Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Regierungen, Finanzdienstleister

BERLIN - 82 Prozent der gesetzlichen Renten in Deutschland belaufen sich auf weniger als 1500 Euro monatlich.

12.09.2021 - 15:20:28

82 Prozent der Renten unter 1500 Euro - Linke fordert Reform. Dagegen liegen 95,1 Prozent der Pensionen von Bundesbeamten über diesem Betrag. Das geht aus einer Antwort des Bundesarbeitsministeriums auf eine Anfrage der Linken hervor, über die zuerst das Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Sonntag) berichtete.

"Wenn 82 Prozent aller Renten unter 1500 Euro liegen, dann gibt es ein gewaltiges Problem", sagte Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch dem RND. Damit schwinde das Vertrauen in die gesetzliche Rente.

Das Bundesarbeitsministerium erklärt den großen Unterschied zwischen Renten und Beamtenpensionen unter anderem damit, dass in die Statistik auch Renten eingingen, die etwa aufgrund von geringen Beschäftigungszeiten sehr niedrig ausfielen. Daneben könnten oft Ansprüche aus anderen Sicherungssystemen im In- oder Ausland bestehen, über die der Statistik der Deutschen Rentenversicherung jedoch keine Informationen vorlägen. "Zu den hergebrachten Grundsätzen des Berufsbeamtentums (Artikel 33 Absatz 5 GG) gehört demgegenüber das Lebenszeitprinzip (ununterbrochene Beschäftigungszeit)", heißt es in der Antwort auf die Anfrage.

Hinzu komme, dass die gesetzliche Rentenversicherung Beiträge auf Einkommen nur bis zur Beitragsbemessungsgrenze erhebe. Deshalb würden auf den darüber liegenden Teil des Einkommens auch keine Rentenanwartschaften gutgeschrieben. Die Beamtenversorgung enthalte zudem eine betriebliche Zusatzsicherung als zweite Säule der Alterssicherung.

Nach Ansicht von Linken-Fraktionschef Bartsch zeigt sich im starken Gefälle zwischen Beamtenpensionen und Renten eine "Zweiklassengesellschaft". Die Linke trete für eine große Rentenreform ein, die sich an Österreich orientiere, sagte er dem RND. "Dort zahlen alle Bürger ein, auch Beamte, Selbstständige und Politiker." Die Renten dort seien im Durchschnitt 800 Euro höher als in Deutschland, so Bartsch.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Verkehrsministerium: Milliardenprogramm zur Sanierung von Brücken. Das Bundesverkehrsministerium hat zusammen mit der Autobahn GmbH des Bundes die entsprechenden Strecken ermittelt, wie das Ministerium am Donnerstag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. BERLIN - Auf wichtigen und stark befahrenen Autobahnstrecken in Deutschland sollen in den kommenden fünf Jahren mehr als zwei Milliarden Euro in die Modernisierung von Brücken investiert werden. (Boerse, 23.09.2021 - 11:06) weiterlesen...

Angeschlagener Immobilienkonzern Evergrande legt an Börse kräftig zu. Die Evergrande-Aktie machte zum Handelsauftakt einen Sprung um über 30 Prozent, reduzierte den Zuwachs bis zum Mittag jedoch auf ein Plus von rund zehn Prozent. PEKING - Der schwer angeschlagene chinesische Immobilienkonzern Evergrande hat am Donnerstag trotz anhaltender Ängste vor Zahlungsausfällen an der Hongkonger Börse kräftig zugelegt. (Boerse, 23.09.2021 - 10:45) weiterlesen...

63,6 Prozent aller Menschen in Deutschland vollständig geimpft. Das geht aus Zahlen des Robert Koch-Instituts vom Donnerstag hervor (Stand: 9.21 Uhr). Demnach wurden am Mittwoch 260 500 verabreichte Impfdosen gemeldet. Etwa 56,1 Millionen Menschen (67,5 Prozent) haben inzwischen mindestens eine Impfung bekommen, 52,9 Millionen sind vollständig geimpft. BERLIN - 63,6 Prozent der Menschen in Deutschland sind nun vollständig gegen Corona geimpft. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 10:37) weiterlesen...

Schulze über Klimaaktivisten: 'Haben mehr erreicht, als sie glauben'. "Fridays for Future hat schon mehr erreicht, als viele der jungen Aktivistinnen und Aktivisten vermutlich glauben", sagte Schulze am Donnerstag der Deutschen Presse-Agentur. BERLIN - Vor dem globalen Klimastreik an diesem Freitag hat sich Bundesumweltministerin Svenja Schulze (SPD) anerkennend über das Engagement der Aktivisten von Fridays for Future geäußert. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 06:07) weiterlesen...

Studie: Branchen profitieren sehr unterschiedlich vom Aufschwung. Viele Dienstleistungsunternehmen hätten es dagegen schwer, auf ein gutes Jahresergebnis zu kommen, heißt es in einer Prognos-Branchenprognose, die der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Zahlreiche binnenmarktorientierte Dienstleister seien durch die Einschränkungen zur Bekämpfung der dritten Pandemie-Welle im vergangenen Winter nochmals geschwächt worden. Der Lockdown hatte unter anderem das Gastgewerbe und Teile des Einzelhandels getroffen. BERLIN - Die deutsche Industrie profitiert von der Erholung der Weltwirtschaft und wird nach Einschätzung des Forschungs- und Beratungsunternehmens Prognos trotz aktueller Lieferengpässe 2021 kräftig wachsen. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 06:07) weiterlesen...

Geteiltes Echo auf Ende der Quarantäne-Entschädigung für Ungeimpfte. Während der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) und der Sozialverband VdK sich gegen den Beschluss der Gesundheitsminister von Bund und Ländern stellten, lobten ihn die Kommunen. Auch der Vorsitzende des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, sprach von einer richtigen Maßnahme. BERLIN - Das Ende der Entschädigungszahlungen für ungeimpfte Arbeitnehmer in Corona-Quarantäne ist auf ein geteiltes Echo gestoßen. (Wirtschaft, 23.09.2021 - 05:59) weiterlesen...