Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Nach zuletzt deutlichen Gewinnen sind die Ölpreise am Donnerstag gesunken.

16.07.2020 - 12:24:26

Ölpreise sinken - Höhere Fördermenge der Opec+ belastet. Marktbeobachtern verwiesen auf die Ankündigung des Verbunds Opec+, die Tagesförderung ab August um etwa zwei Millionen Barrel anzuheben. Im Mittagshandel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent 43,47 US-Dollar. Das waren 32 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 47 Cent auf 40,73 Dollar.

Am Mittwoch war bekannt geworden, dass die in der Opec+ zusammengefassten Staaten der Opec und anderer Förderländer wie Russland eine zuvor beschlossene Drosselung der Fördermenge ein Stück weit zurücknehmen. Nach Einschätzung des Rohstoffexperten Eugen Weinberg von der Commerzbank scheint die Opec+ den Ölmarkt unter Kontrolle zu haben. Allerdings bleibe die Frage, ob die Förderdisziplin der beteiligten Staaten auch in den kommenden Wochen hoch bleiben werde.

Zuletzt waren Experten davon ausgegangen, dass die beteiligten Förderstaaten die Förderkürzung vergleichsweise konsequent umsetzen. In der Corona-Krise hatten die Staaten der Opec+ ihre Produktion stärker heruntergefahren, weil die Ölnachfrage erheblich zurückgegangen war.

Eine unerwartet kräftige konjunkturelle Erholung in China konnte den Ölpreisen keinen Auftrieb verleihen. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt war die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal stärker als erwartet gestiegen. Allerdings verwiesen Marktbeobachter auf Meldungen, wonach Chinas Ölkäufe auf dem Weltmarkt zuletzt in Stocken geraten seien. Nachdem die Ölimporte im Juni noch stark ausgefallen waren, habe sich das Kaufinteresse in den vergangenen Wochen spürbar abgeschwächt.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Nord Stream 2 erhält Betriebserlaubnis in Dänemark. Das teilte die dänische Energieverwaltung (Energistyrelsen) am Donnerstag mit. Die Genehmigung sei an eine Reihe von Bedingungen geknüpft, die einen sicheren Betrieb der Rohrleitungen gewährleisten solle. Die Inbetriebnahme könne frühestens geschehen, wenn mindestens eine der Pipelines fertiggestellt und alle Bedingungen sowohl zur Betriebs- als auch zur vor einem Jahr erteilten Bauerlaubnis erfüllt seien. KOPENHAGEN - Dänemark hat seine Erlaubnis dafür erteilt, dass die Nord Stream 2 AG ihre umstrittene Ostsee-Pipeline auf dem dänischen Kontinentalsockel betreiben darf. (Boerse, 01.10.2020 - 14:55) weiterlesen...

Preis für Opec-Öl sinkt weiter. Wie das Opec-Sekretariat am Donnerstag in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Mittwoch 40,65 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 81 Cent weniger als am Vortag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist weiter gefallen. (Boerse, 01.10.2020 - 13:52) weiterlesen...

Preis für Opec-Öl gesunken. Wie das Opec-Sekretariat am Mittwoch in Wien mitteilte, betrug der Korbpreis am Dienstag 41,46 US-Dollar je Barrel (159 Liter). Das waren 15 Cent weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gefallen. (Boerse, 30.09.2020 - 13:40) weiterlesen...

Shell kündigt Abbau von bis zu 9000 Stellen an. Bis Ende 2022 sollen 7000 bis 9000 Stellen gestrichen werden, teilte der britisch-niederländische Ölkonzern am Mittwoch in London mit. Darin seien die rund 1500 Mitarbeiter enthalten, die bereits eine Abfindung in einem seit einiger Zeit laufenden Stellenabbau angenommen haben. Shell beschäftigte zuletzt eigenen Angaben zufolge mehr als 80 000 Menschen in über 70 Ländern. LONDON - Shell baut wegen des drastischen Ölpreisverfalls während der Corona-Krise Tausende Stellen ab. (Boerse, 30.09.2020 - 09:36) weiterlesen...

Shell kündigt Abbau von bis zu 9000 Stellen an. Bis Ende 2022 sollen 7000 bis 9000 Stellen gestrichen werden, teilte der britisch-niederländische Ölkonzern am Mittwoch in London mit. Darin seien die rund 1500 Mitarbeiter enthalten, die bereits eine Abfindung in einem seit einiger Zeit laufenden Stellenabbau angenommen haben. Shell beschäftigte zuletzt eigenen Angaben zufolge mehr als 80 000 Menschen in über 70 Ländern. Durch den Stellenabbau sollen die jährlichen Kosten um 2 bis 2,5 Milliarden US-Dollar gesenkt werden. Shell kündigte zudem wegen des anhaltenden Drucks auf die Margen eine Abschreibung von 1 bis 1,5 Milliarden Dollar im dritten Quartal an. LONDON - Shell muss wegen der Folgen der Corona-Krise und dem Ölpreisverfall Tausende Stellen streichen. (Boerse, 30.09.2020 - 08:34) weiterlesen...

Shell Deutschland will für verbesserte CO2-Bilanz Geschäft umbauen. Das sehe ein Plan vor, mit dem die Treibhausgasemissionen und jene, die entstehen, wenn Kunden Shell-Produkte verbrauchen, binnen eines Jahrzehnts um über ein Drittel gesenkt oder kompensiert werden sollen, kündigte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Deutsche Shell Holding GmbH, Fabian Ziegler, am Dienstag an. BERLIN/HAMBURG - Der Ölkonzern Shell will sein Deutschlandgeschäft umbauen und damit seine Kohlendioxid-Bilanz verbessern. (Boerse, 29.09.2020 - 19:23) weiterlesen...