Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Transport, Verkehr

BERLIN - Angesichts von Batteriebränden in Recyclinganlagen warnt die SPD im Bundestag vor Schäden durch Akkus von Elektro-Tretrollern und fordert ein Pfandsystem.

17.09.2019 - 05:38:27

Gefährliche E-Scooter-Akkus? SPD-Umweltexperte will Pfandsystem. Mit den E-Scootern werde im Verleihsystem "nicht gerade vorsichtig umgegangen", sagte der Vize-Vorsitzende des Umweltausschusses, Michael Thews (SPD), der Deutschen Presse-Agentur. Die darin verbauten Lithium-Ionen-Akkus könnten aber Brände verursachen, wenn sie beschädigt seien oder falsch entsorgt würden. "Diese latente Brandgefahr stellt ein großes Risiko für die Recyclingbranche dar." Die Lösung könne ein "verbraucherfreundliches und unbürokratisches Pfandsystem" sein.

So ein Pfandsystem helfe bei der richtigen Entsorgung, verhindere Brandrisiken und ermögliche das Recycling, sagte Thews. Voraussetzung sei aber, dass die Akkus klar gekennzeichnet seien und sicher und leicht ausgebaut könnten. "Die Gerätehersteller müssen insoweit auch ihre Verantwortung wahrnehmen", sagte er.

Thews verwies darauf, dass Lithium-Ionen-Akkumulatoren sich nicht nur in Elektro-Fahrrädern und -Tretrollern finden, sondern etwa auch in Gartengeräten, Werkzeugen und anderen Geräten. Ihr Anteil an den Gerätebatterien sei von 2014 bis 2017 von 17,5 auf 23,4 Prozent gestiegen, bei den Industriebatterien von 2,5 auf 14 Prozent. Der Ausbau der Elektro-Mobilität lasse den Bedarf an Rohstoffen wie Kobalt, Nickel, Kupfer, Lithium und Aluminium steigen - damit gewinne auch das Recycling an Bedeutung.

Die Recyclingbranche hatte im Sommer beklagt, dass alte Batterien, die im Hausmüll oder Gelben Sack landen, immer häufiger zu Bränden mit hohem Sachschaden führten. Der Bundesverband der Deutschen Entsorgungs-, Wasser- und Rohstoffwirtschaft (BDE) hatte darum eine Pfandpflicht für Batterien und eine "Aufklärungsoffensive" gefordert.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Merkel: EU muss international die Maßstäbe setzen. "Europa muss eigene Akzente setzen und digital souverän werden", sagte Merkel am Donnerstag vor dem Bundestag. Dabei müsse der Mensch im Mittelpunkt stehen. Sie nannte den Umgang mit künstlicher Intelligenz und Daten im neuen 5G-Netz. Internationale Standards müsse die Union auch beim Klimaschutz setzen. Sie begrüßte, dass die künftige Präsidentin der EU-Kommission, Ursula von der Leyen, die Weichen für die Aufstellung einer "geopolitischen Kommission" gestellt habe. BERLIN - Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hat die Staaten der Europäischen Union aufgerufen, gemeinsam Maßstäbe für Klimaschutz und die Digitalisierung in der Welt zu setzen. (Wirtschaft, 17.10.2019 - 09:43) weiterlesen...

Merkel zu Brexit-Verhandlungen: 'Wir sind noch nicht am Ziel'. BERLIN - Die Brexit-Verhandlungen zwischen Großbritannien und der EU sind nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) noch ein stückweit von einer Lösung entfernt. "Wir sind noch nicht am Ziel", sagte die Kanzlerin am Donnerstag in einer Regierungserklärung vor dem Bundestag in Berlin. In den Gesprächen über ein geregeltes Ausscheiden der Briten aus der EU habe es in den vergangenen Tagen aber deutliche Fortschritte gegeben. Sie könne jedoch noch nicht sagen, wie der heute beginnende EU-Gipfel in Brüssel enden werde. Es sei möglich, dass es noch einen Sondergipfel vor dem geplanten Austrittsdatum am 31. Oktober geben werde. Merkel zu Brexit-Verhandlungen: 'Wir sind noch nicht am Ziel' (Wirtschaft, 17.10.2019 - 09:37) weiterlesen...

Waffenexporte in die Türkei auf höchstem Stand seit 14 Jahren. Das ist bereits jetzt der höchste Jahreswert seit 2005, obwohl noch vier Monate fehlen. Die neuen Exportzahlen gehen aus der Antwort des Wirtschaftsministeriums auf eine Anfrage der stellvertretenden Linksfraktionschefin Sevim Dagdelen hervor, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Danach handelt es sich bei den gelieferten Waffen um "Ware ausschließlich für den maritimen Bereich". BERLIN - Die Türkei hat in den ersten acht Monaten dieses Jahres Kriegswaffen für 250,4 Millionen Euro aus Deutschland erhalten. (Boerse, 17.10.2019 - 06:34) weiterlesen...

USA wollen mittelamerikanischen Ländern wieder Hilfsgelder zahlen. Das US-Außenministerium kündigte am Mittwoch (Ortszeit) in Washington an, einige der zeitweise gestoppten Finanzhilfen sollten wieder fließen. Zur Begründung hieß es, die drei Staaten hätten deutliche Fortschritte bei der Eindämmung illegaler Migration in die USA gemacht. Vor einigen Monaten hatte die US-Regierung den Ländern hier noch Untätigkeit vorgeworfen und finanzielle Hilfen für sie vorerst eingestellt. In welchem Umfang nun wieder Geld an die drei Länder geht blieb offen. WASHINGTON - Die US-Regierung will die Zahlung von Hilfsgeldern an die mittelamerikanischen Länder El Salvador, Honduras und Guatemala teilweise wieder aufnehmen. (Wirtschaft, 17.10.2019 - 06:10) weiterlesen...

Bundestag soll über Tempolimit auf Autobahnen abstimmen. "Wer die Autobahnen sicherer und den Verkehr fließender machen will, muss eine Geschwindigkeitsbegrenzung einführen", sagte Fraktionschef Anton Hofreiter der Deutschen Presse-Agentur. Die Bundesregierung sei die letzte Regierung in Europa, die sich logischen Argumenten zum Tempolimit verschließe. BERLIN - Die Grünen dringen auf ein Tempolimit auf Autobahnen und wollen den Bundestag am Donnerstag darüber abstimmen lassen. (Boerse, 17.10.2019 - 06:10) weiterlesen...

Spanien kündigt Widerstand gegen Kuba-Maßnahme der USA an. Das erklärte der spanische Außenminister Josep Borrell am Mittwoch bei einem Besuch in Havanna. Hintergrund ist eine Klausel des sogenannten Helms-Burton-Gesetzes, die die US-Regierung im Mai aktiviert hatte. Damit haben US-Bürger die Möglichkeit, gegen ausländische Unternehmen auf Entschädigung zu klagen, wenn diese Eigentum nutzen, das nach der Revolution 1959 in Kuba enteignet wurde. HAVANNA - Spanien will seine in Kuba tätigen Unternehmen vor möglichen Klagen in den USA schützen. (Wirtschaft, 17.10.2019 - 06:09) weiterlesen...