außerdem Lohnerhöhungen wie im öffentlichen Dienst von diesem Jahr an, eine Corona-Prämie sowie den Fortbestand des bisherigen Betriebsrentensystems.

Weselsky erneuerte seine Angriffe auf das Management der Bahn. Er sprach von "Nieten in Nadelstreifen", die Millionen an Steuergeldern verzockten, die gegen die eigenen Mitarbeiter arbeiteten und in der Tarifrunde Lügengebäude errichteten. Die Konzernleitung versuche, die GDL auszuschalten. Die Bahn hat diesen Vorwürfen wiederholt widersprochen.

Mit Blick auf die vom Streik betroffenen Bürger und Fahrgäste sagte Weselsky: "Wir bitten darum, zu akzeptieren und zu schätzen, das hier Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer vorbildlich zeigen, wie man im Arbeitskampf einen Arbeitgeber in die Knie zwingt, der mit Steuergeldern Verschwendung und Eigennutz betreibt."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Deutsche Flughäfen auch 2021 mit hohen Verlusten. Für das laufende Jahr rechnet der Flughafenverband ADV (Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen) mit einem operativen Gesamtverlust aller Standorte von rund 1,5 Milliarden Euro, wie Verbandspräsident Stefan Schulte am Dienstag in Schönefeld sagte. Am dortigen Hauptstadtflughafen BER war die Branche zwei Tage lang zu einer Tagung zusammengekommen. 2021 hatte der Verlust aufgrund der eingebrochenen Fluggastzahlen in der Corona-Krise bei 2,1 Milliarden Euro gelegen. SCHÖNEFELD - Die wirtschaftliche Lage an den deutschen Flughäfen bleibt trotz gestiegener Passagierzahlen im Sommer angespannt. (Boerse, 28.09.2021 - 15:45) weiterlesen...

Brexit und die Kraftstoffkrise - 'Lord Voldemort britischer Politik'. Die Kraftstoffkrise in Großbritannien dominierte auch am Dienstag die Schlagzeilen in dem Land. LONDON - Kilometerlange Staus an Tankstellen und verzweifelte Menschen, die nicht an ihren Arbeitsplatz oder nach Hause kommen. (Boerse, 28.09.2021 - 15:36) weiterlesen...

Hapag-Lloyd steigt in Wilhelmshaven ein - Hoffnung auf mehr Umschlag. Das teilte das Unternehmen am Dienstag in Hamburg mit und löste damit am JadeWeserPort und in Niedersachsen Hoffnung auf steigende Umschlagzahlen aus. In Hamburg wird befürchtet, dass Deutschlands größter Hafen Containerverkehr verlieren könnte. Der Schritt der Hamburger Großreederei treibt zugleich die Diskussion über ein arbeitsteiliges Zusammengehen der deutschen Häfen voran, um in der Konkurrenz mit Rotterdam und Antwerpen zu bestehen. WILHELMSHAVEN/HAMBURG - Die Reederei Hapag-Lloyd steigt beim einzigen deutschen Tiefwasserhafen für übergroße Containerschiffe in Wilhelmshaven ein. (Boerse, 28.09.2021 - 14:26) weiterlesen...

Britische Regierung entzieht Privatbahn Linien in London. Wie Verkehrsminister Grant Shapps am Dienstag mitteilte, soll der Bahnbetrieb von behördlicher Seite übernommen werden. Hintergrund sei ein ernsthafter Vertrauensbruch durch das Unternehmen Southeastern, so der Minister weiter. Es gehe um 25 Millionen Pfund (rund 29 Millionen Euro) an erhaltenen Steuergeldern, die das Unternehmen nicht ordnungsgemäß angegeben habe. Der Betrieb werde aber unverändert aufrechterhalten. LONDON - Die britische Regierung hat einem privaten Bahnunternehmen wegen mutmaßlichen Vertragsbruchs die Erlaubnis entzogen, die Züge im Südosten Londons und Umgebung zu betreiben. (Boerse, 28.09.2021 - 12:47) weiterlesen...

Lufthansa-Tochter Swiss will ungeimpftem Kabinenpersonal kündigen. Das teilte die Swiss in Zürich am Dienstag auf Anfrage mit. Vorher hatten die Tamedia-Zeitungen darüber berichtet. ZÜRICH - Die Schweizer Lufthansa -Tochter Swiss will Kabinenpersonal kündigen, das sich nicht gegen das Coronavirus impfen lässt. (Boerse, 28.09.2021 - 12:29) weiterlesen...

IG Metall und Airbus verhandeln wieder über Konzernumbau. Die Gespräche am Flughafen begannen ohne besondere Aktionen der Gewerkschaft, wie die IG Metall mitteilte. Vor rund eineinhalb Wochen waren noch mehr als 12 000 Beschäftigte in einen knapp eintägigen Warnstreik getreten, um gegen die geplanten Veränderungen bei Airbus Operations und Premium Aerotec zu protestieren. HAMBURG - Die Gewerkschaft IG Metall und der Flugzeugbauer Airbus sind am Dienstag in Hamburg in ihre dritte Verhandlungsrunde zum geplanten Konzernumbau gestartet. (Boerse, 28.09.2021 - 11:17) weiterlesen...