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ATX, AT0000999982

WIEN - Die Wiener Börse hat am Mittwoch mit massiven Verlusten geschlossen.

02.10.2019 - 18:17:24

Aktien Wien Schluss: Heimischer Aktienmarkt erleidet Kursrutsch. Der ATX fiel 68,43 Punkte oder 2,29 Prozent auf 2924,44 Einheiten. Zur Wochenmitte wirkten sich zahlreiche Belastungsfaktoren aus. Bereits am Dienstag hatten enttäuschende Indikatoren aus Europa und den USA Konjunktursorgen geschürt und die Vorgaben von Überseebörsen sehr schwach ausfallen lassen. Am Berichtstag senkten wichtige Forschungsinstitute ihre Wachstumserwartungen an die deutsche Wirtschaft für das laufende und das nächste Jahr.

Darüber hinaus bekräftigte der britische Premierminister Boris Johnson auf einer Parteiveranstaltung seinen Kurs beim Austritt aus der Europäischen Union. Großbritannien werde am 31. Oktober die EU verlassen - "komme, was wolle", sagte Johnson. Im Verlauf genehmigte die Welthandelsorganisation WTO außerdem Strafzölle in Milliardenhöhe der USA auf Importe aus der EU. In diesem Umfeld ging es für sämtliche Börsen in Europa weit in die Verlustzone.

Besonders schwach zeigten sich im ATX die Aktien des Schwergewichts Erste Group (minus 3,83 Prozent auf 28,61 Euro), die auf den letzten Platz im heimischen Leitindex rutschten. Der Branchenkollege Raiffeisen Bank International (RBI) verbilligte sich um ebenfalls satte 3,30 Prozent auf 20,20 Euro. Mit der Voestalpine (minus 3,07 Prozent auf 20,51 Euro) und Schoeller-Bleckmann (minus 3,53 Prozent auf 52,00 Euro) schlossen weitere prominente Einzelwerte um mehr als 3 Prozent im Minus.

Der oberösterreichische Konzern FACC konnte zwar einen neuen Auftrag im Wert eines dreistelligen Millionenbetrags melden, sein Aktienkurs schaffte es aber ebenfalls nicht aus der Verlustzone. Er ging um 0,76 Prozent tiefer auf 10,39 Euro aus dem Handel.

Einen satten Aufschlag konnte in dem äußerst schlechten Umfeld zwar die Stammaktie von Valneva verzeichnen. Die Papiere des Impfstoffherstellers legten um 4,04 Prozent zu, doch das Handelsvolumen blieb hierbei überschaubar.

@ dpa.de