Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

TEHERAN / WASHINGTON - Der Angriff auf die Atomanlage Natans im Zentraliran wird nach Informationen der "New York Times" die Urananreicherung dort um mindestens neun Monate zurückwerfen.

12.04.2021 - 12:03:01

Bericht: Angriff auf Natans wirft Irans Atomprogramm Monate zurück. Das berichtete das Blatt am Montag unter Berufung auf zwei höhere US-Geheimdienstmitarbeiter, die bei dem Angriff von einer israelischen Geheimdienstoperation sprachen. Demnach soll der Angriff eine heftige Explosion ausgelöst haben, als deren Folge das gesamte Stromnetz einer Untergrundanlage, wo die Zentrifugen für die Urananreicherung hergestellt werden, zerstört worden sei. Es werde mindestens neun Monate dauern, die Schäden zu beheben.

Der Angriff hat nach Einschätzung des Blattes, die Verhandlungsposition des Irans bei den Atomgesprächen in Wien erheblich geschwächt. Der Grund: Der Iran soll neue Zentrifugen zur Urananreicherung als Druckmittel eingesetzt haben.

Irans Außenminister Mohammed Dschawad Sarif hat den Angriff auf die Atomanlage Natans als Terrorakt bezeichnet und Israel dafür verantwortlich gemacht. Das iranische Außenministerium gab an, dass bei dem Angriff auf die Atomanlage Natans nur die Produktionslinie der älteren Zentrifugen beschädigt worden sei. "Die Schäden beziehen sich auf die IR-1 Zentrifuge, aber wir stellen in der Zwischenzeit bereits die IR-9 Generation her", sagte Außenamtssprecher Said Chatibsadeh am Montag. Der israelische Angriff werde die Arbeit in Natans nicht beeinträchtigen, so der Sprecher laut Nachrichtenagentur Isna.

Auch Chatibsadeh sieht in dem Angriff ein Versuch Israels, die Wiener Atomverhandlungen zu sabotieren. Aber dies werde nicht passieren. Der Iran werde an seiner Linie festhalten und darauf drängen, dass er nur dann seine technischen Verpflichtungen wieder einhalten werde, wenn die USA das Abkommen vertragsgerecht umsetzten. Dabei gehe es vor allem um die Aufhebung der US-Sanktionen, ohne die das Atomabkommen für Teheran de facto wertlos sei. Den Angriff selbst bezeichnete er als "ein Verbrechen gegen die Menschheit", weil der zu einer atomaren Katastrophe hätte führen können.

Im Zusammenhang mit dem Angriff wurde einem Medienbericht zufolge ein Verdächtiger identifiziert. Der soll als Drahtzieher das Stromnetz in der Anlage manipuliert haben, zitierte die Nachrichtenagentur Isna am Montag eine informierte Quelle im Geheimdienst. Der Mann soll demnächst ausfindig gemacht und festgenommen werden. Weitere Details wurden in dem Bericht nicht erwähnt, eine offizielle Bestätigung vom Informationsministerium liegt auch noch nicht vor.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Spanien feiert Ende des Corona-Notstands - Experten warnen (Im zweitletzten Absatz wurde berichtigt, dass die Justiz im Baskenland die Aufhebung der nächtlichen Ausgehsperre genehmigte. (Wirtschaft, 09.05.2021 - 21:18) weiterlesen...

Esken: Für Windenergieausbau Abstandsregel ändern - Altmaier dagegen. "Gerade bei der Abstandsregel müsste man nochmal ran", sagte sie am Sonntag im ARD-"Bericht aus Berlin". Die vorgeschriebene Entfernung von Windrädern zu Wohnhäusern "müsste verringert werden, damit wir auch besser planen können". BERLIN - SPD-Chefin Saskia Esken hat sich dafür ausgesprochen, für einen stärkeren Ökoenergie-Ausbau die Abstandsvorschriften für Windräder zu ändern. (Boerse, 09.05.2021 - 20:00) weiterlesen...

Altmaier: Bund und Länder sollten bei Öffnungen gemeinsam vorgehen. Der CDU-Politiker plädierte am Sonntag im ARD-"Bericht aus Berlin" für abgestimmte Maßnahmen, auch wenn diese dann je nach regionaler Infektionslage unterschiedlich schnell greifen. "Ich würde es für richtig halten, dass wir uns mit Bund und Ländern gemeinsam darauf verständigen. Und dass wir Schritt für Schritt die Öffnungen machen, und zwar so, dass im Sommer auch Urlaub in Deutschland möglich ist", sagte er. BERLIN - Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier hat angesichts sinkender Corona-Infektionszahlen vor einem Flickenteppich unterschiedlicher Lockerungen gewarnt. (Wirtschaft, 09.05.2021 - 19:36) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP 2: Spanien feiert Ende des Corona-Notstands - Experten warnen (Im zweitletzten Absatz wurde berichtigt, dass die Justiz im Baskenland die Aufhebung der nächtlichen Ausgehsperre genehmigte. (Wirtschaft, 09.05.2021 - 19:01) weiterlesen...

Schottland-Wahl heizt Unabhängigkeitsdebatte an. Regierungschefin Nicola Sturgeon lieferte sich am Sonntag mit der Regierung in London ein emotionales Fernduell über die Deutungshoheit. Als Termin für ein neues Referendum ist 2022 im Gespräch. Damit verbunden wäre auch die Frage, ob Schottland in die Europäische Union zurückkehrt - ohne die anderen Landesteile des Vereinigten Königreichs. EDINBURGH - Nach einem klaren Erfolg bei der Parlamentswahl in Schottland drängen die Nationalisten auf eine neue Volksabstimmung über eine Unabhängigkeit von Großbritannien. (Wirtschaft, 09.05.2021 - 18:58) weiterlesen...

Gericht verbietet weitere nächtliche Ausgangssperre auf Kanaren. Dies hat das Oberste Landesgericht entschieden, wie die Nachrichtenagentur Europa Press am Sonntag berichtete. Zur Begründung hieß es, die Behörden verfügten über alternative Maßnahmen, um Infektionen während der Nachtstunden zu unterbinden. LAS PALMAS - Die bei Deutschen beliebten Ferieninseln der Kanaren dürfen ihre nächtliche Ausgangssperre nach dem Ende des Corona-Notstandes in Spanien nicht aufrechterhalten. (Wirtschaft, 09.05.2021 - 18:31) weiterlesen...