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Fresenius SE, DE0005785604

BAD HOMBURG - Fresenius setzt nach dem Corona-Dämpfer in diesem Jahr wirtschaftlich wieder auf bessere Zeiten.

14.12.2020 - 04:34:04

Fresenius peilt 2021 wieder besseres Ergebnis an. "Der Anspruch muss sein, dass wir 2021 nicht nur ein erneutes Umsatzwachstum sehen, sondern auch das Ergebnis wieder steigern", sagte der seit Mitte 2016 amtierende Unternehmenschef Stephan Sturm den Nachrichtenagenturen dpa und dpa-AFX. Die im Sommer gesenkte Prognose für 2020 wird seinen Worten zufolge erreicht.

sind. In der Corona-Krise zeigte sich FMC als Stützpfeiler für Fresenius, da nierenkranke Patienten auf regelmäßige Blutwäsche angewiesen sind.

Angesichts milliardenschwerer Corona-Rettungspakete in den USA dürfte der Druck auf die künftige demokratische Regierung steigen, die sehr hohen Kosten in der Gesundheitsbranche zu senken, schätzt Sturm. "Das spricht dafür, dass man privaten Betreibern mehr Verantwortung überträgt, etwa in der Dialyse."

Zudem dürften Nachahmermedikamente künftig noch stärker favorisiert werden. "Ich bin deshalb optimistisch, dass wir mit unserem Produktportfolio weiter gute Wachstumsaussichten haben werden." Mit dem Einzug des neugewählten demokratischen Präsidenten Joe Biden droht Fresenius womöglich aber aus einer anderen Richtung Gegenwind.

Fresenius habe über FMC und Kabi von der Steuerreform von Amtsinhaber Donald Trump "erheblich" profitiert. Sollte Biden einen Teil davon rückgängig machen, sei ein etwas höherer Steueraufwand zu befürchten, sagte Sturm. "Dies würde dann aber frühestens 2022 zum Tragen kommen.

Am Kapitalmarkt ist die lange Zeit heiß begehrte Fresenius-Aktie seit einiger Zeit weniger gefragt. In diesem Jahr rutschte der Kurs des Papiers um rund ein Viertel ab - mehr hat in diesem Jahr im Dax bisher nur Bayer verloren. Seit dem Rekordhoch von rund 80 Euro im Sommer 2017 sank der Börsenwert um mehr als die Hälfte auf zuletzt nur noch etwas mehr als 20 Milliarden Euro.

Damit endete ein jahrelanger Höhenflug des Papiers. 2002 hatte die Aktie im Tief kaum mehr als zwei Euro gekostet - bevor es in der Amtszeit von Sturms Vorgänger Ulf Schneider unter anderem wegen vieler Übernahmen stetig nach oben ging. Schneider ist inzwischen Konzernchef des weltgrößten Nahrungsmittelherstellers Nestle .

@ dpa.de

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