Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

BEIRUT - Trotz US-Sanktionen hat der Iran Öl an den krisengeplagten Libanon geliefert.

16.09.2021 - 12:42:28

Iran liefert trotz US-Sanktionen Öl an Krisenland Libanon. Ein Konvoi aus Tankwagen habe am Donnerstag die syrisch-libanesische Grenze überquert, berichteten ein Augenzeuge und der Fernsehsender Al-Manar, der zur pro-iranischen Hisbollah gehört. Die Lieferung des Treibstoffs soll die Folgen der schweren Wirtschafts- und Versorgungskrise im Libanon mildern.

Hisbollah-Chef Hassan Nasrallah hatte sie vor rund einem Monat angekündigt. Die Lieferung gilt als Propagandaerfolg für die schiitische Organisation. Deren Anhänger schwenkten zur Begrüßung der Tankwagen Hisbollah-Fahnen. Nach Angaben von Medien finanzierten libanesische Geschäftsleute die Öleinfuhr. Nasrallah zufolge sollen damit Kliniken und andere wichtige Einrichtungen beliefert werden.

Der Libanon leidet seit rund zwei Jahren unter der schwersten Wirtschafs- und Finanzkrise seiner Geschichte. Mittlerweile leben rund drei Viertel der Bevölkerung unter der Armutsgrenze. Weil die Devisen zur Neige gehen, fehlt Geld für den Import von Öl und anderen lebenswichtigen Gütern. Täglich kommt es vor Tankstellen zu langen Schlangen verzweifelter Autofahrer, die auf Benzin hoffen.

Al-Manar meldete, mit dem Konvoi werde die "amerikanische Blockade" gebrochen. Nasrallah hatte am Montag in einer TV-Ansprache mit Blick auf die US-Sanktionen erklärt, um den Libanon nicht in Verlegenheit zu bringen, habe ein Tanker mit dem iranischen Öl zunächst in Syrien angelegt. Die Hisbollah unterstützt die syrische Regierung im dortigen Bürgerkrieg. Zugleich kündigte Nasrallah weitere Öllieferungen an.

Das iranische Außenministerium hatte am Montag erklärt, der Iran habe das legitime Recht, Öl an seine Verbündeten zu liefern. Keinem Land sei es erlaubt, dies zu verbieten oder zu verhindern.

Die USA waren 2018 aus dem Atomabkommen mit dem Iran ausgestiegen und hatten Sanktionen gegen das Land verhängt, unter anderem, um den Export von Öl zu unterbinden. Die libanesische Hisbollah ist ein enger Verbündeter Teherans und erhält von dort Unterstützung.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Hendrik Wüst zum neuen Ministerpräsidenten von NRW gewählt. Der bisherige Landesverkehrsminister wurde am Mittwoch in einer Sondersitzung des Landtags im ersten Wahlgang mit 103 Ja-Stimmen zum Nachfolger von Armin Laschet gewählt. Wüst übertraf damit bei der geheimen Abstimmung die notwendige Mehrheit von 100 Stimmen. DÜSSELDORF - Der CDU-Politiker Hendrik Wüst ist neuer Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 14:27) weiterlesen...

Hendrik Wüst zum neuen Ministerpräsidenten von NRW gewählt. Der bisherige Landesverkehrsminister wurde am Mittwoch im Düsseldorfer Landtag im ersten Wahlgang mit 103 Ja-Stimmen zum Nachfolger von Armin Laschet (CDU) gewählt. Wüst übertraf bei der geheimen Abstimmung die notwendige Mehrheit von 100 Stimmen. DÜSSELDORF - Der CDU-Politiker Hendrik Wüst ist neuer Ministerpräsident Nordrhein-Westfalens. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 14:18) weiterlesen...

Dritte Impfdosis im Vatikan verteilt - Papst wohl auch dabei. Das teilte der Heilige Stuhl am Mittwoch als Reaktion auf Anfragen mit, ob Papst Franziskus schon zum dritten Mal geimpft sei. Vatikan-Sprecher Matteo Bruni bestätigte das zwar nicht direkt. Dem Vernehmen nach ist aber davon auszugehen, dass der 84 Jahre alte Argentinier die dritte Dosis des Vakzins erhalten hat. Der Mitteilung zufolge wurde im Kirchenstaat "in der zweiten Hälfte des Oktobers" mit der dritten Impfrunde gegen Covid-19 begonnen. ROM - Der Vatikan hat damit begonnen, Personen über 60 Jahren oder mit angeschlagenen Immunsystemen eine dritte Impfdosis gegen das Coronavirus zu verabreichen. (Boerse, 27.10.2021 - 14:07) weiterlesen...

Negativtrend bei Corona-Daten - Zwei Länder mit Inzidenz über 200. BERLIN - Die Corona-Lage in Deutschland verschlechtert sich weiter. Das zeigt der Blick auf mehrere bundesweite Indikatoren: Die Sieben-Tage-Inzidenz etwa hat sich seit Ende September beinahe verdoppelt. Während vor rund einem Monat um die 60 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner und Woche gemeldet wurden, sind es nun nach Daten des Robert Koch-Instituts (RKI) vom Mittwoch 118. Die Meldungen zu in Kliniken aufgenommenen Corona-Patienten pro 100 000 Einwohner und Woche haben ebenfalls deutlich zugelegt: von 1,44 am 27. September auf nun 3,07. Es gibt jedoch große regionale Unterschiede, für Thüringen gibt das RKI die sogenannte Hospitalisierungsinzidenz sogar mit 8,54 an. Negativtrend bei Corona-Daten - Zwei Länder mit Inzidenz über 200 (Boerse, 27.10.2021 - 14:04) weiterlesen...

EU-Initiative für mehr Umweltschutz in der Politik geht an den Start. Die Organisatoren der Initiative fordern die EU-Kommission dazu auf, ein Gesetz vorzuschlagen, um sicherzustellen, dass die EU-Länder bei der Umsetzung nationaler Maßnahmen auf den Umweltschutz achten, wie die Brüsseler Behörde am Mittwoch mitteilte. BRÜSSEL - Eine Europäische Bürgerinitiative für mehr Umweltschutz in der Politik ist von der EU-Kommission offiziell registriert worden und kann nun mit dem Sammeln von Unterschriften beginnen. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 13:56) weiterlesen...

Dobrindt setzt auf zügige Neuaufstellung der CDU-Spitze. Es müsse alles daran gesetzt werden, die CDU-Regierungen im Saarland, in Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen zu halten, sagte Dobrindt am Mittwoch in Berlin. "Darauf muss sich jetzt alles ausrichten. Und darauf muss sich auch ein Zeitplan der Bundespartei ausrichten in der Findung eines neuen Vorsitzenden", sagte er mit Blick auf die Schwesterpartei. BERLIN - CSU-Landesgruppenchef Alexander Dobrindt hofft angesichts der im kommenden Jahr bevorstehenden Landtagswahlen auf eine zügige Klärung der Führungsfrage bei der Schwesterpartei CDU. (Wirtschaft, 27.10.2021 - 13:56) weiterlesen...