Ceconomy, DE0007257503

AKTIE IM FOKUS 2: Anleger machen Kasse bei Ceconomy - Enttäuschender Ausblick

19.12.2017 - 11:21:24

FRANKFURT - Solide Geschäftsjahreszahlen und eine erwartete Gewinnsteigerung haben den Anlegern von Ceconomy am Dienstag nicht gereicht. Vorbörslich noch im Plus erwartet, sackten die Papiere im Hauptgeschäft auf Xetra immer tiefer ins Minus ab. Als Haar in der Suppe erwies sich der Ausblick der Media-Saturn-Mutter. Zuletzt büßten die Aktien 5,36 Prozent auf 11,31 Euro ein. Sie waren damit das Schlusslicht unter den mittelgroßen Werten im MDax .

Die Papiere zeigten so eine Reaktion auf ihr Tags zuvor erreichtes Hoch seit der Abspaltung vom Handelskonzern Metro. Seit Juli hatten sie bis Montag in der Spitze mehr als 30 Prozent an Wert gewonnen. Am Markt wurde folglich auf Gewinnmitnahmen verwiesen - ausgelöst durch den Ausblick, den JPMorgan-Analystin Georgina Johanan als etwas enttäuschend wertete. Die Expertin verwies darauf, dass Ceconomy den bereinigten operativen Gewinn im neuen Geschäftsjahr mindestens im mittleren einstelligen Prozentbereich steigern will, der Konsens hier aber bereits mit einem Anstieg gegenüber Vorjahr um 8 Prozent rechne.

Ein Händler sah das Hauptproblem darin, dass sich die vielen Maßnahmen von Ceconomy zur Steigerung der Effizienz offenbar nur langsam positiv auswirkten. "Zumindest für den Moment scheinen daraus noch keine größeren Gewinnsteigerungen zu resultieren", betonte der Börsianer. Es sei zwar grundsätzlich positiv, dass das Management aktiv an Wertsteigerungen arbeite, diese erfolgten aber offensichtlich in kleineren Schritten als angenommen.

Vor diesem Hintergrund konnte es die Anleger auch nicht mehr weiter freudig stimmen, dass der Besitzer der Handelsketten Media Markt und Saturn sein bereinigtes operatives Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht erhöhen konnte. Unter Experten häufte sich die Meinung, dass das abgelaufene Geschäftsjahr weitgehend den Erwartungen entsprochen habe.

Keinen Kurstreiber sahen Experten außerdem in der angekündigten Dividende. Baader-Analyst Volker Bosse sah es als erwartungsgemäß an, dass 0,26 Euro je Aktie an die Aktionäre ausgezahlt werden sollen. Er betonte in seiner Studie, dass dies einer Quote von 45 Prozent des Gewinns entspreche. Verglichen mit dem Aktienkurs ergebe sich eine Dividenden-Rendite von 2,2 Prozent./tih/tav/jha/

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