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Golfstaaten, USA

GENF - Der tödliche US-Drohenangriff auf den iranischen General Ghassem Soleimani in Bagdad war nach Überzeugung eines Experten am Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik (GCSP) kontraproduktiv.

08.01.2020 - 13:36:24

Sicherheitsexperte: US-Politik gegen den Iran kontraproduktiv. US-Präsident Donald Trump habe die Aktion damit gerechtfertigt, Angriffen aus dem Iran zuvorzukommen, sagte Marc Finaud, Leiter der Abteilung für die Weiterverbreitung von Waffen beim GSCP, am Mittwoch in Genf. Eine erste Folge seien die Raketen aus dem Iran gewesen, die in der Nacht zum Mittwoch auf von US-Truppen im Irak genutzte Militärstützpunkte abgefeuert wurden.

"Das Ergebnis der US-Aktion ist total kontraproduktiv", sagte Finaud, ein früherer französischer Diplomat. "Die Risiken sind immens." Die US-Strategie, zu versuchen, andere Länder mit maximalem Druck in die Knie zu zwingen, funktioniere nicht. Weder die amerikanische noch die iranische Seite wolle eine Eskalation, sagte Finaud. In der Region seien aber zahlreiche Akteure, von der einen oder anderen Seite unterstützt, die niemand voll unter Kontrolle habe.

Kontraproduktiv sei die Attacke auch im Hinblick auf die Protestbewegungen im Irak und in anderen Ländern, die sich gegen den wachsenden iranischen Einfluss wendeten. Gegner der Regierungen meldeten sich kaum noch zu Wort. "Dank Trump sind jetzt alle wieder vereint", sagte Finaud. Er warnte, dass ein weiterer US-Angriff dem Iran einen Vorwand liefern könne, sich wieder um Atomwaffen zu bemühen. Eine Chance auf Entspannung der Lage sieht der Ex-Diplomat nur in Vermittlungsbemühungen hinter den Kulissen. "Trump hat es sehr schwierig für die Iraner gemacht, sich (mit den Amerikanern) an einen Tisch zu setzen und zu reden."

Das Zentrum war 1995 auf Initiative der Schweizer Regierung als Stiftung zur Förderung von Frieden, Sicherheit und Stabilität gegründet worden.

@ dpa.de

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