Transport, Verkehr

BERLIN / BAD HOMBURG - Die langsamen Passagierkontrollen an deutschen Flughäfen haben nach Ansicht der eingesetzten Sicherheitsfirmen mehrere Ursachen.

13.06.2018 - 12:56:24

Dienstleister: Langsame Passagierkontrollen haben viele Ursachen. Unter anderem fehle es in den Terminals schlicht am Platz für optimale Personenkontrollen, erklärte am Mittwoch der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) in Berlin. Dies werde durch die Tatsache belegt, dass viele Flughäfen nun Baumaßnahmen angekündigt hätten, um die Zahl der Kontrollstellen zu erhöhen.

BDLS-Präsident Udo Hansen warnte zwar vor Schuldzuweisungen, griff aber gleichzeitig die Bundespolizei als zuständigen Auftraggeber an. "Seit Jahren ist klar, dass die Zahl der Reisenden und damit die Zahl der zu kontrollierenden Personen massiv ansteigt. Hier hätten insbesondere die Auftraggeber für Sicherheitsdienstleistungen frühzeitig reagieren und die Verträge mit den Dienstleistern entsprechend anpassen müssen", erklärte Hansen laut einer Mitteilung. Auch sei die eingesetzte Technik nicht angepasst worden.

Flughäfen und Airlines hatten zuvor deutliche Kritik an den aus ihrer Sicht veralteten Passagierkontrollen geübt, die im internationalen Vergleich extrem langsam seien und zu langen Wartezeiten führten. Für den Einsatz der privaten Sicherheitsfirmen ist die Bundespolizei zuständig. Die größeren Flughäfen wollen die Prozesse gern selbst organisieren und neue Anreize für die Dienstleister schaffen. Dafür bräuchte es voraussichtlich erhebliche Gesetzesänderungen. Hansen sagte zu, gemeinsam mit den anderen Akteuren einen konkreten Verbesserungsplan zu erarbeiten.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Trump: China hat Liste mit möglichen Handelskonzessionen geschickt. Trump betonte am Freitag aber, er sei trotzdem noch nicht dazu bereit, sich mit der Regierung in Peking zu einigen. "China will einen Deal machen", sagte der Präsident im Weißen Haus. "Sie haben eine Liste mit Dingen geschickt, die sie bereit zu tun sind." Es sei eine "ziemlich vollständige Liste" mit 142 Punkten, allerdings fehlten noch "vier oder fünf große Dinge". WASHINGTON - China hat den USA nach Angaben von US-Präsident Donald Trump eine Liste mit möglichen Zugeständnissen zur Lösung des Handelsstreits übermittelt. (Wirtschaft, 16.11.2018 - 20:20) weiterlesen...

Zeichen stehen in Hessen auf Schwarz-Grün. Nach der Verkündung des amtlichen Endergebnisses der Landtagswahl haben die beiden amtierenden Regierungspartner die Mehrheit von einem Mandat für eine Fortsetzung ihrer Koalition. Am Freitagabend bot die CDU den Grünen Koalitionsverhandlungen an. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit in den vergangenen fünf Jahren sei eine gute Grundlage für ein stabiles und verlässliches Bündnis, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier nach einer Sitzung des CDU-Landesvorstands in Wiesbaden. WIESBADEN - In Hessen stehen die Zeichen auf Schwarz-Grün. (Wirtschaft, 16.11.2018 - 20:03) weiterlesen...

Hessische CDU bietet Grünen Koalitionsverhandlungen an. Die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Regierungspartner in den vergangenen fünf Jahren sei eine gute Grundlage für ein stabiles und verlässliches Bündnis auch in der nächsten Wahlperiode, sagte Ministerpräsident Volker Bouffier am Freitagabend nach einer Sitzung des CDU-Landesvorstands in Wiesbaden. WIESBADEN - Die CDU in Hessen bietet den Grünen Koalitionsverhandlungen für eine Regierungsbildung im Land an. (Wirtschaft, 16.11.2018 - 19:15) weiterlesen...

Proteste wegen Spritpreisen: Verkehrskollaps in Frankreich befürchtet. Die Bewegung "Gilets Jaunes" (gemeint: Warnwesten) ruft für Samstag in ganz Frankreich zu Blockaden von Verkehrsachsen, Kreisverkehren und Mautstellen auf. Eine Online-Karte zeigt Hunderte geplante Aktionen. Der Protest richtet sich gegen von der Mitte-Regierung geplante Steuererhöhungen auf Benzin und Diesel. PARIS - Wegen landesweiter Proteste gegen höhere Spritpreise wächst in Frankreich die Sorge vor einem Verkehrskollaps. (Wirtschaft, 16.11.2018 - 19:07) weiterlesen...

Britischer Abgeordneter Stephen Barclay neuer Brexit-Minister. Das teilte die Regierung in London am Freitag mit. Der bislang eher unscheinbare Abgeordnete folgt Dominic Raab nach, der im Streit um das Brexit-Abkommen zurückgetreten war. LONDON - Der neue britische Brexit-Minister heißt Stephen Barclay. (Wirtschaft, 16.11.2018 - 17:50) weiterlesen...

Brexit-Befürworter im Kabinett stellen sich hinter May. Auf die Frage, ob May die volle Unterstützung des Kabinetts habe, sagte Umweltminister Gove am Freitag "natürlich, vollkommen". Auch Handelsminister Liam Fox, ebenfalls ein überzeugter Brexit-Anhänger, sprach May sein absolutes Vertrauen aus. LONDON - Die britische Premierministerin Theresa May hat im Streit um ihr Abkommen zum EU-Austritt des Landes Rückendeckung von Brexit-Befürwortern in ihrem Kabinett bekommen. (Wirtschaft, 16.11.2018 - 17:11) weiterlesen...