Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

PARIS - Der Mangel an Erdgas in Europa und Asien hat nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) auf den Markt für Rohöl übergegriffen und das knappe Angebot weiter verschärft.

14.10.2021 - 11:39:27

IEA: Globale Gas-Krise springt auf Ölmarkt über. In den kommenden sechs Monaten könnte die Erdgas-Krise die weltweite Nachfrage nach Erdöl um etwa 500 000 Barrel (159 Liter) pro Tag erhöhen, wie aus dem Monatsbericht der IEA hervorgeht, der am Donnerstag in Paris veröffentlicht wurde.

Die IEA geht davon aus, dass die weltweite Nachfrage nach Rohöl in diesem Jahr um durchschnittlich 5,5 Millionen Barrel pro Tag zulegen wird. Das sind 300 000 Barrel pro Tag mehr als zuvor prognostiziert. Im kommenden Jahr sei dann nur noch mit einer Zunahme der Nachfrage um 3,3 Millionen Barrel zu rechnen.

Der Interessenverband, der führende Industriestaaten in Energiefrage berät, geht davon aus, dass ein bereits vorherrschendes Angebotsdefizit verstärkt wird. "Eine akute Verknappung von Erdgas, LNG und Kohle aufgrund der zunehmenden globalen Wirtschaftserholung hat einen steilen Anstieg der Preise für Energielieferungen und eine massive Umstellung auf Ölprodukte ausgelöst", schreiben die IEA-Experten.

Die IEA verweist auf Daten aus dem August. Diese hätten bereits eine ungewöhnlich hohe Nachfrage nach Rohöl und Heizöl für Kraftwerke gezeigt. Diese Entwicklung habe demnach in einer Reihe von Ländern stattgefunden, darunter auch China.

Die jüngste Entwicklung könnte die Förderpolitik der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) möglicherweise durchkreuzen, hieß es. Die in der Opec+ zusammengefassten Ölstaaten, darunter auch Russland, wollen ihre in der Corona-Krise gekürzte Förderung nur moderat und schrittweise erhöhen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

EU-Energieminister besprechen Maßnahmen gegen hohe Energiepreise. Das Thema wurde bereits beim EU-Gipfel vergangene Woche diskutiert und ist der einzige Punkt auf der Tagesordnung. Unter anderem wollen die Minister Vorschläge für langfristige Mittel gegen die Preisschwankungen besprechen. BRÜSSEL - Die Energieminister der EU-Staaten beraten am Dienstag (9.00 Uhr) bei einem Sondertreffen in Luxemburg über Maßnahmen gegen die drastisch gestiegenen Energiepreise. (Boerse, 26.10.2021 - 06:34) weiterlesen...

Iran: Beratungen mit EU über Atomstreit diese Woche in Brüssel. Die Gespräche sollen am Mittwoch in Brüssel stattfinden, wie Vizeaußenminister Ali Bagheri am Montag twitterte. Dort werde er sich erneut mit dem Vize-Außenbeauftragten der EU, Enrique Mora, treffen, um vor den erneuten Atomverhandlungen in Wien die verbliebenen Differenzen zu klären und somit "ergebnisorientierte" Gespräche zu ermöglichen. Bereits vor zwei Wochen hatten sich die beiden Diplomaten in Teheran getroffen. Ergebnisse wurden nicht erzielt. TEHERAN - Der Iran will eigenen Angaben zufolge in dieser Woche mit der Europäischen Union über den Atomstreit beraten. (Boerse, 25.10.2021 - 18:08) weiterlesen...

Steigende Energiepreise in Deutschland: Keine rasche Entlastung in Sicht. Über eine Abschaffung der EEG-Umlage zur Förderung von Ökostrom etwa könne nur die neue Bundesregierung entscheiden - wenn sie dann ihr Amt angetreten habe, sagte Regierungssprecher Steffen Seibert am Montag. SPD, Grüne und FDP wollen ihre Koalitionsverhandlungen bis Ende November abgeschlossen haben, so dass Olaf Scholz (SPD) in der Nikolauswoche zum Kanzler gewählt werden könnte. BERLIN - Trotz der dramatisch steigenden Energiepreise ist für die Bürger in Deutschland keine rasche Entlastung in Sicht. (Wirtschaft, 25.10.2021 - 12:37) weiterlesen...

Verkehr - Benzinpreis steigt in Großbritannien auf Rekordhoch. Jetzt muss man in Großbritannien 142,94 Pence berappen. Vor einem Jahr kostete ein Liter Benzin 114,5 Pence. (Wirtschaft, 25.10.2021 - 12:20) weiterlesen...

Benzinpreis steigt in Großbritannien auf Rekordhoch. Am Sonntag kostete ein Liter Benzin im Durchschnitt 142,94 Pence (169,14 Cent), wie der Autodienstleister RAC am Montag in Walsall mitteilte. Damit wurde ein neun Jahre alter Rekord gebrochen: Im April 2012 wurden 142,48 Pence für einen Liter bleifrei fällig, vor einem Jahr waren es 114,5 Pence. Ein 55 Liter fassendes Familienauto vollzutanken, kostet nach RAC-Angaben damit nun 15 Pfund mehr als im Oktober 2020. Diesel liegt hingegen mit durchschnittlich 146,5 Pence pro Liter noch knapp unter dem Allzeithoch von 147,93 Pence. WALSALL - Der Preis für Benzin ist in Großbritannien auf ein Rekordhoch gestiegen. (Boerse, 25.10.2021 - 11:55) weiterlesen...

Hurrikan 'Rick' legt vor Mexiko an Stärke zu. Mit Windgeschwindigkeiten von 165 Kilometer pro Stunde bewegte er sich auf das Festland zu, wie das US-Hurrikanzentrum in Miami am Montag mitteilte. Das Zentrum des Wirbelsturms lag am Vormittag (MESZ) rund 30 Kilometer westlich des Badeortes Zihuatanejo und 45 Kilometer südöstlich der Hafenstadt Lázaro Cárdenas. "Rick" sollte noch im Laufe des Montags zwischen beiden Städten auf Land treffen und sich bis Dienstag in den mexikanischen Bergen auflösen. Die Meteorologen warnten vor gefährlichen Überschwemmungen und starken Regenfällen von örtlich bis zu 50 Litern pro Quadratmeter. MEXIKO-STADT/MIAMI - Der Hurrikan "Rick" hat vor der mexikanischen Pazifikküste weiter an Stärke gewonnen. (Boerse, 25.10.2021 - 11:36) weiterlesen...