Produktion, Absatz

BERLIN - 22 000 Patienten mit Herzinfarkt werden laut AOK jedes Jahr in mangelhaft ausgestatteten Krankenhäusern behandelt.

18.05.2017 - 12:18:24

AOK: Viele Herzinfarkt-Patienten in Kliniken mit Ausstattungsmängeln. Die Betroffenen seien zuletzt in einem Jahr in jenen 40 Prozent der Kliniken behandelt worden, die nicht über Herzkatheterlabore verfügten, sagte AOK-Chef Martin Litsch am Donnerstag in Berlin unter Berufung auf eine wissenschaftliche Erhebung. In solchen Laboren werden die Herzkranzgefäße genau untersucht.

Laut Litsch ist das nur ein Beispiel von vielen für mangelnde Qualität deutscher Krankenhäuser. Litsch stellte der jüngsten Klinikreform von Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) in dem Punkt ein schlechtes Zeugnis aus: "Das erklärte Ziel des qualitätsorientierten Umbaus ist noch nicht so richtig in Fahrt gekommen." Vor allem behandelten noch viel zu oft Krankenhäuser mit vergleichsweise wenig Erfahrung in bestimmten Bereichen entsprechende Patienten.

Gröhe versicherte auf dem von der AOK veranstalteten Kongress: "Wir wollen die Qualität weiter vorantreiben." Er verwies ebenso wie der AOK-Chef darauf, dass ein weiteres Ziel der Reform erreicht worden sei - nämlich mehr Geld für die Krankenhäuser. Die Klinikträger ihrerseits beurteilten Licht und Schatten der Reform anders, meinte Gröhe, ihnen reichten tendenziell die finanziellen Mittel nicht.

Gröhe wollte mit seinem 2016 in Kraft getretenen Krankenhausstrukturgesetz Qualität zum Kriterium bei der Krankenhausplanung machen. Doch die für diese Planung zuständigen Länder, so der AOK-Chef, weigerten sich, das umzusetzen.

@ dpa.de

Amazon wird sich schwarzärgern, aber …

… wir schenken Ihnen den Report „Börsenpsychologie - Markttechnik für Trader“ heute trotzdem kostenfrei. Normalerweise kostet der Report im Onlinehandel 39,99 Euro.

Sie können sich den genialen Report heute jedoch absolut kostenfrei sichern. Wir senden Ihnen den Report vollkommen KOSTENFREI zu.

Jetzt HIER klicken und dank richtigen Timing reich an der Börse werden!

Weitere Meldungen

United Continental verdient mehr als erwartet - Steuerreform und Ticketpreise. Unter dem Strich legte der Gewinn um fast die Hälfte auf knapp 580 Millionen Dollar zu, wie das Unternehmen am Dienstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Ausgaben für die Einkommenssteuer schrumpften um 96 Prozent zusammen. Der Umsatz legte wie von Analysten vorhergesagt um 4,3 Prozent auf 9,44 Milliarden US-Dollar zu. CHICAGO - Die US-Fluggesellschaft United Continental hat im vierten Quartal dank der trumpschen Steuerreform und stabiler Ticketpreise mehr verdient als Experten erwartet hatten. (Boerse, 23.01.2018 - 23:02) weiterlesen...

Texas Instruments mit Gewinneinbruch wegen Steuerreform - Prognosen enttäuschen DALLAS - Die US-Steuerreform hat den Gewinn des US-Chipkonzerns Texas Instruments konkurrierende Konzern einen Gewinn je Aktie von 1,01 bis 1,17 Dollar einschließlich eines Steuervorteils. (Wirtschaft, 23.01.2018 - 22:40) weiterlesen...

Insolvente Airline Niki soll wieder fliegen - mit neuem Namen. Nach dem Zuschlag durch den österreichischen Gläubigerausschuss kündigte der dreifache Formel-1-Weltmeister am Dienstag an, dass die sanierte Gesellschaft Ende März mit zunächst 15 Maschinen an den Start gehen werde. Sie soll den neuen Namen Laudamotion tragen, sagte der Unternehmer österreichischen Medien. Die vom deutschen Insolvenzverwalter eingefädelte Übernahme der Niki durch die IAG-Tochter Vueling scheint damit hinfällig. WIEN/FRANKFURT - Niki Lauda hat das Bieter-Rennen um seine frühere Fluggesellschaft Niki gewonnen und dabei die British-Airways-Mutter IAG hinter sich gelassen. (Boerse, 23.01.2018 - 17:22) weiterlesen...

Opel ersetzt Leiharbeiter durch Mitarbeiter aus Polen. Das dortige Werk sei derzeit nur schwach ausgelastet, so dass 250 Mitarbeiter für sechs Monate vorübergehend in Rüsselsheim eingesetzt werden sollen, erklärte ein Unternehmenssprecher am Dienstag auf Anfrage. Damit könne in Hessen die Zahl der Leiharbeiter reduziert werden. Man spreche mit den Sozialpartnern zudem über einen Einsatz von Mitarbeitern aus dem thüringischen Eisenach im Stammwerk. RÜSSELSHEIM - Der Autobauer Opel ersetzt in seinem Stammwerk Rüsselsheim eine unbekannte Zahl Leiharbeiter durch Stammbeschäftigte aus dem polnischen Standort Gliwice. (Boerse, 23.01.2018 - 17:00) weiterlesen...

Stromkonzerne kritisieren Energiepolitik - 'Tut endlich was'. Die bisherigen Ankündigungen seien nicht fundiert genug und "ein Stück oberflächlich", sagte der Vorstandsvorsitzende des Energiekonzerns am Dienstag bei der "Handelsblatt"-Energietagung in Berlin. BERLIN - Eon -Chef Johannes Teyssen hat die Sondierungsergebnisse von Union und SPD in der Energiepolitik als unzureichend kritisiert. (Boerse, 23.01.2018 - 16:43) weiterlesen...

Bundesrat: Schleswig-Holstein für mehr Offshore-Windenergie. Dazu wolle sie Anfang Februar eine Initiative in den Bundesrat einbringen, kündigte Umweltminister Robert Habeck (Grüne) am Dienstag in Kiel an. Demnach sollte der bundesweite Deckel für Offshore-Energie in Nord- und Ostsee auf mindestens 20 Gigawatt bis 2030 und 30 Gigawatt bis 2035 angehoben werden. Bislang liege er bei 15 Gigawatt bis 2030. KIEL - Schleswig-Holsteins Landesregierung fordert einen weiteren Ausbau der Windenergie auf See. (Boerse, 23.01.2018 - 16:39) weiterlesen...