Öl, Gas

NUR-SULTAN - Die ersten Soldaten eines von Russland geführten Militärbündnisses sollen Kasachstan nach den Worten von Präsident Kassym-Schomart Tokajew bereits in dieser Woche wieder verlassen.

11.01.2022 - 07:28:28

Präsident fordert Abzug: Militärbündnis soll Kasachstan verlassen. In zwei Tagen solle der Abzug schrittweise beginnen, sagte der Staatschef in einer Ansprache im Parlament. "Die Hauptmission der OVKS-Truppen ist abgeschlossen." Hintergrund des Einsatzes waren die schweren Ausschreitungen in der Republik.

Die Mitgliedsstaaten der Organisation des Vertrags über kollektive Sicherheit (OVKS) berieten erst am Montag über die Lage in der Ex-Sowjetrepublik. Dabei erklärte Tokajew: "In Kasachstan ist die vollständige Ordnung wiederhergestellt." Er bezeichnete die Unruhen als "den Versuch eines Staatsstreichs".

Präsident Tokajew hatte die Organisation in der vergangenen Woche um Hilfe gebeten. Diese schickte daraufhin Tausende Soldaten in die Ex-Sowjetrepublik - darunter sind russische Fallschirmjäger. Das löste im Westen Besorgnis aus. Russlands Staatschef Wladimir Putin hatte zu Wochenbeginn betont, der Einsatz sei nur vorübergehend und nicht auf Dauer angelegt. Dem Bündnis gehören neben Russland und Kasachstan auch Armenien, Belarus, Kirgistan und Tadschikistan an.

In der öl- und gasreichen Ex-Sowjetrepublik, die unter anderem an Russland grenzt, war Unmut über gestiegene Treibstoffpreise in Proteste gegen die Staatsführung umgeschlagen. Neben friedlichen Demonstrationen kam es auch zu gewaltsamen Ausschreitungen, insbesondere in der Millionenstadt Almaty. Tokajew hatte angesichts der Unruhen ein von Russland geführtes Militärbündnis um Unterstützung gebeten. Es gab viele Tote und Verletzte.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Corona bei Haustieren: Gefahr für Mensch und Tier?. Das teilte Elke Reinking, Sprecherin des Friedrich-Loeffler-Instituts (FLI), auf dpa-Anfrage mit. Zuvor war bekanntgeworden, dass die Behörden in Hongkong etwa 2000 Hamster und andere Kleintiere aus Sorge vor Corona einschläfern lassen wollen. BERLIN/HONGKONG - Das Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit hat keine Hinweise auf relevante Übertragungen des Coronavirus Sars-CoV-2 von Haustieren auf den Menschen in Deutschland. (Wirtschaft, 21.01.2022 - 06:57) weiterlesen...

WDH/ROUNDUP: CSU dringt vor Bund-Länder-Runde auf Omikron-Check der Regeln (Überflüssiges Wort "ihr" im 2. Satz des 2. Absatzes gestrichen.) (Wirtschaft, 21.01.2022 - 06:43) weiterlesen...

CSU dringt vor Bund-Länder-Runde auf Omikron-Check der Corona-Regeln. "Wahr ist, mit Omikron ändern sich die Grundlagen. Wir brauchen einen Omikron-Check für das Corona-Management in Deutschland", sagte CSU-Generalsekretär Markus Blume der "Welt" (Freitag). "Die kommende Ministerpräsidentenkonferenz kann ein wichtiger Meilenstein sein, um über diese Dinge zu reden." Bund und Länder wollen am Montag über Schutzmaßnahmen in der Corona-Krise beraten. BERLIN - Vor Spitzenberatungen von Bund und Ländern und mit Blick auf die Omikron-Variante dringt die CSU auf eine Neubewertung der Corona-Maßnahmen. (Wirtschaft, 21.01.2022 - 06:34) weiterlesen...

RKI-Expertin: Zu früh für Entwarnung in Grippesaison. Der weitere Verlauf der Influenzasaison sei noch mit vielen Unwägbarkeiten verbunden, für Entwarnung sei es aber in jedem Fall zu früh, sagte Grippe-Expertin Silke Buda vom Robert Koch-Institut (RKI) auf dpa-Anfrage. BERLIN - Eine Schutzimpfung gegen Grippe kann aus Expertensicht auch in diesen Tagen noch ratsam sein - trotz bislang relativ niedriger Infektionszahlen. (Wirtschaft, 21.01.2022 - 06:34) weiterlesen...

Keine Entspannung im Ukraine-Konflikt - Blinken trifft Lawrow in Genf. Auf die Frage, wie groß er das Risiko eines russischen Einmarschs in die Ukraine einschätze, sagte Blinken am Donnerstagabend im ZDF-"heute journal" nach einer Übersetzung des Senders: "Es ist ein reales Risiko und es ist ein hohes Risiko." Blinken trifft an diesem Freitag in Genf mit Lawrow zusammen. GENF/WASHINGTON/MOSKAU - US-Außenminister Antony Blinken hat vor dem Krisentreffen mit seinem russischen Kollegen Sergej Lawrow vor der Gefahr einer weiteren Eskalation im Ukraine-Konflikt gewarnt. (Wirtschaft, 21.01.2022 - 06:33) weiterlesen...

RKI blickt detaillierter auf Covid-19-Patienten mit Symptomen. Die Experten weisen neuerdings im Corona-Wochenbericht Schätzungen zu Infizierten mit Covid-19-Krankheitssymptomen verschiedener Schwere aus, wie aus der RKI-Publikation vom Donnerstagabend hervorgeht. Entsprechende Inzidenzschätzungen beruhen auf schon länger bestehenden Systemen des Instituts, mit denen die Entwicklung von akuten Atemwegserkrankungen in der Bevölkerung überwacht wird. Eines davon zum Beispiel speist sich aus Informationen aus der Bevölkerung. BERLIN - Angesichts der sich weiter aufbauenden Omikron-Welle nimmt das Robert Koch-Institut (RKI) in Auswertungen zur Corona-Lage verstärkt die Krankheitslast durch Covid-19 in den Blick. (Wirtschaft, 21.01.2022 - 06:33) weiterlesen...