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BAYREUTH / DÜSSELDORF - Deutsche Tätowierer protestieren nackt gegen stockende Auszahlungen der Corona-Hilfen.

12.02.2021 - 06:06:30

'ihrmachtunsnackt' - Aus Protest lassen Tätowierer Kleider fallen. Mit dem Hashtag "ihrmachtunsnackt" kreiden Gewerbetreibende und Selbstständige auf Instagram fehlende oder unvollständig überwiesene Beiträge aus dem November und Dezember an. "Ich habe die Aktion ins Leben gerufen, weil es ein stiller Protest ist, er aber durch die Nacktheit Aufmerksamkeit findet", sagte der Bayreuther Tätowierer Dawid Hilgers-Lehner der dpa.

Im Internet finden sich Beiträge, in denen Menschen - teils nur mit einem Schild mit dem Slogan bekleidet - vor winterlicher Kulisse auf das Thema aufmerksam machen. Hilgers-Lehner startete die Aktion Mitte Januar. Er berichtet von Bekannten, die keine Hilfen oder nur einen Abschlag bekommen haben - einige seien bereits pleite, sagte er.

Den Bundesverband Tattoo freut, dass "eine ohnehin bunte Branche einen kreativen, friedlichen und originellen Weg gefunden hat, den eigenen, tiefgehenden, Sorgen Ausdruck zu verleihen", sagte der Vorsitzende Urban Slamal. Die als "Bazooka" angekündigten Hilfen seien ein Rohrkrepierer, die Liquidität der betroffenen Unternehmen werde branchenübergreifend immer dramatischer. Man müsse davon ausgehen, dass Versäumnisse von Bund und Ländern einer "nennenswerten Anzahl von Unternehmern die berufliche Existenz kosten werden".

Hilgers-Lehner wollte eine friedvolle Auseinandersetzung mit dem Thema. Zurzeit kursiere im Netz ein "Mix aus Verschwörungserzählern und Hass", das habe er nicht mehr ausgehalten. Der gelernte Intensivmediziner hält die Corona-Einschränkungen nach eigenen Angaben für sinnvoll. "Mein Ziel war nicht, die Einschränkungen infrage zu stellen, sondern auf die ausbleibenden Zahlungen hinzuweisen". Sein Ziel sei es, einen Dialog zwischen Wirtschafts- und Finanzministerium und den Gewerbetreibenden zu erreichen.

Die Hilfen aus Bundesmitteln richten sich an Unternehmen, Selbstständige und Vereine. Bei den Dezemberhilfen können Betriebe Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus dem Dezember 2019 erhalten. Die Bundesländer sind für Antragsbearbeitung, Prüfung und Auszahlung zuständig. Seit Beginn der Krise hat der Bund laut Wirtschaftsministerium rund 80 Milliarden Euro an Hilfen bewilligt.

@ dpa.de

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