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Wirecard, DE0007472060

ASCHHEIM - Nach dem Insolvenzantrag des in einen Milliardenskandal verwickelten Dax-Konzerns Wirecard will sich am Dienstag (18.00 Uhr) der Gemeinderat von Aschheim bei München mit dem Thema befassen.

30.06.2020 - 05:45:25

Gemeinderat berät über Folgen von Wirecard-Insolvenzantrag. Die Räte wollen unter Leitung des 1. Bürgermeisters Thomas Glashauser (CSU) die Auswirkungen auf den Ort diskutieren, in dem der Finanzdienstleister mit weltweit rund 5800 Mitarbeitern seinen Firmensitz hat.

Im Vordergrund stehen der Gemeinde zufolge die Fragen zum bisher geplanten Umzug in eine neue Immobilie und baurechtliche Fragestellungen. Ein Thema ist auch ein Parkhaus, das unter anderem im Zusammenhang mit dem Umzug gebaut werden sollte. Zu möglichen Auswirkungen auf die Einnahmen der Gemeinde aus der Gewerbesteuer gibt es bisher keine Angaben.

Der Konzern steht seit Montag offiziell unter Kontrolle des Rechtsanwalts Michael Jaffé als vorläufigem Insolvenzverwalter. Das ordnete das Amtsgericht München an. Eine konkrete Folge für das Unternehmen ist, dass nun der Anwalt die Entscheidungshoheit über Finanzen und Unternehmenskasse hat.

Der Zahlungsdienstleister hatte am Donnerstag Insolvenzantrag gestellt. Hintergrund war das Eingeständnis mutmaßlicher Luftbuchungen in Höhe von 1,9 Milliarden Euro - nun droht die Zahlungsunfähigkeit. Die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft EY, die den Jahresabschluss 2019 prüfte, geht von Kriminalität in internationalem Maßstab aus.

@ dpa.de

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'SZ': Ermittlungen gegen Wirecard-Manager auch wegen Untreueverdachts. Dabei geht es um den Vorwurf, dass dreistellige Millionensummen von Wirecard-Konten an Firmen in Asien und auf Mauritius flossen. Außerdem gehen die Ermittler laut dem "SZ"-Bericht von Freitag davon aus, dass die mutmaßlichen Manipulationen bei Wirecard spätestens 2014 begannen. Die Zeitung stützt sich dabei auf "Erkenntnisse von Ermittlern" und "Ermittlungsunterlagen". Die Staatsanwaltschaft erklärte, sie könne den Bericht nicht bestätigen. "Wir ermitteln weiterhin gegen Herrn Braun und mögliche Mittäter wegen aller in Betracht kommenden Straftaten". MÜNCHEN - Im Skandal um fehlende Milliarden beim Dax -Konzern Wirecard ermittelt die Münchner Staatsanwaltschaft nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" nun auch wegen Untreueverdachts gegen den Ex-Vorstandschef und weitere Manager. (Boerse, 03.07.2020 - 11:48) weiterlesen...

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