Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

ING GROEP N.V., NL0011821202

AMSTERDAM - Die niederländische Großbank ING notierte Bank am Freitag in Amsterdam mitteilte.

06.08.2021 - 11:01:25

Großbank ING kündigt Milliarden-Ausschüttung an Aktionäre an. Möglich ist die Ausschüttung, nachdem die Europäische Zentralbank (EZB) ihre coronabedingte Dividendensperre für Banken aufgehoben hat. Zudem verdient die ING, die in Deutschland mit ihrer Direktbank stark im Privatkundenmarkt vertreten ist, wieder prächtig.

Im zweiten Quartal betrug der Gewinn fast 1,5 Milliarden Euro nach 299 Millionen Euro vor einem Jahr. Das Ergebnis fiel damit besser aus, als die von Bloomberg befragten Experten erwartet hatten. An der Börse kamen die Zahlen und die angekündigten Ausschüttungen gut an. Die in diesem Jahr ohnehin gut gelaufene Aktie zog um knapp ein Prozent an - damit baute sie das Kursplus in diesem Jahr auf fast 50 Prozent aus. Die ING ist damit einer der größten Gewinner im europäischen Branchenauswahlindex Stoxx 600 Banks .

Die Niederländer profitierten im zweiten Quartal wie die meisten europäischen Banken von einer deutlichen Entspannung bei den faulen Krediten. Die ING konnte zwischen April und Ende Juni sogar knapp 100 Millionen Euro aus der bereits gebildeten Risikovorsorge auflösen. Vor einem Jahr hatten die Kosten für mögliche Kreditausfälle das Ergebnis noch mit 1,3 Milliarden Euro belastet. Damit und mit sinkenden anderen Kosten konnte die ING einen Ertragsrückgang im zweiten Quartal mehr als kompensieren.

Die Ausschüttung über 3,6 Milliarden Euro fällt höher aus als Analysten erwartet hatten und liegt zudem auch über dem, was die meisten anderen Institute an ihre Anteilseigner weitergeben können. Gezahlt werden soll das Geld über eine Dividende von 48 Cent im Oktober erfolgen. So fließen knapp 1,9 Milliarden Euro an die Aktionäre. Wie die weiteren 1,7 Milliarden Euro verteilt werden sollen, ist noch offen. Möglich sind Aktienrückkäufe oder eine Sonderdividende.

@ dpa.de