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Öl, Gas

RIAD - Das führende Ölland Saudi-Arabien hat mit der Ankündigung einer weiteren und einseitigen Kürzung der Fördermenge auf den jüngsten Verfall der Ölpreise reagiert.

11.05.2020 - 14:59:24

Kreise: Saudi-Arabien plant weitere Förderkürzung nach Verfall der Ölpreise. Mit der zusätzlichen Kürzung um eine Million Barrel (je 159 Liter) pro Tag im Juni will das Königreich die in der "Opec+" zusammengefassten Ölstaaten gemeinsam mit anderen Förderländer ermutigen, die jüngst beschlossenen Kürzungen umzusetzen, berichtet die Nachrichtenagentur Bloomberg am Montag und berief sich auf einen namentlich nicht genannten Vertreter des saudischen Energieministeriums.

Mit der einseitigen zusätzlichen Förderkürzung hofft das Königreich darüber hinaus, dass weitere Ölstaaten ebenfalls zusätzliche Kürzungen umsetzen könnten, hieß es weiter in dem Bericht. Dies sollte hilfreich für die Stabilität der globalen Ölmärkte sein.

Wie aus dem Bericht hervorgeht, plant Saudi-Arabien im Juni eine Ölförderung von etwas weniger als 7,5 Millionen Barrel pro Tag. Dies wäre die niedrigste Ölproduktion im führenden Opec-Staat seit 18 Jahren. In der jüngsten Übereinkunft der in der Opec+ zusammengefassten Ölstaaten, darunter auch Russland, hatte sich Saudi-Arabien bereit erklärt, 8,5 Millionen Barrel pro Tag zu fördern.

Nach der Veröffentlichung des Berichts konnten die Ölpreise die Verluste aus dem frühen Handel umgehend wettmachen und drehten in die Gewinnzone. Der Preis für US-Öl der Sorte WTI stieg am frühen Nachmittag bis auf 25,58 Dollar je Barrel und lag damit zeitweise mehr als sieben Prozent über dem Tagestief.

Zuvor hatte Saudi-Arabien bereits mit einem Sparprogramm und einer drastischen Steuererhöhung auf den jüngsten Verfall der Ölpreise in der Corona-Krise reagiert. Vom 1. Juli an soll die Mehrwertsteuer im Königreich von derzeit 5 auf 15 Prozent verdreifacht werden, berichtete die Nachrichtenagentur Saudi Press Agency am Montag und berief sich auf Aussagen des saudischen Finanzministers Mohammed al-Dschadan. Darüber hinaus sollen die Staatsausgaben in einem Volumen von umgerechnet 26,6 Milliarden US-Dollar gesenkt werden, hieß es weiter.

@ dpa.de

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