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Airbus erhält Großauffträge auf Dubai-Messe - Aktie gefragt

15.11.2021 - 14:53:28

mit einer weiter steigenden Nachfrage nach Flugzeugen. Weltweit dürften bis dahin etwa 39 000 neue Passagier- und Frachtmaschinen benötigt werden, teilte Airbus in Dubai mit. Dabei gehe es nicht nur um einen weiteren Flottenausbau. Gut 15 000 der neuen Jets dürften nach Einschätzung des Herstellers ältere und spritdurstigere Maschinen ersetzen.

Der Löwenanteil der Nachfrage dürfte laut Airbus mit knapp 29 700 Exemplaren auf die Kurz- und Mittelstreckenjets wie die Airbus-Modelle A320neo und A220 und der Boeing 737 Max entfallen. Das mittlere Segment mit der A321XLR und dem kleinsten Großraumjet A330neo dürfte auf 5300 Maschinen kommen. Bei den Großraumjets wie den Boeing-Modellen 777 und 787 sowie den Airbus A350 sieht das Unternehmen noch einen Bedarf von 4000 Maschinen bis zum Jahr 2040. Boeing hatte bereits im September eine wachsende Nachfrage in den kommenden zwei Jahrzehnten vorhergesagt.

Auch im Militärgeschäft vermeldete Airbus einen Erfolg: Die Vereinigten Arabischen Emirate bestellten in Dubai zwei weitere Tankflugzeuge vom Typ A330 MRTT.

Unterdessen punktete Boeing mit seinen Frachtflugzeugen. Die arabische Fluglinie Emirates bestellte in Dubai zwei große Frachtjets vom Typ Boeing 777. Die Deutsche-Post-Tochter DHL Express orderte neun zu Frachtjets umgebaute Passagiermaschinen vom Typ Boeing 767, und die Leasinggesellschaft Icelease bestellte elf kleine Frachtflugzeuge auf Basis des Passagierjets 737-800.

Auf der Messe in Dubai zeigt Boeing zudem erstmals seinen modernisierten Großraumjet 777X der Öffentlichkeit. Die Maschine ist die Nachfolgerin des Verkaufsschlagers 777 und soll rund zehn Prozent weniger Treibstoff verbrauchen. Allerdings musste Boeing die Markteinführung bereits deutlich nach hinten verschieben, was den Konzern Milliarden kostet. Jetzt soll es Ende 2023 soweit sein.

@ dpa.de