Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Baumaßnahmen auf Bundesstraßen und Autobahnen werden teurer.

07.01.2021 - 17:29:02

Bundesprojekte im Straßenbau verteuern sich. Wie aus einer Unterrichtung des Verkehrsministeriums an den Haushaltsausschusses des Bundestags hervorgeht, haben sich Projekte 2020 gegenüber den Finanzplanungen um mindestens 1,59 Milliarden Euro verteuert. Das entspreche einer durchschnittlichen Ausgabensteigerung von 3,3 Prozent. Der Bericht lag der Deutschen Presse-Agentur am Donnerstag vor. Zuerst hatte das Redaktionsnetzwerk Deutschland darüber berichtet. Die Unterrichtung umfasst die ersten drei Quartale 2020. Dabei geht es um Kostensteigerungen bei Bundesprojekten von mehr als 20 Prozent.

Der Grünen-Haushaltspolitiker Sven-Christian Kindler kritisierte, Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) gebe jedes Jahr Milliardensummen für unsinnige Straßenbauprojekte aus. Das Geld, das im Straßenbauetat verschwendet werde, fehle am Ende für Investitionen in sichere Radwege, pünktliche Züge und saubere Busse. Die Grünen hatten bereits ein Straßenbau-Moratorium gefordert. "Das Straßennetz in Deutschland ist längst fertiggestellt und ist eines der dichtesten auf der ganzen Welt", so Kindler. "Es gibt in Zeiten der Klimakrise keine verkehrspolitische Notwendigkeit mehr neue Straßen zu bauen."

Der Linke-Verkehrspolitiker Jörg Cezanne sagte: "Die Straßenbauorgien des Verkehrsministers werden zunehmend zum Problem für den Bundeshaushalt. Ein Stoppschild für den Bau weiterer Autobahnen ist unumgänglich." Der FDP-Verkehrspolitiker Oliver Luksic sagte: "Viele Straßenbauprojekte des Bundes sind Sanierungsarbeiten - unerlässlich für eine funktionierende Straßeninfrastruktur. Teuer werden die Projekte nicht zuletzt durch langwierige Planungsverfahren." Würden die Grünen endlich konstruktiv an der Entbürokratisierung dieser Verfahren mitwirken, könnten viele Projekte schneller und günstiger abgeschlossen werden. "Man kann nicht Straßenbauprojekte mit verantworten und dann aus reiner Symbolpolitik ein Straßenbaumoratorium fordern." Das sei unglaubwürdig.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nominierter US-Gesundheitsminister: 'Das Flugzeug ist im Sturzflug'. "Man kann den Bundesstaaten nicht einfach sagen: Hier ist der Impfstoff, hier sind Masken, jetzt legt los", sagte Becerra am Sonntag im Nachrichtensender CNN. WASHINGTON - Nach dem schleppenden Anlauf der Impfkampagne gegen das Coronavirus in den USA hat der nominierte Gesundheitsminister Xavier Becerra den einzelnen Bundesstaaten mehr Unterstützung aus Washington versprochen. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 19:50) weiterlesen...

GESAMT-ROUNDUP/Corona: Grenzkontrollen verschärft - Lockdown-Debatte abgeblockt. Die Bundesregierung verschärfte am Sonntag die Grenzkontrollen und Einreiseregeln, um die grenzüberschreitende Verbreitung des Coronavirus weiter einzudämmen. Für insgesamt fast 30 Länder mit besonders hohen Infektionszahlen oder besonders gefährlichen Virusvarianten gilt nun eine Testpflicht vor der Einreise. Zu diesen Hochrisikogebieten zählen das Nachbarland Tschechien, die Urlaubsländer Portugal, Spanien und Ägypten sowie die USA. BERLIN - Die Auflagen für den grenzüberschreitenden Reiseverkehr werden immer strenger. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 17:58) weiterlesen...

Spahn kauft Antikörper-Medikamente - Zuspruch von Gesundheitsexperten. "Ab nächster Woche werden die monoklonalen Antikörper in Deutschland als erstem Land in der EU eingesetzt. Zunächst in Uni-Kliniken", kündigte Gesundheitsminister Jens Spahn (CDU) in der "Bild am Sonntag" an. "Die Gabe dieser Antikörper kann Risikopatienten in der Frühphase helfen, dass ein schwerer Verlauf verhindert wird", erläuterte Spahn. Die Kosten belaufen sich demnach auf 400 Millionen Euro. BERLIN - Deutschland hat 200 000 Dosen eines neuen Corona-Medikaments gekauft. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 17:53) weiterlesen...

Wie tödlich ist B.1.1.7? Johnsons Corona-Warnung sorgt für Wirbel (Wirtschaft, 24.01.2021 - 17:49) weiterlesen...

Müller: Debatte über Lockerungen wenig sinnvoll. "Jetzt über konkrete Daten für Lockerungen zu sprechen, wo wir kaum absehen können, wie sich die britische Mutante in den nächsten drei Wochen auswirkt, halte ich aktuell für wenig sinnvoll", sagte Müller der "Berliner Zeitung" (Montag-Ausgabe). BERLIN - Für Berlins Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD) kommt die Debatte über Lockerungen der Coronamaßnahmen nach dem zunächst bis Mitte Februar vereinbarten Lockdown zu früh. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 17:49) weiterlesen...

Der Entfesselungskünstler - Laschet macht auf Merz. Die Bergarbeiter-Glücksmünze seines Vaters holt er diesmal nicht hervor wie noch beim Bundesparteitag. Dafür teilt er kräftig aus, als er am Wochenende zu den Parteikollegen in Baden-Württemberg spricht. Er schimpft über den politischen Gegner und warnt vor einer rot-rot-grünen Bundesregierung. Er spricht vom Entfesseln und nimmt damit Bezug auf das Motto des Wahlprogramms, mit dem die Südwest-CDU in die Landtagswahl gehen will. Laschet redet ausgiebig über Familienunternehmen, den Mittelstand, er kritisiert Vorschriften und Bürokratie. Er kann auch Wirtschaft, so die Botschaft. Laschet gibt den Merz. Bei seinem ersten großen Auftritt als CDU-Bundesvorsitzender wirkt er selbst irgendwie entfesselt. STUTTGART/MAINZ - Armin Laschet wirkt aggressiver als noch vor einer Woche. (Wirtschaft, 24.01.2021 - 16:52) weiterlesen...