ATX, AT0000999982

WIEN - Die Wiener Börse hat am Dienstag an einem impulsarmen Handelstag etwas höher geschlossen.

07.03.2017 - 18:34:24

Aktien Wien Schluss: Kaum Bewegung im ATX. Der ATX stieg um 0,18 Prozent auf 2796,34 Punkte. Den gesamten Handelstag über blieb der ATX wie seine europäischen Pendants in einer sehr engen Bandbreite stecken, maßgebliche Bewegungen blieben im Verlauf allerorts aus. Daran dürfte sich erst mit der EZB-Zinssitzung am Donnerstag und vor allem dem US-Arbeitsmarktbericht für Februar am Freitag Wesentlicheres ändern, erwarten Marktbeobachter.

Negative Neuigkeiten kamen bereits in der Früh aus Deutschland, dort sind die Industrieaufträge zum Jahresauftakt deutlich stärker gefallen, als erwartet. Sie lagen im Januar bereinigt um 7,4 Prozent unter dem Dezember-Wert, Experten hatten nur ein Minus von 2,5 Prozent erwartet. Es ist der größte monatliche Rückgang seit Januar 2009. In den USA hat sich das Handelsdefizit zum Jahresauftakt auf sein höchsten Niveau seit knapp fünf Jahren erhöht, teilte das US-Handelsministerium mit.

In Wien rückten einige Geschäftsergebnisse in den Blick: Positiv reagierte die Aktie des Vorarlberger Leuchtenherstellers Zumtobel auf aktuelle Zahlen, sie stieg um 3,49 Prozent auf 17,20 Euro. Im dritten Quartal betrug das Periodenergebnis 2,2 Millionen Euro, nach 1,7 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum. Der Umsatz sank leicht um 0,6 Prozent auf 306,1 Millionen Euro. Die Zahlen lagen somit über den Erwartungen, von der APA befragte Analysten hatten im Mittel einen Umsatz von 302,0 Millionen Euro und einen Nettogewinn von 1,0 Millionen Euro erwartet.

Die Analysten der Baader Bank werten das Zumtobel-Zahlenwerk als "soliden Fortschritt", der verbesserte Konzernausblick fürs Gesamtjahr entspreche den eigenen Prognosen sowie den Konsensuserwartungen. Momentan raten die Baader-Experten neutral zu "Hold" und sehen die Zumtobel-Aktie bei einem Kursziel von 18,50 Euro.

Schwach zeigten sich die Papiere der s Immo. Nachdem der Immobilienkonzern am Vortag vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2016 publiziert hatte, verloren sie 1,58 Prozent auf 11,52 Euro. Die Analysten von SRC Research zeigen sich "sehr erfreut" über das Zahlenwerk, momentan beziffern sie das Kursziel bei 11,70 Euro und empfehlen mit "Buy" den Kauf der Aktie.

Die Aktien des Verbund präsentierten sich um moderate 0,18 Prozent höher. Die Analysten der Erste Group und der Raiffeisen Centrobank (RCB) erwarten für die am morgigen Mittwoch anstehende Jahresbilanz 2016 des Energiekonzerns einen deutlichen Anstieg des Gewinns. Gleichzeitig rechnen sie mit einer stabilen Umsatzentwicklung bei einem marginalen Minus von 0,9 Prozent verglichen mit dem Vorjahr.

Die Titel des Wiener Immobiliendienstleisters UBM reagierten positiv auf eine Zahlenvorlage vom Vorabend und verteuerten sich um 0,79 Prozent auf 33,04 Euro. Der Konzern musste 2016 im Jahresvergleich ein rückläufiges Vorsteuerergebnis hinnehmen - allerdings nach einem Rekordjahr 2015. Die vorläufigen Zahlen der UBM sehen die Baader-Bank-Analysten beim Vorsteuerergebnis im Rahmen der Erwartungen. Jedoch sei die Dividendenerhöhung mit 1,60 je Aktie geringer ausgefallen, als die erwarteten 1,65 Euro je Titel. Auch bei der UBM-Aktie raten die Baader-Experten momentan neutral zu "Hold" und beziffern ihr Kursziel mit 35,00 Euro.

@ dpa.de

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