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WIEN - Die Wiener Börse hat am Donnerstag unter den Kurseinbrüchen der internationalen Leitbörsen gelitten und ebenfalls tiefrot geschlossen.

06.12.2018 - 18:23:24

Aktien Wien Schluss: Internationale Talfahrt an den Aktienmärkten. Der ATX fiel 99,03 Punkte oder 3,28 Prozent auf 2917,15 Einheiten und rutschte damit auf sein tiefstes Niveau seit April 2017.

Der Abwärtsschub des heimischen Aktienmarktes wurde damit noch einmal beschleunigt. Bereits an den zwei Vortagen fiel der ATX in Summe um mehr als drei Prozent. Die Wiener Börse steht damit vor einer sehr schwachen Jahresbilanz. Seit Jahresbeginn hat der heimische Leitindex schon fast 15 Prozent an Wert eingebüßt.

Unternehmensnachrichten waren Mangelware. Ans untere Ende der Kursliste rutschte die Aktie von Schoeller-Bleckmann mit einem zweistelligen Verlust von 10,7 Prozent auf 63,00 Euro. Die Wienerberger-Aktie verzeichnete ein sattes Minus von 7,2 Prozent auf 18,30 Euro. FACC-Titel brachen um 6,3 Prozent auf 14,10 Euro ein.

Mehr als fünfprozentige Verluste mussten Raiffeisen und AT&S hinnehmen. OMV ermäßigten sich um 4,5 Prozent auf 41,52 Euro. Palfinger-Papiere fielen um vier Prozent auf 25,0 Euro. Mehr als dreiprozentige Kursabschläge mussten die Aktionäre von Porr, EVN und Erste Group hinnehmen. Knapp dahinter fielen Voestalpine um 2,9 Prozent auf 28,14 Euro.

International belasteten neue Spannungen zwischen den USA und China, nachdem in Kanada auf Betreiben der USA die Finanzchefin von Huawei verhaftete worden war. Laut einem Pressebericht beschuldigt die US-Justiz die Tochter von Huawei-Gründer, Ren Zhengfei, das US-Handelsembargo gegen den Iran verletzt zu haben.

@ dpa.de

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