Öl, Gas

TOKIO - Japan will im Zuge einer abgestimmten Aktion mit den USA und anderen Ländern einige Millionen Barrel Öl aus seinen strategischen Reserven freigeben.

24.11.2021 - 10:53:26

Japan will einige Millionen Barrel Öl aus Reserve freigeben. Über den Zeitpunkt gebe es noch keine Entscheidung, wurde Industrieminister Koichi Hagiuda am Mittwoch von der Nachrichtenagentur Kyodo zitiert.

Angesichts der gestiegenen Energiepreise hatte US-Präsident Joe Biden am Dienstag die Freigabe von 50 Millionen Barrel Öl angekündigt. Nach Angaben seiner Regierung handelt es sich um eine konzertierte Aktion mit Ländern wie China, Indien, Japan, Südkorea und Großbritannien. Seit Wochen wurde spekuliert, dass die USA einen Teil ihrer strategischen Ölreserven auf den Markt werfen, um die Preise zu drücken.

Die Stabilität der Ölpreise sei für die wirtschaftliche Erholung wichtig, sagte Hagiuda. Um nicht gegen Japans Gesetz zur Öl-Vorratshaltung zu verstoßen, plant die Regierung laut Kyodo so viel überschüssiges Öl aus den Reserven freigeben, dass das Ziel nicht gefährdet wird, ausreichend Öl für den Verbrauch an 160 Tagen zu lagern.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Experten halten 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten für ehrgeizig. BERLIN - Experten halten die vom designierten Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) angepeilten 30 Millionen zusätzlichen Impfungen bis Weihnachten für sehr ehrgeizig. "Das ist logistisch schwer umzusetzen, da etwa 1,5 Millionen Impfungen am Tag verabreicht werden müssten", sagte Thomas Schulz, Leiter des Instituts für Virologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, dem Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND/Mittwoch). Zum Vergleich: Am Montag wurden nach Angaben des Robert-Koch-Instituts (RKI) rund 532 000 Impfdosen in Deutschland verabreicht, 422 000 davon waren Auffrischungsimpfungen ("Booster"). Rekordtag war der 9. Juni mit insgesamt 1,4 Millionen Dosen. Experten halten 30 Millionen Impfungen bis Weihnachten für ehrgeizig (Boerse, 01.12.2021 - 00:34) weiterlesen...

Städtetagspräsident Kurz: Ohne Trendwende harter Lockdown nötig. "Wir sind an einem Punkt, an dem weitere kleine Schritte keinen Sinn mehr machen", sagte Kurz dem "Mannheimer Morgen" (Mittwochausgabe). "Entweder wir sehen jetzt eine Trendwende, oder es bleibt keine andere Wahl mehr, als das öffentliche Leben wieder weitgehend herunterzufahren." Bis auf Schulen und Kitas müsse man "alle Bereiche massiv herunterfahren". MANNHEIM - Der Präsident des Städtetages Baden-Württemberg, Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz (SPD), hält einen harten Lockdown für nötig, wenn sich die Corona-Lage in den kommenden Tagen weiter verschärft. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 00:33) weiterlesen...

US-Regierung droht Ende Dezember Zahlungsausfall. Das Finanzministerium hatte zuletzt sogar gewarnt, der Regierung von Präsident Joe Biden könne schon Mitte Dezember das Geld ausgehen. Die CBO-Prognose ist also geringfügig optimistischer. WASHINGTON - In den USA droht der Regierung nach Einschätzung des unabhängigen Haushaltsamtes des Kongresses (CBO) ohne Erhöhung der Schuldenobergrenze durch das Parlament noch vor Ende des Monats ein Zahlungsausfall. (Wirtschaft, 01.12.2021 - 00:32) weiterlesen...

Omikron: China sieht keine Gefahr für Winterspiele. Es möge zwar "einige Herausforderungen" geben, man gehe aber davon aus, dass die Winterspiele "reibungslos und erfolgreich durchgeführt werden können", sagte ein Sprecher des Pekinger Außenministeriums am Dienstag. PEKING - China sieht durch die neue Coronavirus-Variante Omikron keine Gefahr für die Ausrichtung der Olympischen Winterspiele im Februar. (Wirtschaft, 30.11.2021 - 23:58) weiterlesen...

Haben noch harte Monate vor uns. Aufgrund der kalten Jahreszeit und dem häufigeren Aufenthalt in Räumen sei die Ansteckungsgefahr mit dem Corona-Virus höher. Wichtig sei es jetzt, Geduld zu haben, die Corona-Verhaltensregeln zu beachten und sich impfen oder boostern zu lassen, sagte er am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur in Mainz. Dann werde sich die Situation bis zum Frühjahr deutlich entspannen. MAINZ/WASHINGTON - Den Menschen in Deutschland stehen nach Ansicht von Biontech -Chef Ugur Sahin wegen der vierten Pandemie-Welle noch "harte vier, fünf Monate" bevor. (Wirtschaft, 30.11.2021 - 23:40) weiterlesen...

Scholz verteidigt Abstimmung über Impfpflicht ohne Fraktionszwang. "Das ist eine gute Praxis bei so grundlegenden Fragen", sagte Scholz am Dienstagabend in den ARD-"Tagesthemen". "Fast jeder Deutsche hat dazu eine Meinung. Ich glaube, das sind genau die Fälle, die so entschieden werden müssen." Üblicherweise stimmen Fraktionen im Parlament geschlossen ab. Allerdings gab es auch in der Vergangenheit Abweichungen von diesem Prinzip, zum Beispiel bei Themen wie Sterbehilfe oder Organspenden. Scholz selbst will einer allgemeinen Impfpflicht zustimmen und rechnet mit einer Einführung im Februar oder März. BERLIN - Der designierte Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) hat seine Auffassung verteidigt, dass es bei der Abstimmung über eine allgemeine Corona-Impfpflicht im Bundestag keinen Fraktionszwang geben soll. (Boerse, 30.11.2021 - 23:33) weiterlesen...