Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Ernährung, Getränke

(Aktualisierung: 2. und 4. Absatz)

27.01.2020 - 20:16:26

Klöckner will Tierwohl-Label auch auf EU-Ebene - 'Ein weiter Weg'

BRÜSSEL - Bundesagrarministerin Julia Klöckner wünscht sich ein europaweites Tierwohl-Label - doch das dürfte noch in weiter Ferne liegen. "Wir alle bekommen mit, dass Verbraucherinnen und Verbraucher mehr Erwartungen haben an die Tierhaltung", sagte die CDU-Politikerin am Montag in Brüssel und kündigte Gespräche mit ihren EU-Kollegen an. Sie räumte aber auch ein: "Wir wissen wohl: Das ist ein weiter Weg."

Bislang ist noch nicht einmal die von Klöckner geplante staatliche Tierwohl-Kennzeichnung für Deutschland in trockenen Tüchern: Die SPD hat Widerstand angekündigt, weil Klöckner nur ein freiwilliges Label plant. Auch mehrere Verbände fordern eine verpflichtende Kennzeichnung, die eine gute Behandlung der Tiere vor ihrer Tötung ausweisen soll. Nach Darstellung des Agrarministeriums wäre eine solche nationale Kennzeichnungspflicht europarechtlich aber gar nicht möglich.

Hauptthema beim Treffen der EU-Agrarminister sollte ohnehin ein anderes sein: Klimaschutz in der Landwirtschaft. Bisher sei weitgehend unklar, was der von der Kommission geplante "Green Deal" mit dem Ziel eines klimaneutralen Europa bis 2050 für Landwirte bedeute, sagte Klöckner. Sie warnte vor einer Überforderung der Bauern: "Eine Addition von immer neuen Auflagen für unsere Landwirte wird schwierig sein, wenn das nicht auch mit den entsprechenden Budgets unterlegt ist."

Die Verhandlungen zur künftigen Verteilung der Agrarhilfen wiederum sind so festgefahren, dass die Minister vorerst nur einige Übergangsregelungen verabschiedeten. Die Reform hängt eng zusammen mit dem Streit über die mittelfristige EU-Haushaltsplanung für die Jahre 2021 bis 2027, für den ebenfalls noch keine Einigung in Sicht ist.

Einig sind sich viele Landwirtschaftsminister vor allem in ihrem Unmut über den Vorschlag der Kommission, die Agrarfördergelder in Zukunft etwas reduzieren zu wollen. Ihr Land sei zu mehr Klimaschutz in der Landwirtschaft bereit, doch nun werde "der Sparstift vonseiten der EU-Kommission" angesetzt, kritisierte etwa die österreichische Agrarministerin Elisabeth Köstinger.

Wegen des Brexits fällt Großbritannien ab 2021 als Beitragszahler weg. Die übrigen großen Nettozahler - darunter auch Deutschland - wollen gleichzeitig ihre Beiträge begrenzen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Laschet hat im Kandidatenrennen Unterstützung der NRW-CDU. Das Führungsgremium beschloss am Donnerstagabend mit großer Mehrheit, Laschet für den Vorsitz zu nominieren, und Gesundheitsminister Jens Spahn als Stellvertreter. BERLIN - Im Rennen um den CDU-Bundesvorsitz unterstützt der Vorstand des mächtigen CDU-Landesverbands Nordrhein-Westfalen seinen Vorsitzenden Armin Laschet. (Wirtschaft, 28.02.2020 - 06:32) weiterlesen...

Deutschland öffnet seinen Arbeitsmarkt. BERLIN/TUNIS - Zum Start des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sind Fachleute vorsichtig optimistisch. "Schon der Name ist ein deutliches Signal, dass wir uns für Fachkräfte aus dem Ausland öffnen", sagte OECD-Migrationsexperte Thomas Liebig der Deutschen Presse-Agentur. Er merkte aber auch an: "Es wäre wichtiger, auf Anpassungsfähigkeit und hohe Motivation von Einwandern zu achten als auf formale Qualifikationen." Das sei auch deshalb wichtig, weil der technologische Wandel die Arbeitswelt in Deutschland so stark verändern werde wie in kaum einem anderen Land. Das neue Gesetz tritt an diesem Sonntag (1. März) in Kraft. Deutschland öffnet seinen Arbeitsmarkt (Wirtschaft, 28.02.2020 - 06:32) weiterlesen...

Karliczek drückt bei Wasserstoff-Strategie aufs Tempo. "Wir können uns keine Halbherzigkeit leisten", sagte Karliczek der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. In der Bundesregierung wird angestrebt, dass die Strategie am kommenden Mittwoch das Bundeskabinett passiert. Allerdings gibt es noch unterschiedliche Positionen. BERLIN - Bundesforschungsministerin Anja Karliczek (CDU) fordert für die geplante Wasserstoffstrategie der Bundesregierung eine umfassende Lösung. (Boerse, 28.02.2020 - 06:31) weiterlesen...

Verbraucherpreise im Februar - Bundesamt legt Daten vor. Im Januar war die Jahresinflationsrate - angetrieben vor allem von höheren Energiepreisen - auf 1,7 Prozent gestiegen. Im Dezember hatte die Rate noch bei 1,5 Prozent gelegen und im November bei 1,1 Prozent. WIESBADEN - Wie tief mussten Verbraucher in Deutschland im Februar für Miete, Heizen oder Nahrungsmittel ins Portemonnaie greifen? Was wurde teurer, was billiger? Das Statistische Bundesamt gibt am Freitagnachmittag anhand vorläufiger Daten bekannt, wie sich die Verbraucherpreise in Europas größter Volkswirtschaft im Februar entwickelt haben. (Wirtschaft, 28.02.2020 - 05:46) weiterlesen...

Wie groß fällt der Bundesbank-Scheck in diesem Jahr aus?. Wie hoch die Überweisung aus Frankfurt für das Geschäftsjahr 2019 genau ausfällt, darüber informiert die Deutsche Bundesbank am Freitag (11.00 Uhr). Im Jahr 2018 hatte die Notenbank ihren Überschuss auf 2,5 Milliarden Euro gesteigert, davon flossen wie schon im Vorjahr 100 Millionen in die Rücklage für Pensionsverpflichtungen. Die verbleibenden 2,4 Milliarden gingen an den Bund. Ein Jahr zuvor waren es 1,9 Milliarden Euro. FRANKFURT - Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) dürfte sich auch dieses Jahr wieder über einen Bundesbank-Gewinn freuen. (Wirtschaft, 28.02.2020 - 05:46) weiterlesen...

Metall-Tarifverhandlungen in Bayern beginnen mit Fokus auf Jobs. MÜNCHEN - Die Tarifpartner der Metall- und Elektroindustrie in Bayern treffen sich am Freitag zum Start ihrer vorgezogenen Tarifverhandlungen. Bei den Gesprächen ab 11.00 Uhr will die IG Metall die Arbeitgeber von ihrem Zukunftspaket überzeugen. Dabei stehen für die Gewerkschaft vor allem Maßnahmen zur Beschäftigungssicherung der fast 900 000 Arbeitnehmer im Vordergrund. Die Verhandlungen beginnen früher als üblich, um noch vor dem Ende der Friedenspflicht am 28. April zu einem Ergebnis zu kommen. Metall-Tarifverhandlungen in Bayern beginnen mit Fokus auf Jobs (Wirtschaft, 28.02.2020 - 05:46) weiterlesen...