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BAYREUTH / HAMBURG - Die Windkraftwerke auf der deutschen Nord- und Ostsee haben im ersten Halbjahr deutlich mehr Strom geliefert als im gleichen Zeitraum des Vorjahres.

14.07.2019 - 14:22:25

Windkraft auf See legt kräftig zu. Die Produktion aus der Nordsee stieg um 16 Prozent auf 9,51 Terawattstunden (TWh), wie der zuständige Netzbetreiber Tennet in Bayreuth mitteilte. Die Windräder auf der Ostsee, die nicht zum Netzgebiet von Tennet gehören, haben weitere 2,13 TWh Strom eingespeist und damit mehr als doppelt so viel wie im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Insgesamt kommt der Windstrom aus Nord- und Ostsee damit auf 11,64 TWh, gegenüber gut 9 TWh im ersten Halbjahr 2018.

Die Windernte auf See macht damit stabil rund 15 Prozent des gesamten Windstroms in Deutschland aus und rund 4 Prozent an der gesamten Stromerzeugung. Das ist etwa ein Prozentpunkt mehr als vor einem Jahr. Begünstigt waren die Windkraftwerke durch die Witterung; speziell der März war ein sehr windreicher Monat. Auch deshalb konnten die erneuerbaren Energien im ersten Halbjahr ihren Anteil an der öffentlichen Stromversorgung auf den neuen Rekordwert von 47,4 Prozent steigern. Davon entfällt mehr als die Hälfte auf Windstrom an Land und auf See.

@ dpa.de

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