Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Medizintechnik, Deutschland

BERLIN - An den landeseigenen Krankenhäusern Vivantes und Charité soll voraussichtlich ab diesem Donnerstag unbefristet gestreikt werden.

06.09.2021 - 11:00:04

Verdi plant unbefristeten Klinik-Streik ab Donnerstag. Das teilte die Gewerkschaft Verdi am Montag nach Urabstimmungen mit. Sie rechne mit 1000 bis 2000 Beschäftigten, die in den Streik treten, sagte Verdi-Verhandlungsführerin Meike Jäger. "Das wird sicherlich spürbar werden für die Unternehmen", so Jäger.

Bei den Urabstimmungen in den Krankenhäusern sowie Vivantes-Tochterunternehmen stimmten jeweils rund 98 Prozent der teilnehmenden Mitglieder oder mehr für einen Streik, berichteten Vertreter. Genaue Angaben zur Zahl der Verdi-Mitglieder veröffentliche die Gewerkschaft nicht, sagte Jäger. Es habe aber im Zuge der Warnstreiks in den vergangenen Tagen einen deutlichen Zuwachs von über 1800 Mitgliedern in den Krankenhäusern gegeben.

Die Verhandlungen sollen weiterlaufen. Am Montagmittag und am Mittwoch sind laute Jäger Gespräche mit Vivantes-Vertretern geplant. Für Mitarbeiter der Tochtergesellschaften erwarte Verdi bis Donnerstag ein Angebot der Geschäftsführung, sagte Verhandlungsführer Ivo Garbe. Es sei ein großer Erfolg, dass wieder mit dem Arbeitgeber verhandelt werde. Im Fall der Charité ist die weitere Planung laut Jäger noch ungeklärt.

"Wir sind weiterhin jederzeit bereit, die Gespräche fortzusetzen", sagte ein Charité-Sprecher. Derzeit stagnierten die Verhandlungen leider. "Wir hatten bei den Tarifverhandlungsterminen in der vergangenen Woche ein detailliertes, attraktives Angebot mit vielen unternehmensspezifischen Leistungen für unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vorgelegt sowie Zahlenmaterial für die Gespräche zur Verfügung gestellt", so der Sprecher. Die Gewerkschaft habe ihre Forderungen aber noch nicht ausreichend konkretisiert.

Verdi hatte bereits mit einem dreitägigen Warnstreik den Krankenhausbetrieb in beiden Kliniken eingeschränkt. Die Gewerkschaft kämpft unter anderem für bessere Arbeitsbedingungen und eine höhere Bezahlung der Beschäftigten in Tochterfirmen. Vorausgegangen waren auch gerichtliche Auseinandersetzungen. Unter anderem ging es um Notdienst-Regelungen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Kartellamt billigt Verkauf der DRK-Kliniken Nordhessen an Helios. Wie das Unternehmen am Freitag mitteilte, hat das Kartellamt die Übernahme genehmigt. Der Kauf sei damit rechtskräftig. Die Kliniken mit mehr als 570 Betten werden den Angaben zufolge künftig den Namen Helios Kliniken Kassel tragen. Sie sollen demnach eng mit dem benachbarten Helios Klinikum Warburg (Nordrhein-Westfalen) verzahnt werden. KASSEL/WIESBADEN - Die in Schieflage geratenen DRK-Kliniken Nordhessen gehören ab sofort zur Fresenius-Tochter Helios. (Boerse, 24.09.2021 - 16:33) weiterlesen...

Blutspende-Einschränkungen für homosexuelle Männer gelockert. Zudem wird die Frist zur Zulassung einer Spende bei sogenanntem sexuellen Risikoverhalten von zwölf Monaten auf vier Monate verkürzt, wie die Bundesärztekammer am Freitag mitteilte. Dabei geht es um die Zeit, die nach einem solchen Verhalten verstreichen muss, bevor eine Blutspende möglich ist. Eine Zulassung nach vier Monaten führe nicht zu einer Erhöhung des Risikos für die Empfängerinnen und Empfänger von Blut und Blutprodukten, hieß es in einer Mitteilung. BERLIN - Bei der Blutspende werden grundsätzliche Einschränkungen für homosexuelle Männer aufgehoben. (Boerse, 24.09.2021 - 15:14) weiterlesen...

Bund plant Milliarden-Finanzspritze für die Pflegeversicherung. Grund dafür sei, dass "unvorhergesehene pandemiebedingte Mehraufwendungen" nicht voll im Rahmen des geltenden Beitragssatzes bis Jahresende finanziert werden könnten, heißt es in einem Schreiben des Finanzministeriums an den Haushaltsausschuss des Bundestags. Zuerst berichteten das Nachrichtenportal "ThePioneer" und die "Bild"-Zeitung darüber. BERLIN - Der Bund muss der Pflegeversicherung kurzfristig eine Finanzspritze von einer Milliarde Euro geben. (Boerse, 24.09.2021 - 14:50) weiterlesen...

Norwegen verabschiedet sich von meisten Corona-Beschränkungen. Am Samstag um 16.00 Uhr werden die allermeisten Maßnahmen innerhalb des Landes aufgehoben, wie die scheidende Ministerpräsidentin Erna Solberg am Freitag auf einer Pressekonferenz in Oslo bekanntgab. Unter anderem gilt künftig nicht mehr die Ein-Meter-Abstandsregel, auch die Teilnehmerbeschränkungen bei Veranstaltungen und Zusammenkünften fallen weg. Einzig die Anforderung, im Falle einer Corona-Erkrankung in Isolation zu gehen, bleibt bestehen. Auch die Einreisebeschränkungen werden schrittweise aufgehoben. OSLO - Norwegen verabschiedet sich von den meisten in der Pandemie erhobenen Corona-Beschränkungen. (Boerse, 24.09.2021 - 14:01) weiterlesen...

EU-Kommission startet Kampagne für eine gesunde Lebensweise. Die Initiative (übersetzt: Gesunde Lebensweise für alle) soll bei Menschen jeden Alters mehr Bewusstsein schaffen und den Zugang zu Sport und gesunder Ernährung erleichtern, wie die Brüsseler Behörde am Freitag mitteilte. In verschiedenen EU-Programmen sollen bis 2027 insgesamt gut 750 Millionen Euro bereitgestellt werden. BRÜSSEL - Mit der Kampagne "HealthyLifestyle4All" will die EU-Kommission einen gesunden Lebensstil in der Europäischen Union fördern. (Boerse, 24.09.2021 - 13:56) weiterlesen...

Hospitalisierungsinzidenz in den meisten Bundesländern rückläufig. So sind die aktuellen Werte von Freitag in 11 von 16 Ländern laut Angaben des Robert Koch-Instituts (RKI) kleiner als die Vergleichszahl der Vorwoche. In vier Bundesländern war diese Hospitalisierungsinzidenz etwas höher als vor sieben Tagen (Hamburg, Brandenburg, Sachsen-Anhalt und Thüringen), in Mecklenburg-Vorpommern blieb sie stabil. BERLIN - Die Zahl der Krankenhauseinweisungen - der wesentliche Parameter für eine Verschärfung der Corona-Einschränkungen - geht in den meisten Bundesländern zurück. (Wirtschaft, 24.09.2021 - 12:06) weiterlesen...