BASLER AG, DE0005102008

BASEL - Der Pharmakonzern Novartis setzt in seiner Pharmasparte im Kampf gegen die Generikakonkurrenz neben wichtigen Kassenschlagern auf neue Produkte.

02.12.2021 - 08:41:29

Novartis setzt der Generikakonkurrenz potenzielle Kassenschlager entgegen. Der Schweizer Hersteller will so in der Pharmasparte in den Jahren 2020 bis 2026 durchschnittlich um mehr als 4 Prozent jährlich wachsen. Mehr als 5 Prozent sollen es sein, sollte das Herzmittel Entresto erst nach 2026 seine Marktexklusivität verlieren, wie Novartis am Donnerstag im Vorfeld eines Kapitalmarkttages mitteilte. Geplante Investitionen sollen dabei vor allem in das organische Wachstum des Pharmageschäfts fließen.

Nachbarn. Die Mittel würden "im Einklang mit den Prioritäten der Kapitalallokation" verwendet, bekräftigte Novartis.

Vorrang hätten Investitionen in das organische Geschäft. Das Unternehmen verpflichte sich zudem zu einer "starken und wachsenden" Dividende. Danach folgen auf der Prioritätenliste wertsteigernde Ergänzungsakquisitionen und mögliche Aktienrückkäufe.

Noch mehr Geld auf der hohen Kante könnte Novartis haben, sollte sich der Konzern zur Trennung von Sandoz entschließen. Hierzu gab es nichts Neues: Novartis bekräftigte frühere Aussagen, wonach eine strategische Überprüfung der Sparte lanciert worden sei, um den Wert der Generikatochter zu maximieren.

@ dpa.de