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BERLIN - Bau- und Wohnungswirtschaft warnen vor der Einführung eines sogenannten Mietendeckels zur Begrenzung des Mietpreisanstiegs.

17.06.2019 - 16:34:23

GESAMT-ROUNDUP: Bau- und Wohnungswirtschaft kritisieren Mietendeckel-Pläne. "Es geht wesentlich klüger", sagte Axel Gedaschko, Präsident des Bundesverbands deutscher Wohnungs- und Immobilienunternehmen (GdW) am Montag in Berlin. Ohne Mieterhöhungen fehle der Wohnungswirtschaft Geld für Neubau, Instandhaltung und Modernisierung. Eine bessere Lösung verfolge Portugal: Dort erhalten nach Gedaschkos Angaben Vermieter von Juli an Steuervorteile, wenn sie örtliche Mietobergrenzen akzeptieren. Profitieren sollen demnach Mieter mit niedrigen Einkommen.

und Deutsche Wohnen , vor allem aber Genossenschaften und städtische Wohnungsunternehmen.

Die Zahl der Sozialwohnungen sinkt aber auch bundesweit. Denn noch immer fallen mehr Wohnungen aus der Förderung als neue gebaut werden. Zuletzt lag die Lücke bei rund 16 000 Wohnungen.

Hübner zufolge liegt in Berlin das Potenzial für neue Wohnungen allein durch Aufbauten auf bestehende Gebäude bei 130 000 bis 150 000. Entscheidend sei, "dass es keine Störfeuer" aus der Politik gebe.

Der GdW legte ein Vorschlagsbündel für bezahlbares Wohnen vor. Es sieht neben Lockerungen im Baurecht vor, dass der Staat Ausgaben erhöht und auf Einnahmen verzichtet. Sie reichen von einer Genehmigungspflicht für Zweitwohnungen über zusätzliche Milliarden für Sozialwohnungen bis hin zu verbilligten Grundstücken aus Bundeshand.

Anderswo müssen Vermieter wieder Wohnungen abreißen, verdeutlichte Gedaschko. In weiten Teilen Ostdeutschlands und in einigen westdeutschen Gegenden steige der Leerstand wieder. Standen 2017 nach jahrelangem Rückgang im Durchschnitt noch 8 Prozent der Wohnungen ostdeutscher GdW-Mitglieder leer, waren es vergangenes Jahr 8,3 Prozent. Für dieses Jahr rechnet der Verband mit 8,5 Prozent im Osten und 1,4 Prozent im Westen.

@ dpa.de