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WIEN - Die Wiener Böse hat den Handel am Freitag mit deutlichen Kursverlusten beendet.

23.09.2022 - 18:27:30

Aktien Wien Schluss: Deutliche Verluste. Rezessionsängste und Zinssorgen sowie starke geopolitische Spannungen lasteten auch zum Wochenausklang auf den Märkten und sorgten für eine anhaltend hohe Volatilität. Einen weiteren Dämpfer erhielten die Märkte von Konjunkturdaten: Im Euroraum hat sich die Unternehmensstimmung im September weiter verschlechtert.

rutschten um 8,1 Prozent ab, bei Schoeller-Bleckmann ging es um 8,2 Prozent nach unten. Hier belasteten vor allem die Ölpreise, die ihre Verluste am Freitag im Späthandel deutlich ausgeweitet hatten.

Daneben gaben die im Leitindex schwer gewichteten Banken Erste Group (minus 5,1 Prozent) und Bawag (minus 3,7 Prozent) deutlicher nach als der Gesamtmarkt. Abwärts ging es auch für Immobilien-Werte. UBM schlossen um 5,8 Prozent schwächer, Immofinanz büßten 5,9 Prozent ein, und CA Immo fielen um 2,1 Prozent.

Flughafen Wien beendeten den Handel gegen den allgemeinen Trend mit einem kleinen Plus von 0,3 Prozent. Am Fonds IFM, Großaktionär des Flughafens Wien, ist heftige Kritik entbrannt. Vertreter von IFM hatten sich als Veranlager von australischen Pensionsfonds präsentiert. Nun haben aber "profil" und "ZiB2" aufgedeckt, dass sich die Eigentümerschaft am Flughafen über zwei Luxemburger Fonds nur bis zu einer Treuhandgesellschaft (Conyers Trust) auf den Cayman Islands nachverfolgen lässt. Wer dahinter wirtschaftliche Eigentümer sind und woher diese ihr Geld beziehen, ist unklar.

@ dpa.de