Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Computer, Internet

BERLIN - Bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie setzen immer mehr Menschen in Deutschland auf digitale Gesundheitsangebote.

28.07.2021 - 11:25:33

Corona verhilft digitalen Gesundheitsangeboten zum Durchbruch. In einer am Mittwoch präsentierten repräsentativen Umfrage des Branchenverbandes Bitkom sagten drei Viertel der Befragten, mit digitalen Technologien ließen sich solche Krisen besser bewältigen. Vor einem Jahr stimmte nur gut die Hälfte der Befragten (53 Prozent) dieser Aussage zu.

Auf besonders großes Interesse stößt bei den Menschen in Deutschland das jüngste Digitalprojekt in der Pandemie-Bekämpfung: der digitale Impfnachweis. 42 Prozent der Smartphone-Nutzer haben ihn bereits auf dem eigenen Gerät gespeichert, zwei Prozent auf dem Smartphone einer anderen Person. Weitere 41 Prozent wollen sich den digitalen Nachweis künftig besorgen - 26 Prozent "in jedem Fall" und 15 Prozent "wahrscheinlich". Lediglich 12 Prozent geben an, kein Interesse an dem digitalen Nachweis zu haben, obwohl sie ein Smartphone haben.

"Mit der Einführung des digitalen Impfnachweises rechtzeitig vor den Sommerferien hat die Bundesregierung doch noch einen digitalen Sprint hingelegt", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. Er helfe Reisenden, Restaurantbesuchern oder auch Berufstätigen, in den Alltag zurückzukehren. Der digitale Impfpass stößt auch bei den 21 Prozent der Menschen auf Interesse, die gar kein Smartphone besitzen. Fast die Hälfte davon (42 Prozent) sagte, sie würde den digitalen Impfpass nutzen, wenn sie ein Smartphone hätte.

Mehrheitlich positiv steht die Bevölkerung auch dem elektronischen Rezept (E-Rezept) gegenüber, das am 1. Juli in einem begrenzten Feldversuch in Berlin und Brandenburg an den Start gegangen ist. 59 Prozent der Befragten wollen das E-Rezept nutzen, 39 Prozent nicht.

Die elektronische Patientenakte (ePa), die seit Anfang des Jahres von den gesetzlichen Krankenkassen angeboten wird, interessiert auch viele Versicherte. Zwei Drittel (66 Prozent) wollen die ePa künftig gern nutzen, aktuell gebrauchen sie allerdings erst 0,2 Prozent der Befragten (Stand: Mai 2021). Ein Fünftel (21 Prozent) interessiert sich nicht dafür, ein Zehntel (10 Prozent) gibt an, sich noch nicht damit befasst zu haben. Wer an der ePa interessiert ist, sieht als Vorteil vor allem, dass andere Ärzte Diagnosen, Arztbriefe oder Befunde einsehen können (74 Prozent). 71 Prozent wollen per ePa selbst alle Infos über die eigene Krankengeschichte im Blick haben, 64 Prozent finden vorteilhaft, dass Doppeluntersuchungen vermieden werden können.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nach der Berlin-Wahl liegt der Ball bei der SPD (Zitate von Giffey ergänzt) (Wirtschaft, 27.09.2021 - 20:36) weiterlesen...

WAHL: Scholz sieht genügend Schnittmengen mit Grünen und FDP. "Es gibt ja Schnittmengen", sagte er am Montagabend in einer ZDF-Sondersendung zur Bundestagswahl. Die SPD sei eine Partei, die sich für den Fortschritt in der Gesellschaft einsetze, für Respekt und die Modernisierung des Landes. "Auch die Grünen haben eine Fortschrittsvorstellung, die sich in dem Fall mit der Frage des Klimawandels beschäftigt." Die FDP thematisiere solche Fragen ebenfalls. BERLIN - SPD-Kanzlerkandidat Olaf Scholz sieht genügend Gemeinsamkeiten mit Grünen und FDP für eine Koalition. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 20:31) weiterlesen...

China wehrt sich im UN-Menschenrechtsrat wütend gegen Kritik. Der Vertreter Chinas bezeichnete am Montag Kritiker als Terroristen und warf den USA Verbrechen gegen die Menschlichkeit vor, wie aus der englischen Übersetzung seines Redebeitrags hervorging, den die chinesische Botschaft in Genf verbreitete. GENF - China hat sich im UN-Menschenrechtsrat vehement und ungewöhnlich undiplomatisch gegen Kritik namentlich aus den USA und von Menschenrechtsorganisationen verwahrt. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 20:31) weiterlesen...

WAHL: Bouffier sieht keinen Regierungsanspruch - 'Bitterer Tag'. Es sei ein bitterer Tag für die Union gewesen. "Es war eine Niederlage", sagte der CDU-Bundesvize am Montag in Hofheim am Taunus vor einer Sitzung des Landesausschusses zur Wahl. "Wir haben keinen Anspruch auf Regierungsverantwortung." Jetzt seien zuerst andere gefragt. HOFHEIM AM TAUNUS - Nach dem Absturz der Union bei der Bundestagswahl hat Hessens Regierungschef Volker Bouffier einen Regierungsanspruch verneint. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 20:21) weiterlesen...

Giffey stellt Sondierungen Ende der Woche in Aussicht. Es werde sowohl mit den bisherigen Koalitionspartnern von Linken und Grünen, aber auch mit CDU und FDP Gespräche geben, kündigte Giffey am Montagabend nach einer Sitzung des SPD-Landesvorstands an. "Wir werden Ende der Woche damit beginnen." Zuerst wolle sich die SPD dafür mit den Grünen treffen, weil sie bei der Abgeordnetenhauswahl hinter der SPD die zweitstärkste Partei geworden seien, sagte Giffey. BERLIN - SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey hat nach der Wahl zum Abgeordnetenhaus in Berlin den Beginn von Sondierungsgesprächen für das Ende der Woche in Aussicht gestellt. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 20:11) weiterlesen...

Entscheidung über Bidens gewaltige Investitionspakete verzögert sich. Die demokratische Vorsitzende des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, kündigte am Sonntagabend (Ortszeit) an, die Kongresskammer werde am Donnerstag über das von Biden angestoßene Infrastrukturpaket abstimmen. Ursprünglich hatte sie zugesichert, das Paket solle bis zu diesem Montag verabschiedet werden. Angesichts schwieriger interner Verhandlungen über dieses und ein weiteres von Biden geplantes Investitionspaket ließ sich der Zeitplan jedoch nicht halten. Biden äußerte sich am Montag optimistisch, dass beide Pakete kommen: "Ich denke, wir werden es schaffen", sagte er im Weißen Haus. WASHINGTON - Eine Entscheidung über zwei zentrale Vorhaben in der Amtszeit von US-Präsident Joe Biden verzögert sich. (Wirtschaft, 27.09.2021 - 19:48) weiterlesen...