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AKZO NOBEL NV, NL0000009132

AMSTERDAM - Der Farben- und Lackhersteller Akzo Nobel rechnet auch in der zweiten Jahreshälfte mit Belastungen durch die Coronavirus-Pandemie.

22.07.2020 - 09:03:30

Akzo Nobel erwartet auch im zweiten Halbjahr Corona-Auswirkungen. Die Nachfrage entwickele sich in einem unsicheren makroökonomischen Umfeld je nach Region und Segment unterschiedlich, teilte Akzo Nobel am Mittwoch in Amsterdam mit. Die Rohstoffkosten dürften sich hingegen in der zweiten Hälfte des laufenden Jahres günstig auswirken. Um die Krise zu bewältigen, werde das Unternehmen seinen Sparkurs fortsetzen. Akzo Nobel hatte bereits Mitte Juli Eckdaten für das zweite Quartal bekanntgegeben.

Covid-19 habe einen bedeutenden Einfluss und die Pandemie-Situation werde genau beobachtet, hieß es weiter. Das Unternehmen ergreife geeignete notwendige Maßnahmen, um Kunden weiterhin zu bedienen und die Kosten rasch zu senken. Gleichzeitig werde die Organisation intakt gehalten, um auf Veränderungen der Endmarktnachfrage schnell reagieren zu können.

Im zweiten Quartal bekam das Unternehmen nach eigenen Angaben die Corona-Pandemie am stärksten im April zu spüren. Im Laufe des Quartals habe der Gegenwind nachgelassen. Den Ausblick für das Gesamtjahr hatte der Konzern bereits Ende März ausgesetzt, ebenso wie Teile des Umbauprogramms.

Von April bis Juni ging der Umsatz wie bereits bekannt im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 19 Prozent auf 1,99 Milliarden Euro zurück, der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn fiel um 22 Prozent auf 238 Millionen Euro. Unter dem Strich blieb ein Gewinn für die Aktionäre in Höhe von 129 Millionen Euro hängen. Das war ein Rückgang um 44 Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

@ dpa.de