ATX, AT0000999982

WIEN - Die Wiener Börse hat am Donnerstag deutlich schwächer geschlossen.

21.02.2019 - 18:51:23

Aktien Wien Schluss: ATX schließt tiefer. Der ATX fiel um 33,42 Punkte oder 1,09 Prozent auf 3028,22 Einheiten. Der Aktienmarkt war zunächst positiv in den Handel gestartet, rutschte dann aber rasch ins Minus. Die Hoffnung auf einen weiteren Schritt bei der Beilegung des Handelsstreits zwischen den USA und China sowie Zahlenvorlagen österreichischer Konzerne hatten für Unterstützung gesorgt. Im Verlauf fielen Konjunkturdaten aus Europa allerdings durchwachsen aus und Veröffentlichungen in den USA hielten am Nachmittag ebenfalls Enttäuschungen bereit.

Der Fokus der Anleger dürfte in Wien allerdings eindeutig auf den präsentierten Geschäftszahlen gelegen haben. Wie Do&Co am Vormittag mitteilte, hat der Caterer in den ersten drei Quartalen des Geschäftsjahrs 2018/19 ein leichtes Umsatzminus verbucht, unterm Strich jedoch etwas mehr Gewinn gemacht als in der Vorjahresperiode. Insgesamt gingen die Umsätze nach neun Monaten um 3 Prozent auf 651,29 Millionen Euro zurück. Die Do&Co-Aktien gehörten mit einem Abschlag von 3,07 Prozent auf 79,00 Euro zu den schwächsten Werten in Wien.

Die Papiere der Erste Group verbilligten sich ebenfalls um 3,07 Prozent und fielen auf 31,60 Euro. Noch deutlich schwächer gingen die Anteilsscheine des Energiekonzerns Verbund aus dem Handel. Sie fielen um 6,16 Prozent auf 41,42 Euro.

Besser konnten hingegen die Werte der Uniqa aus dem Handel gehen. Das Konzernergebnis des Versicherers stieg 2018 um mehr als 70 Millionen Euro beziehungsweise 41,6 Prozent auf 243,3 Millionen Euro. Nun soll die Dividende erneut angehoben werden, wie das Unternehmen in der Früh ankündigte. Der Uniqa-Kurs stieg heute um 0,83 Prozent auf 8,46 Euro.

Der Mautspezialist Kapsch TrafficCom hat im dritten Quartal 2018/19 seinen Umsatz um 18,1 Prozent auf 197,2 Millionen Euro und den Betriebsgewinn (Ebit) um 57,1 Prozent auf 15,8 Millionen steigern können. Zuletzt standen Kapsch TrafficCom unverändert bei 33,75 Euro.

Auch das österreichisch-französische Impfstoffunternehmen Valneva hat Ergebnisse veröffentlicht. Im Geschäftsjahr 2018 hat Valneva unter dem Strich erstmals einen Gewinn erreicht. Vorläufigen Zahlen zufolge weist das Unternehmen einen Konzerngewinn von 3,3 Millionen Euro aus. Im Vorjahr hatte es noch einen Nettoverlust von 11,5 Millionen Euro gegeben. Es wurde auch ein Betriebsgewinn von 6,3 Millionen Euro realisiert, nach einem Betriebsverlust von 4 Millionen Euro im Jahr 2017. Die Valneva Stämme gingen ebenfalls unverändert auf 3,14 Euro aus dem Handel.

@ dpa.de

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