Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Bahn-Aufsichtsratsmitglied Levin Holle soll neuer Finanzvorstand beim bundeseigenen Konzern werden.

25.11.2019 - 20:42:41

Kreise: Bahn-Aufsichtsrat Holle soll neuer Finanzvorstand werden. Gespräche über die Personalie führe Verkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) auf Hochtouren, erfuhr die Deutsche Presse-Agentur am Montagabend aus Bahnkreisen. Scheuer wolle nach dem Abgang des bisherigen Finanzvorstands Alexander Doll keine "langwierige Leerstelle" im Vorstand der Deutschen Bahn. Holle ist derzeit Abteilungsleiter im Bundesfinanzministerium.

Bahn-Aufsichtsratschef Michael Odenwald und der Aufsichtsrat sollen den Vorschlag machen, wie es hieß. Das Kontrollgremium tagt regulär wieder am 11. Dezember.

Erst kürzlich hatte das Kontrollgremium den Auflösungsvertrag mit dem bisherigen Bahn-Finanzchef gebilligt, auf den sich Doll zuvor eingelassen hatte. Vorausgegangen waren wochenlange Querelen wegen des erfolglosen Versuchs, die Konzerntochter Arriva zu verkaufen.

Holle ist derzeit Leiter der Abteilung Finanzmarktpolitik bei Finanzminister Olaf Scholz (SPD). Zu seinen Aufgaben gehören etwa das

Schuldenmanagement des Bundes sowie die Finanzmarktregulierung. Vor seiner Tätigkeit im Bundesfinanzministerium hatte Holle für die Unternehmensberatung Boston Consulting Group gearbeitet.

Auf eine Ablösung Dolls hatte auch Scheuer gedrungen. Intern wurde Doll vorgeworfen, beim erhofften Milliardendeal nicht alle Karten auf den Tisch gelegt zu haben, etwa was Pensionslasten bei der Tochterfirma betrifft. Das bezweifeln aber die Arbeitnehmervertreter. Sie hatten sich bei der Abstimmung im Aufsichtsrat der Stimme enthalten, wie es in Aufsichtsratskreisen hieß. Stattdessen forderten sie weitere Aufklärung. "Einige hätten es schon früher wissen müssen", hieß es mit Blick auf Bahnchef Richard Lutz.

Der Vorstandsvorsitzende der Bahn hatte von 2010 bis Dezember 2018 das Finanzressort verantwortet - Doll war erst vor eineinhalb Jahren zur Bahn gekommen, zunächst als Vorstand für Güterverkehr und Logistik, seit Januar auch für Finanzen. Vor drei Jahren war es Lutz, der schon einmal versucht hatte, Arriva zu verkaufen.

Die Tochter betreibt mit 53 000 Beschäftigten Busse und Bahnen in 14 europäischen Ländern. Ihr Verkauf sollte bis zu vier Milliarden Euro bringen - die Angebote lagen nach Bahnangaben aber deutlich darunter.

Die Deutsche Bahn ist hoch verschuldet und hat daneben weitere große Probleme. Jeder vierte Fernzug kommt zu spät, viele Gleise und Brücken sind marode. Der Vorstand hat Gegenmaßnahmen eingeleitet. Der Bund will die klimafreundlichere Bahn in den kommenden Jahren mit zusätzlichen Mitteln in Milliardenhöhe stärken, damit mehr Menschen vom Auto oder dem Flieger auf die Schiene umsteigen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Weiterer Logistiker-Warnstreik am Frankfurter Flughafen. Am Freitagabend legten nach Angaben der Verdi-Gewerkschaftssekretärin Nicole Lämmerhirt etwa 30 Beschäftigte des Unternehmens Swissport Cargo Service Deutschland und etwa 10 Beschäftigte von FCS Frankfurt Cargo Service ab 21.00 Uhr für die Nachtschicht die Arbeit nieder. Vor einigen Tagen hatte es am Frankfurter Airport schon einen Warnstreik beim Logistiker Schenker gegeben. FRANKFURT - Im Weihnachtsgeschäft ist es zu einem weiteren Warnstreik bei Logistikfirmen in der Cargo City Süd am Frankfurter Flughafen gekommen. (Boerse, 06.12.2019 - 21:36) weiterlesen...

Regierung setzt neuen Verwalter bei insolventer Alitalia ein. Der Anwalt Giuseppe Leogrande ersetzt die drei staatlichen Kommissare, die Alitalia bislang geführt haben. Der Staat werde Leogrande dabei unterstützen, den endgültigen Neustart der Airline auf den Weg zu bringen, sagte der Minister für wirtschaftliche Entwicklung, Stefano Patuanelli, am Freitag. ROM - Die italienische Regierung hat bei der angeschlagenen Fluggesellschaft Alitalia einen neuen Insolvenzverwalter eingesetzt. (Boerse, 06.12.2019 - 21:24) weiterlesen...

Weitere Streiks in Frankreich gegen die Rentenreform erwartet. Die französische Staatsbahn SNCF kündigte an, dass nur 10 bis 15 Prozent der Züge fahren werden. Auch der Pariser Nahverkehr wird weitestgehend stillstehen. Der Flugbetrieb soll hingegen ohne Störungen laufen. PARIS - Am Wochenende soll es wegen der Proteste gegen die Rentenreform in Frankreich wieder massive Störungen im Nah- und Fernverkehr geben. (Wirtschaft, 06.12.2019 - 19:57) weiterlesen...

Gewerkschaften und Verbände warnen vor Aufteilung der Berliner S-Bahn. Das jedenfalls ermöglicht die Ausschreibung, die der Senat plant. Gewerkschaften und Verbände warnten nun aber davor, diesen Weg einzuschlagen. BERLIN - Die Berliner S-Bahn könnte in einigen Jahren von verschiedenen Unternehmen betrieben werden. (Wirtschaft, 06.12.2019 - 17:52) weiterlesen...

Streiks in Frankreich gehen weiter - Regierung verteidigt Rentenpläne. Auch am Wochenende soll es wieder erhebliche Störungen bei der Bahn geben. Während die Gewerkschaften die nächste Massendemonstration planen und zu neuen branchenübergreifenden Streiks aufrufen, verteidigt die Regierung ihre Reformpläne. PARIS - Der Protest gegen die Rentenreform in Frankreich dauert an: Am Freitag kam es im ganzen Land im Nah- und Fernverkehr erneut zu massiven Behinderungen. (Boerse, 06.12.2019 - 17:41) weiterlesen...

Frankreichs Regierung verteidigt Rentenpläne. Die konkreten Pläne sollen am kommenden Mittwoch vorgestellt werden. Das kündigte Premierminister Édouard Philippe am Freitag an. PARIS - Frankreichs Regierung will trotz massiver Proteste an der Rentenreform festhalten. (Wirtschaft, 06.12.2019 - 16:51) weiterlesen...