Öl, Gas

NEW YORK / LONDON - Die Ölpreise haben am Donnerstag nach einer zwischenzeitlichen Erholung wieder nachgegeben.

12.07.2018 - 18:58:24

Ölpreise weiter gesunken. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im September kostete zuletzt 73,37 US-Dollar und damit 3 Cent weniger als am Vortag. Der Preis für ein Barrel der US-Sorte West Texas Intermediate (WTI) zur Lieferung im August fiel um 81 Cent auf 69,57 Dollar.

Bereits am Vortag hatte die Sorge vor einem Handelskrieg zwischen den USA und China die Ölpreise stark belastet. Beide Ölpreise waren um jeweils etwa drei Dollar eingebrochen. Ein Handelskrieg wäre eine ernste Belastung für die Weltwirtschaft und damit für die Nachfrage nach Rohöl.

Nach Einschätzung der Internationalen Energieagentur (IEA) könnte aber auch das Ölangebot künftig beschränkt bleiben. Die Organisation erdölexportierender Länder (Opec) könne nur mit Mühe Lieferausfälle in den Mitgliedsstaaten Venezuela und Iran ausgleichen, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht des Interessenverbands. Länder der Opec müssten möglicherweise an ihre maximale Fördermenge herangehen, um die Defizite wettzumachen.

Vor allem Saudi-Arabien wird nach Einschätzung der IEA-Experten besondere Anstrengungen unternehmen müssen, um die Förderausfälle auszugleichen, hieß es weiter. Das führende Opec-Land werde demnach so stark wie noch nie zuvor an die Kapazitätsgrenze herangehen müssen.

@ dpa.de

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IEA hält zu hohes Ölangebot auch 2019 für möglich. Es gebe nach wie vor ein Potential für eine Überversorgung im nächsten Jahr, hieß es in dem am Donnerstag veröffentlichten Monatsbericht der Agentur, in der sich führende Industriestaaten zusammengeschlossen haben. Demnach berge der jüngste Anstieg der Ölreserven sogar die Gefahr "einer signifikanten Überversorgung im nächsten Jahr". PARIS - Laut der Internationalen Energieagentur (IEA) könnte das Ölangebot trotz der angekündigten Förderkürzung durch wichtige Ölstaaten auch 2019 zu hoch sein. (Boerse, 13.12.2018 - 11:01) weiterlesen...

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USA: Rohöllagerbestände sinken schwächer als erwartet. Sie gingen um 1,2 Millionen auf 442,0 Millionen Barrel zurück, wie das US-Energieministerium am Mittwoch in Washington mitteilte. Analysten hatten einen Rückgang um 3,5 Millionen Barrel erwartet. WASHINGTON - Die Rohölbestände in den USA sind in der vergangenen Woche schwächer gefallen als erwartet. (Boerse, 12.12.2018 - 16:45) weiterlesen...

Ölpreise steigen weiter. Ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent kostete gegen Mittag 61,14 US-Dollar. Das waren 94 Cent mehr als am Dienstag. Der Preis für amerikanisches Rohöl der Sorte West Texas Intermediate (WTI) stieg um 91 Cent auf 52,56 Dollar. NEW YORK/LONDON - Die Ölpreise haben am Mittwoch an ihre Gewinne vom Vortag angeknüpft. (Boerse, 12.12.2018 - 13:15) weiterlesen...

Preis für Opec-Rohöl gefallen. Das Opec-Sekretariat meldete am Mittwoch, dass der Korbpreis am Dienstag 58,57 US-Dollar je Barrel (159 Liter) betragen habe. Das waren 1,15 Dollar weniger als am Montag. Die Opec berechnet ihren Korbpreis auf Basis der wichtigsten Sorten des Kartells. WIEN - Der Preis für Rohöl der Organisation erdölexportierender Länder (Opec) ist gesunken. (Boerse, 12.12.2018 - 13:07) weiterlesen...