Öl, Gas

WIEN - Der Neustart der Atomverhandlungen mit dem Iran wurde trotz angespannter Atmosphäre von positiven Signalen begleitet.

29.11.2021 - 18:28:29

Atomgespräche mit Iran: EU-Verhandler erkennt ernsten Willen. Von allen Seiten sei der klare Wille spürbar, sich in den diplomatischen Lösungsversuch einzubringen, sagte der hochrangige EU-Diplomat Enrique Mora, der die am Montag wieder aufgenommenen Gespräche in Wien koordiniert.

Das iranische Verhandlungsteam, das die neue Regierung unter Präsident Ebrahim Raisi vertritt, habe zugesagt, auf den Ergebnissen der vorherigen sechs Gesprächsrunden aufzubauen. Allerdings gebe es "verständlicherweise neue politische Befindlichkeiten" Teherans, räumte Mora vor Journalisten ein.

Bei den Gesprächen geht es um die Rettung des Atomabkommens von 2015, das den Bau von iranischen Nuklearwaffen verhindern soll. Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China vermitteln dabei zwischen Iran und den Vereinigten Staaten. Nachdem die USA 2018 aus dem Pakt ausstiegen und Wirtschaftssanktionen verhängten, fuhr der Iran seine Atomanlagen wieder hoch und beschränkte internationale Inspektionen.

Eine Untergruppe von Experten soll sich laut Mora ab Dienstag mit der Aufhebung der US-Sanktionen beschäftigen. Am Mittwoch soll eine zweite Untergruppe zu atomaren Deeskalationsschritten des Iran ihre Arbeit aufnehmen. Es wird davon ausgegangen, dass sich die Gespräche in verschiedenen Formaten über Wochen, wenn nicht Monate hinziehen werden.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Top-US-Republikaner ruft Berlin zur Aufgabe von Nord Stream 2 auf. "Die deutsche Regierung hätte dieses Projekt schon lange auf Eis legen sollen", sagte McConnell am Donnerstag im Senat. "Berlin kann immer noch die richtige Entscheidung treffen." McConnell rief die Demokraten von US-Präsident Joe Biden dazu auf, das von dem republikanischen Senator Ted Cruz eingebrachte Gesetzesvorhaben für schärfere Sanktionen wegen Nord Stream 2 zu unterstützen. Die Biden-Regierung lehnt eine solche Verschärfung ab. WASHINGTON - Der Fraktionschef der Republikaner im US-Senat, Mitch McConnell, hat die neue Bundesregierung zur Aufgabe der umstrittenen deutsch-russischen Gaspipeline Nord Stream 2 aufgerufen. (Boerse, 13.01.2022 - 18:26) weiterlesen...

Russland beginnt mit Truppenabzug. Die von Russland dominierte Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) übergab nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau vom Donnerstag "sozial wichtige Objekte" wieder den kasachischen Behörden. Erste russische Fallschirmjäger seien bereits ausgeflogen worden, hieß es später. OVKS-Angaben zufolge unterzeichneten die Verteidigungsminister der Mitgliedstaaten eine Vereinbarung über die Organisation des Rückzugs. ALMATY/MOSKAU - Nur eine Woche nach der Verlegung ausländischer Truppen in die von schweren Unruhen erschütterte Republik Kasachstan ist ihr Einsatz beendet worden. (Wirtschaft, 13.01.2022 - 16:03) weiterlesen...

Krise in Kasachstan: Russland übergibt Objekte und bereitet Abzug vor. Die von Russland dominierte Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) übergab nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau "sozial wichtige Objekte" wieder den kasachischen Behörden. ALMATY/MOSKAU - Eine Woche nach der Verlegung ausländischer Truppen in die von blutigen Unruhen erschütterte Ex-Sowjetrepublik Kasachstan hat am Donnerstag das Ende des Militäreinsatzes begonnen. (Wirtschaft, 13.01.2022 - 08:28) weiterlesen...

Preis für Opec-Öl gestiegen. Wie das Opec-Sekretariat am Mittwoch in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 82,13 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 38 Cent mehr als am Vortag. Die Opec berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gestiegen. (Boerse, 12.01.2022 - 11:52) weiterlesen...

Tauende Permafrost-Böden gefährden Infrastruktur - auch Erdgasimport. 30 bis 50 Prozent der Gebäude und Infrastruktur-Einrichtungen in diesen Gebieten sind deshalb bis 2050 von Schäden verschiedener Schweregrade bedroht. Zu diesem Ergebnis kommt der Übersichtsartikel einer internationalen Forschergruppe um Jan Hjort von der University of Oulu (Finnland) im Fachjournal "Nature Reviews Earth & Environment". Ein Teil der Schäden könnte in russischen Gebieten auftreten, in denen das in Deutschland und anderen europäischen Staaten genutzte Erdgas gefördert wird. OULU - Der Klimawandel lässt den dauerhaft gefrorenen Boden in nördlichen Regionen und einigen Gebirgen immer schneller auftauen. (Boerse, 11.01.2022 - 17:03) weiterlesen...

Preis für Opec-Öl gefallen. Wie das Opec-Sekretariat am Dienstag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Montag 81,75 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 41 Cent weniger als am Freitag. Die Opec berechnet den Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. (Boerse, 11.01.2022 - 11:53) weiterlesen...