Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise sind am Freitag gesunken und haben damit an die Verluste vom Vortag angeknüpft.

10.07.2020 - 12:53:30

Ölpreise sinken weiter - Corona-Entwicklung in den USA belastet. Marktbeobachter erklärten die fallenden Ölpreise mit der Sorge vor einer Zuspitzung der Corona-Krise in den USA. Bis zum Mittag haben die Notierungen die Verluste aus dem frühen Handel ausgeweitet. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete zuletzt 41,41 US-Dollar. Das waren 94 Cent weniger als am Donnerstag. Der Preis für ein Fass der amerikanischen Sorte West Texas Intermediate (WTI) fiel um 1,03 Dollar auf 38,59 Dollar.

An den Finanzmärkten sorgte die Entwicklung der Corona-Krise in den USA für eine nervöse Stimmung. Zuletzt hatte die Zahl der Corona-Neuinfektionen in der größten Volkswirtschaft der Welt wieder einen neuen Höchststand erreicht. Binnen 24 Stunden gab es rund 63 200 neue Fälle, wie aus Zahlen der Johns-Hopkins-Universität am Freitagmorgen hervorgeht.

In dem aktuellen Monatsbericht der Internationale Energieagentur (IEA) warnte der Interessenverband vor hohen Risiken für die weitere Entwicklung der Ölnachfrage. Die IEA geht zwar von einer starken Erholung nach dem Einbruch in der Corona-Krise aus, allerdings werfe die hohe Zahl von Neuinfektionen in den USA "einen Schatten auf die Prognose", hieß es im Monatsbericht der Organisation.

"Lange haben sich die Ölpreise immun gegenüber der Gefahren erneuter Lockdowns und Mobilitätseinschränkungen wegen Covid-19 gezeigt", kommentierte Rohstoffexperte Eugen Weinberg von der Commerzbank die Lage am Ölmarkt. Doch angesichts der rekordhohen Neuansteckungen in den USA hätten die Ölpreise ihre zuletzt sehr engen Handelsspannen nach unten verlassen.

@ dpa.de

Weitere Meldungen

Iran: Ausländische Einmischung im Libanon 'inakzeptabel'. "Die Explosion war ein großer und bitterer Vorfall und es ist daher verständlich, dass die Menschen aufgebracht sind und Konsequenzen fordern", sagte Außenamtssprecher Abbas Mussawi am Montag. Es gebe aber auch Anzeichen für Provokationen seitens ausländischer Staaten und Gruppen, die ihre eigenen illegitimen politischen Ziele im Libanon verfolgten. "Das ist inakzeptabel", sagte der Sprecher nach Angaben der Nachrichtenagentur Irna. TEHERAN - Der Iran hat ausländische Staaten vor einer Einmischung im Libanon gewarnt. (Wirtschaft, 10.08.2020 - 10:41) weiterlesen...

Norwegischer Ölkonzern Equinor bekommt neuen Chef. OSLO - Der Chef des norwegischen Ölriesen Equinor, Eldar Sætre, tritt nach sechs Jahren an der Konzernspitze und mehr als 40 Jahren im Unternehmen von seinem Posten zurück. Nachfolger als Präsident und CEO werde zum 2. November Anders Opedal, teilte das Unternehmen am Montag mit. Norwegischer Ölkonzern Equinor bekommt neuen Chef (Boerse, 10.08.2020 - 09:21) weiterlesen...

Neue US-Sanktionsdrohung trifft Merkels Wahlkreis. Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) forderte von der Bundesregierung, "dass sie diesen Erpressungsversuchen entschieden entgegentritt". SPD-Fraktionsgeschäftsführer Carsten Schneider sagte, Deutschland dürfe sich nicht "wie ein Vasallenstaat" behandeln lassen. Der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin nannte die Drohung eine "wirtschaftliche Kriegserklärung". BERLIN - Nach der Sanktionsdrohung aus den USA gegen den deutschen Ostseehafen Sassnitz-Mukran wegen der Gaspipeline Nord Stream 2 wird der Ruf nach Gegenmaßnahmen immer lauter. (Boerse, 07.08.2020 - 18:53) weiterlesen...

KORREKTUR/ROUNDUP 2: US-Senatoren drohen Fährhafen Sassnitz wegen Nord Stream 2 (In der Meldung vom 06.08.2020, 19.58 Uhr, wurde im Zitat im 2. (Boerse, 07.08.2020 - 14:35) weiterlesen...

Trittin nennt US-Sanktionsdrohungen 'wirtschaftliche Kriegserklärung'. "Die Unsitte amerikanischer Drohbriefe an deutsche Unternehmen nimmt Überhand", sagte der frühere Bundesumweltminister der Deutschen Presse-Agentur. Die Drohung republikanischer Senatoren gegen den Hafen sei nach europäischem und internationalem Recht illegal. BERLIN - Der Grünen-Außenpolitiker Jürgen Trittin hat die US-Sanktionsdrohung gegen den Hafen Sassnitz-Mukran wegen der Gaspipeline Nord Stream 2 als "wirtschaftliche Kriegserklärung" bezeichnet. (Boerse, 07.08.2020 - 12:09) weiterlesen...

Schwesig empört über US-Drohungen gegen Hafen Sassnitz-Mukran. "Diese Drohungen sind absolut inakzeptabel. Deutschland kann selbst entscheiden, woher und auf welchem Weg es seine Energie bezieht", sagte Schwesig am Freitag in Schwerin der Deutschen Presse-Agentur. Dem Berliner "Tagesspiegel" sagte sie: "Mecklenburg-Vorpommern hält am Bau der Pipeline fest. SASSNITZ/SCHWERIN - Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) hat die Drohungen von US-Senatoren gegen den Hafen Sassnitz-Mukran im Streit um die Gaspipeline Nord Stream 2 scharf zurückgewiesen und von der Bundesregierung eine Reaktion gefordert. (Wirtschaft, 07.08.2020 - 11:41) weiterlesen...