Ihr Broker

  • DAX 0,70
  • EUR/USD 0,50
  • GOLD 0,30

Nur Spreads

Keine Kommission

Jetzt registrieren

CFDs sind komplexe Instrumente und umfassen aufgrund der Hebelfinanzierung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren.

SMI, CH0009980894

ZÜRICH - Die Schweizer Börse hat am Donnerstag an den Aufwärtstrend vom Vortag angeknüpft und erneut kräftig zugelegt.

17.12.2020 - 18:34:28

Aktien Zürich Schluss: SMI schliesst unter Tageshoch höher. Dabei stieg der SMI kurzzeitig auf den höchsten Stand seit rund einem Monat. Händler erklärten die gestiegene Risikobereitschaft der Marktteilnehmer mit einer Reihe positiver Faktoren. Genannt werden die weiter lockere Geldpolitik sowie eine mögliche Einigung bei den Brexit-Verhandlungen und beim US-Konjunkturpaket. Auch die konjunkturellen Prognosen für das kommende Jahr würden nicht zuletzt dank der Impfstoffhoffnungen deutlich rosiger ausfallen. Aus den USA kamen positive Daten von der Bauwirtschaft.

(plus 2,5 Prozent) und Richemont (plus 1,8 Prozent). Die Exporte von Schweizer Uhren waren im November zwar weiter rückläufig, aber das Minus wird immer kleiner. "Die Richtung stimmt", sagte ein Händler.

Zu den Gewinnern zählten auch andere zyklische Werte wie Temenos (plus 3,1 Prozent), Geberit (plus 1,8 Prozent), Schindler (plus 1,9 Prozent), Adecco und LafargeHolcim (je plus 1,3 Prozent).

Anschlusskäufe verhalfen den Aktien von Logitech (plus 1,1 Prozent) zu Kursgewinnen. Händler verwiesen auf eine Studie von Goldman Sachs zu den europäischen Technologiewerten. Das amerikanische Institut hält an seiner Kaufempfehlung für Logitech fest. Aber auch defensive Werte wie Lonza (plus 1,8 Prozent), Sonova (plus 1,5 Prozent) und Nestlé (plus 1,0 Prozent) waren gefragt.

Eine starke Stütze war zudem Schwergewicht Novartis (plus 1,2 Prozent). Der Pharmakonzern holt sich mit der Übernahme des im Bereich der Neurowissenschaften tätigen US-Biotechunternehmens Cadent Therapeutics zwei neue Produktkandidaten in die Pipeline.

Weniger gefragt waren die Großbanken Credit Suisse (plus 0,2 Prozent) und UBS (minus 1,0 Prozent) sowie die Versicherer Swiss Life und Swiss Re (je minus 0,2 Prozent).

Die grössten Einbussen erlitten einmal mehr die volatilen AMS (minus 4,8 Prozent). Gewinnmitnahmen nach der jüngsten Erholung, verfallsbezogene Abgaben sowie die Absetzung einer Kaufempfehlung durch ein US-Geldhaus hätten den Kurs belastet.

@ dpa.de