Transport, Verkehr

BERLIN - Ab diesem Mittwoch verschärft die Deutsche Bahn die sogenannten 3G-Kontrollen im Regionalverkehr.

08.12.2021 - 05:39:28

Deutsche Bahn verschärft 3G-Kontrollen im Nahverkehr. Fortan sollen auch die sogenannten Kundenbetreuer, also Schaffnerinnen und Schaffner, bei der Ticketkontrolle überprüfen, ob die Fahrgäste geimpft, genesen oder getestet (3G) sind. Bislang hatten das im Nahverkehr vor allem die Sicherheits-Mitarbeiter übernommen. Allerdings bleibe es bei stichprobenhaften Überprüfungen, sagte die Bahn. Es werde nur dann nach dem 3G-Nachweis gefragt, wenn die Kontrolleure von Sicherheitspersonal begleitet werden. Es würden stets zwei Mitarbeitende bei der Kontrolle eingesetzt, um größtmögliche Sicherheit für die Kundenbetreuer im Nahverkehr zu gewährleisten, hieß es.

Bereits seit dem 24. November gilt die 3G-Pflicht im Regional- und im Fernverkehr. Wer keinen entsprechenden Nachweis vorweisen kann, wird dazu aufgefordert, den Zug an der nächsten Station zu verlassen. Es droht ein Bußgeld von bis zu 2500 Euro. Der Bahn zufolge war stets geplant, dass auch die Schaffnerinnen und Schaffner im Nahverkehr kontrollieren sollen. Vor ihrem erweiterten Einsatz mussten sie demnach noch speziell geschult werden.

"Nach ersten Erhebungen zeichnet sich auch im Regional- sowie im S-Bahnverkehr eine sehr hohe Akzeptanz der neuen Regeln bei unseren Fahrgästen ab", teilte das Unternehmen mit. "Hier konnten rund drei Prozent der kontrollierten Reisenden keinen 3G-Nachweis vorzeigen."

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Blinken warnt vor Lawrow-Treffen vor Eskalation in Ukraine-Konflikt GENF/BERLIN - US-Außenminister Antony Blinken hat vor dem Krisentreffen mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow vor der Gefahr einer weiteren Eskalation im Ukraine-Konflikt gewarnt. (Wirtschaft, 20.01.2022 - 22:24) weiterlesen...

RKI: Maximaler Ausschlag der Omikron-Welle nicht exakt zu bemessen. "Die Größenordnung und die entscheidenden Trends in der epidemiologischen Entwicklung werden jedoch zuverlässig angezeigt", schreibt das RKI im Corona-Wochenbericht vom Donnerstagabend. Hintergrund für die vorübergehend unvollständiger werdende Erfassung von Infizierten sind etwa begrenzte Testkapazitäten und Personalressourcen wegen der hohen Fallzahlen, wie es hieß. BERLIN - Das Robert Koch-Institut (RKI) erwartet, dass der maximale Ausschlag der Omikron-Welle in Deutschland durch Meldedaten nicht genau bemessen werden kann. (Wirtschaft, 20.01.2022 - 22:23) weiterlesen...

Frankreich lockert Corona-Maßnahmen - Härtere Regeln für Ungeimpfte. Sie haben dann mit der Einführung des landesweiten Impf- und Genesungsnachweises keinen Zugang mehr zu Gastronomie, Kulturstätten, Sportveranstaltungen und zum Fernverkehr, wie Premierminister Jean Castex am Donnerstagabend ankündigte. Für alle Menschen ab 16 Jahren wird eine vollständige Impfung damit zur Voraussetzung zur uneingeschränkten Teilnahme am öffentlichen Leben. Menschen, die sich bis Mitte Februar für eine erste Impfung entscheiden, dürfen danach vorübergehend weiter einen zusätzlichen negativen Test als Zugangsvoraussetzung vorlegen. PARIS - Frankreich lockert die Corona-Beschränkungen im Februar schrittweise und verschärft zugleich die Regeln für Ungeimpfte von Montag an erheblich. (Wirtschaft, 20.01.2022 - 20:20) weiterlesen...

Spanien schickt Fregatte früher als geplant ins Schwarze Meer. Die Entsendung der Fregatte "Blas de Lezo" werde vorverlegt und "in drei oder vier Tagen" erfolgen, erklärte Verteidigungsministerin Margarita Robles am Donnerstag in Corral de Calatrava knapp 200 Kilometer südlich von Madrid. Am Montag war bereits das spanische Patrouillenboot "Meteoro" vom Hafen von Las Palmas auf Gran Canaria Richtung Schwarzes Meer ausgelaufen. MADRID - Vor dem Hintergrund des sich zuspitzenden Ukraine-Konflikts schickt Spanien eines seiner Kampfschiffe früher als geplant zur Teilnahme an einer Nato-Mission ins Schwarze Meer. (Wirtschaft, 20.01.2022 - 20:20) weiterlesen...

Nach Angriff auf das US-Kapitol: Gremium will Ivanka Trump befragen. Das Gremium erhofft sich von Trump, die zu dem Zeitpunkt eine ranghohe Beraterin ihres Vaters war, Informationen zu den Vorgängen und Gesprächen im Weißen Haus rund um den Angriff auf den Sitz des US-Kongresses vor einem Jahr, wie der Ausschuss des Repräsentantenhauses am Donnerstag mitteilte. Zudem könnte sie Informationen zu den Bemühungen des Republikaners haben, den Wahlsieg des Demokraten Joe Biden zu untergraben, hieß es weiter. WASHINGTON - Der Untersuchungsausschuss zur Erstürmung des US-Kapitols will die Tochter von Ex-Präsident Donald Trump, Ivanka Trump, als Zeugin befragen. (Wirtschaft, 20.01.2022 - 19:30) weiterlesen...

Vorentscheidung für Milliardenprojekt Bahntunnel in Hamburg. Die Deutsche Bahn, der Bund und der Senat der Hansestadt haben sich darauf verständigt, den Bau eines rund sechs Kilometer langen S-Bahn-Tunnels vom Hauptbahnhof bis nach Altona zu untersuchen. Das berichtete die Verkehrsbehörde am Donnerstag im Verkehrsausschuss der Hamburger Bürgerschaft. HAMBURG - Für das Milliardenprojekt eines Tunnels zur Entlastung des Hamburger Bahnknotens ist eine wichtige Vorentscheidung gefallen. (Boerse, 20.01.2022 - 19:13) weiterlesen...