S&P 500, US78378X1072

(Wortfehler im 7. Absatz, letzter Satz berichtigt: stagniert)

12.10.2018 - 17:05:24

WDH/ROUNDUP/Aktien New York: Guter Start in Bilanzsaison stoppt jüngste Talfahrt

gewann in der ersten Stunde nach der Eröffnung 1,20 Prozent auf 25 353,23 Punkte. Wegen der massiven Verluste an den vergangenen zwei Handelstagen deutet sich aber auf Wochensicht für den US-Leitindex immer noch ein empfindliches Minus von mehr als 4 Prozent an.

Der marktbreite S&P 500 rückte am Freitag um 1,51 Prozent auf 2769,70 Punkte vor. Noch besser präsentierte sich der Technologie-Index Nasdaq 100 mit plus 2,52 Prozent auf 7139,31 Zähler. Techwerte waren in dieser Woche besonders unter die Räder gekommen. An diesem Freitag verbuchten nun die sogenannten FAANG-Aktien - Facebook , Apple , Amazon , Netflix und die Google-Mutter Alphabet - hohe Kursgewinne.

Von der Konjunktur gab es zum Wochenausklang jedoch einen Dämpfer: So hatte sich die Stimmung der US-Verbraucher im Oktober überraschend eingetrübt. Das von der Universität Michigan erhobene Konsumklima fiel um 1,1 Punkte auf 99,0 Punkte, wie die Universität am Freitag in Michigan mitteilte. Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 100,5 Punkte gerechnet.

Die US-Banken JPMorgan , Citigroup und Wells Fargo setzten mit ihren Quartalszahlen dagegen überwiegend positive Akzente und sorgten damit für einen guten Start in die Berichtssaison und zugleich für erhebliche Erleichterung unter den Marktteilnehmern, deren Nerven in dieser Woche arg strapaziert wurden. Die Furcht vor steigenden Zinsen und der internationale Handelskonflikt hatten vor allem zur Wochenmitte einen Ausverkauf am Aktienmarkt ausgelöst.

"Obwohl Zinsangst und Handelsstreit die Hauptthemen auf dem Parkett bleiben dürften, setzen die Anleger viel Hoffnung in die anlaufende Berichtssaison", sagte Marktanalyst Milan Cutkovic vom Broker AxiTrader. "Da die Konjunktur in den USA weiter auf Hochtouren läuft, dürfte generell mit starken Unternehmenszahlen zu rechnen sein. Dies könnte zur Erholung an der Wall Street führen", fügte er hinzu.

Die Aktien von JPMorgan Chase legten im Dow-Mittelfeld zunächst zu, gaben zuletzt die Kursgewinne aber ab. Die größte US-Bank hatte ihren Nettogewinn im dritten Quartal um rund ein Viertel zum Vorjahr gesteigert und damit die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten übertroffen. Die Erträge hatten dank der gestiegenen Zinsen in den USA um 7 Prozent auf gut 27 Milliarden Dollar zugelegt. Analystenkommentare nach den Zahlen fielen erfreulich aus: Das Finanzhaus verbuche weiterhin stetiges Wachstum unter anderem im Kreditgeschäft und auch das Investmentbanking, das Handelsgeschäft und die Vermögensverwaltung entwickelten sich solide, hieß es etwa von den Experten von Evercore ISI.

Für die Citigroup-Papiere ging es im S&P 500 um gut 1 Prozent hoch, sie hatten zuvor aber noch deutlich mehr gewonnen. Eine geringere Steuerquote und höhere Zinsen hatten den Überschuss der US-Bank im dritten Quartal um 12 Prozent nach oben getrieben. Das Ergebnis war damit höher als am Markt erwartet ausgefallen. Die Erträge hatten hingegen bei 18,4 Milliarden Dollar stagniert, was Vorstandschef Michael Corbat vor allem auf den Verkauf von Geschäftsteilen zurückführte.

Die Anteilscheine von Wells Fargo gaben nach zunächst positivem Start um ein gutes halbes Prozent nach. Die Bank hatte mit einem Ertragsanstieg im dritten Quartal auf knapp 22 Milliarden Dollar überrascht. Analysten hatten mit einem leichten Rückgang gerechnet. Der Überschuss war hingegen niedriger ausgefallen als prognostiziert.

@ dpa.de

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